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Diese vollständig ausgearbeitete, Deutschklausur widmet sich dem wohl berühmtesten lyrischen Zeugnis der Exilliteratur: Else Lasker-Schülers „Mein blaues Klavier“ (1936).
Inhaltliche Schwerpunkte:
Analyse: Untersuchung der monotonen Reimstruktur (Reduktion auf zwei Klangfarben), der kontrastiven Metaphorik (romantische „Sternenhände“ vs. zerstörerische „Ratten im Geklirr“) sowie der Personifikation der Kunst (das Klavier als „blaue Tote“).
Deutung: Exilerfahrung, Heimatverlust, materielle Not („bitteres Brot“) und das erzwungene Verstummen des Künstlers angesichts der „Verrohung der Welt“ durch den Nationalsozialismus.
Einordnung: Reflexion über die Flucht in die Metaphysik/Todessehnsucht als Reaktion auf absolute Entwurzelung im Gegensatz zur politisch-agitativen Exilliteratur.
Dieses umfassende Klausurenpaket bietet eine fachlich fundierte und sofort einsetzbare Grundlage für die Leistungsüberprüfung in der Unterrichtsreihe zur „Exilliteratur (1933–1945)“ in der gymnasialen Oberstufe.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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