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In einer Studie von Wolfgang Menzel wurden ca. 2000 Aufsätze von Schüler:innen der 2.-10. Klasse in Hinblick auf Rechtschreibfehler ausgewertet. Es zeigte sich, dass lediglich 100 Wörter rund 20% der Fehler ausmachten (Menzel, 1985).
Die 100 identifizierten Wörter sind in Form des Blitzlesefächers aufgelistet. Indem die 100 Fehlerwörter immer wieder in Form des Blitzlesens geübt werden, wird der Sichtwortschatz der Schülerinnen und Schüler erweitert, wodurch die Fehlerquote beim Schreiben wiederum sinkt.
Die Methode des Blitzlesens lässt sich unkompliziert als kurzes Ritual in den Unterricht oder den Alltag integrieren, was die Nachhaltigkeit des Lernens fördert. Neben dem schnellen, isolierten Erkennen der Wörter, empfiehlt sich, die Rechtschreibung der Wörter zusätzlich durch das Schreiben vollständiger Sätze einzuüben. Dies kann beispielsweise in spielerischer Form eines Laufdiktats erfolgen.
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