Alle Menschen haben Gefühle. Sie sind wie kleine Botschaften aus unserem Inneren – und oft wollen sie uns etwas Wichtiges sagen. Deshalb lohnt es sich, gut hinzuhören und zu lernen, wie wir unsere Gefühle besser verstehen können.
Unsere Emotionen (so nennt man Gefühle auch) lassen sich in sechs Grundgefühle einteilen:
Die Freude
In diesem Heft nennen wir sie die Sonnenemotion. Sie fühlt sich wunderbar an – warm, leicht und hell. Wir würden sie am liebsten immer spüren!
Aber: Sonne und Regen gehören zusammen.
Nur wenn beides da ist, entsteht ein Regenbogen. So ist es auch mit den Gefühlen.
Die „Regengefühle“
Manche Gefühle sind schwer oder unangenehm – wir nennen sie deshalb hier Regengefühle. Dazu gehören:
• Angst
• Wut
• Traurigkeit
• Ekel
Auch sie haben eine wichtige Aufgabe. Sie zeigen uns, was wir brauchen oder was uns nicht guttut.
Die „Windemotion“
Es gibt noch ein Gefühl, das mal angenehm, mal unangenehm sein kann: die Überraschung. Sie kommt plötzlich – wie ein Windstoß – und kann uns erschrecken oder zum Staunen bringen. Deshalb nennen wir sie hier die Windemotion.
Werde Emotionsforscher*in!
In den nächsten Tagen gehst du auf Entdeckungsreise – in deinen eigenen Körper.
Spür mal genau hin:
Was fühlst du heute?
Wo in deinem Körper spürst du etwas?
Ist es warm oder kalt, schwer oder leicht?
Wenn du noch nicht weißt, welches Gefühl es genau ist, ist das kein Problem. Male oder schreibe einfach auf, was du spürst oder was dir in den Kopf kommt. Schau dann auf den nächsten Seiten nach, ob du ein Gefühl findest, das dazu passt.
Ich bin Grundschullehrerin und liebe es Materialien zu erstellen - jetzt mit dem Schwerpunkt auf emotionalem und sozialem Lernen! :) Fragen und Anmerkungen bitte an hey@sunbowlessons.de.
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