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Diese problemorientierte Unterrichtseinheit führt Schülerinnen und Schüler anhand eines realen medizinischen Fallbeispiels in die kompetitive Hemmung von Enzymen ein. Ausgangspunkt ist eine überraschende Schlagzeile über eine ungewöhnliche Behandlung einer Alkoholvergiftung.
Die Lernenden entwickeln zunächst eigene Hypothesen und erstellen anschließend ein Modell, um den Zusammenhang zwischen Methanol, Ethanol und dem Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) zu erklären. Dabei erkennen sie schrittweise, dass beide Stoffe um das gleiche Enzym konkurrieren und sich dadurch der Abbau von Methanol verlangsamen kann.
Im Verlauf der Stunde überprüfen und überarbeiten die Schülerinnen und Schüler ihr Modell anhand zusätzlicher Informationen und formulieren Vorhersagen über den Einfluss verschiedener Stoffmengen.
Das Material eignet sich besonders für problemorientierten Unterricht, kooperatives Lernen und die Förderung der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung.
Das Arbeitsblatt führt die Lernenden schrittweise durch die Modellbildung – von der Hypothesenbildung bis zur Überprüfung und Anpassung des Modells.
Die Zusatzaufgabe fordert die Lernenden dazu auf, ihr Modell anzuwenden und eine medizinische Empfehlung abzuleiten sowie Grenzen des Modells zu reflektieren.
Die SuS nutzen zur Modellbildung Knete.
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