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Aufgabenkarten - Grenzen erfahren und Grenzen setzen - Kindergarten - The Social Toolbox - Skills that matter - Deckblatt
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Beschreibung

Möchtest Du Deinen Kindergartenkindern spielerisch beibringen, wie wichtig es ist, eigene Grenzen zu spüren und die Grenzen anderer zu respektieren? Dieses Material bietet Dir fünf abwechslungsreiche Übungen, um genau das zu erreichen! Es fördert wichtige soziale und emotionale Kompetenzen, die Deine Kinder im Alltag stärken.

1. Gefühle erkennen und ausdrücken: Die Gefühlskarten-Runde

Mit dieser Übung hilfst Du Deinen Kindern, ihre eigenen Gefühle zu erkennen und zu benennen. Gleichzeitig lernen sie, auf die Gefühle anderer zu achten.

  • Material: Du erhältst bunte Gefühlskarten, die verschiedene Emotionen wie Freude, Trauer, Wut und Angst anschaulich darstellen.
  • Ablauf (ca. 20 Min): Deine Kinder sitzen gemütlich im Kreis. Du zeigst nacheinander die Gefühlskarten und fragst: „Was könnte dieses Gefühl sein?“ Die Kinder erzählen dann kurze, persönliche Geschichten aus ihrem Alltag, in denen sie dieses Gefühl erlebt haben. Gemeinsam überlegt ihr im Kreis: „Was hilft, wenn sich jemand so fühlt?“
  • Ziel: Deine Kinder erkennen ihre eigenen Gefühle besser, hören anderen aufmerksam zu und entwickeln erste Empathie für ihre Mitmenschen.

2. Bedürfnisse wahrnehmen: Bildergeschichten „Was passiert da?“

Diese Übung hilft Deinen Kindern, unterschiedliche Bedürfnisse zu erkennen und zu verstehen, wie man in Konfliktsituationen angemessen reagiert.

  • Material: Du bekommst Bildkarten, die typische Konfliktsituationen aus dem Kinderalltag zeigen – zum Beispiel, wenn zwei Kinder gleichzeitig dasselbe Spielzeug haben möchten.
  • Ablauf (ca. 15–20 Min): Deine Gruppe betrachtet gemeinsam ein Bild. Du stellst Fragen wie: „Was passiert hier gerade?“, „Wie fühlen sich die Kinder auf dem Bild?“ und „Was könnten wir tun, um die Situation zu lösen?“
  • Ziel: Deine Kinder lernen, dass jeder Mensch eigene Bedürfnisse hat. Sie üben, wie sie auf diese Bedürfnisse eingehen und Konflikte friedlich lösen können.

3. Eigene Entscheidungen treffen: Das Stuhl-Spiel „Mein Platz gehört mir“

Mit diesem Spiel lernen Deine Kinder, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren, wenn andere ihre Grenzen setzen.

  • Material: Du brauchst nur einen Stuhl für jedes Kind.
  • Ablauf (ca. 15 Min): Alle Kinder sitzen auf „ihrem“ Stuhl. Ein Kind geht herum und fragt ein anderes: „Darf ich auf Deinem Stuhl sitzen?“ Das Kind auf dem Stuhl darf frei entscheiden: „Ja“ oder „Nein“. Beide Antworten sind völlig in Ordnung! Wichtig ist, dass die ganze Gruppe versteht: Ein „Nein“ ist nicht böse, sondern eine klare und wichtige Entscheidung.
  • Ziel: Deine Kinder üben Selbstbestimmung und lernen, dass es wichtig ist, die Grenzen anderer zu respektieren.

4. Teilen lernen und üben: Die Schatzkiste

Diese Übung hilft Deinen Kindern, ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern und zu verstehen, dass sowohl ein „Ja“ als auch ein „Nein“ beim Teilen wichtig sein können.

  • Material: Du füllst eine Kiste mit kleinen Alltagsgegenständen oder Spielzeugen.
  • Ablauf (ca. 20 Min): Jedes Kind darf sich einen „Schatz“ aus der Kiste nehmen. Dann fragt ein anderes Kind: „Darf ich das auch haben?“ Das Kind mit dem Schatz entscheidet selbst: Möchte es teilen oder den Schatz lieber behalten? In einer gemeinsamen Reflexionsrunde sprecht ihr darüber: „Wie hat es sich angefühlt, ‚Ja‘ zu sagen?“, „Wie war es, ‚Nein‘ zu sagen?“ und „Wie war es, wenn Du ein ‚Nein‘ bekommen hast?“
  • Ziel: Deine Kinder lernen, ihre Bedürfnisse klar auszudrücken und erfahren, dass beide Antworten – „Ja“ und „Nein“ – wertvoll sind.

5. Körperliche Grenzen erfahren: Die „Stopp-Übung“

Diese Übung macht körperliche Grenzen erfahrbar und zeigt Deinen Kindern, wie wichtig es ist, ein klares „Stopp!“ zu respektieren.

  • Material: Du benötigst Klebeband oder Hütchen, um Abstände auf dem Boden zu markieren.
  • Ablauf (ca. 20 Min): Die Kinder bilden Paare. Ein Kind steht an einer Linie, das andere geht langsam darauf zu. Das stehende Kind sagt „Stopp!“, sobald es möchte, dass das andere Kind stehenbleibt. Danach tauscht ihr die Rollen. Eine tolle Variation ist, wenn ein Kind die Hand als Stopp-Signal hebt und das andere sofort anhält. In einer Abschlussrunde sprecht ihr darüber: „Wie hat es sich angefühlt, ‚Stopp!‘ zu sagen?“ und „Wie war es, stehenzubleiben?“
  • Ziel: Deine Kinder lernen, Grenzen klar zu signalisieren und zu respektieren. Sie erleben körperlich, dass ein „Stopp!“ verbindlich ist.
  • Abschluss: Als kreativen Abschluss malen die Kinder ihr eigenes Stopp-Zeichen auf einem Arbeitsblatt. So verankern sie das Gelernte spielerisch.

Was Deine Kinder mit diesem Material lernen:

Mit diesen abwechslungsreichen Übungen erwerben und stärken Deine Kindergartenkinder wichtige Kompetenzen:

  • Sie erkennen und benennen ihre eigenen Gefühle und die Gefühle anderer.
  • Sie entwickeln Empathie und lernen, auf die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen einzugehen.
  • Sie üben, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen und ein klares „Nein“ zu äußern.
  • Sie lernen, die Entscheidungen und Grenzen anderer zu respektieren.
  • Sie erfahren, wie man in Konfliktsituationen angemessen reagiert und Lösungen findet.
  • Sie verstehen und respektieren körperliche Grenzen und die Bedeutung eines „Stopp!“-Signals.

Grenzen erfahren und Grenzen setzen - Kindergarten

2,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    1. Klasse
  • Umfang:
    10 Seiten
  • Materialtyp:
    Aufgabenkarten
  • Format:
    DOCX

Bewertungen und Kommentare

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Ich bin Schulsozialarbeiterin an einer deutschen Auslandsschule in Ägypten und begleite täglich Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern durch einen vielfältigen und interkulturellen Schulalltag.
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