...
Autorin, Schulassistenz Autismusspektrum, Zusatz Legasthenie
8 Materialien
142 Follower
1 Following
4 Seiten
4 Seiten






Da das komplette Material über einen Verlag veröffentlicht wird, können die weiteren Seiten hier leider nicht mehr zur Verfügung gestellt werden.
Ein Social Comic aus dem Gesamtkonzept "diverse Schulübungen durchs neurotypische Chaos", Kapitel "Kommunikation", zur Thematisierung von Kommunikationsabläufen bzw. Wirkung.
Ich biete über eduki jeweils ein Comic (= 1 Seite A4) um einen Euro an, damit sich jede:r die für sich passenden Themen zusammenstellen kann.
Das passende "Energielevel" so wie eine "Emotionstabelle" findet man im Ordner "Hilfsmittel". Vor allem die Emotionstabelle wird für das Kapitel Kommunikation empfohlen, da es immer wieder wichtig ist, die eigenen so wie die möglichen Gefühle und Emotionen der anderen Person zu reflektieren.
Social Comics für Schüler:innen im Autismus-Spektrum (Sekundarstufe), Schulbegleiter:innen, Eltern, Pädagog:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen, Therapeut:innen, Soziale-Kompetenz-Gruppen
Social Comics für neurodiverse Jugendliche im neurotypischen Schulalltag
Empfehlung für Schüler:innen im Autismusspektrum, Eltern, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen, Soziale Kompetenzgruppen
Sekundarstufe
https://marcellabolaffio.wixsite.com/marcellabolaffio
HINTERGRUNDWISSEN
Lärm, Gespräche, Licht, Emotionen, Gerüche, Kleidung, Herzschlag,... Von Menschen im Autismusspektrum werden Reize intensiver wahrgenommen (vgl. Intense World Makram / Makram, „Der Junge, der zu viel fühlte“, Lorenz Wagner).
Es ist daher sehr viel schwieriger, diese Reize zu ignorieren. Sie können durch ihre Intensität kaum als unwichtig abgetan und daher auch schwerer ausgeblendet werden. Es prasseln also in jedem Moment mehr Reize in intensiverer Intensität auf einen Menschen mit Autismus ein, als auf einen neurotypischen.
Man kann sich vorstellen, dass das in unserer ohnehin bereits reizüberfluteten Gesellschaft, noch einmal Reizüberflutung auf einem neuen Level ist. Reizüberflutung versetzt das Gehirn in Alarmbereitschaft. Dass hier schnell der Schalter zu Überforderung und Panik kippt, liegt nahe.
Je besser der Mensch mit Autismus seine eigenen Reizschwellen einschätzen und einordnen kann, umso besser kann er sich vor Gefahrensituationen schützen. Er kann sie aber aufgrund gesellschaftlicher und struktureller Pflichten tatsächlich selten meiden.
Wer sich als Erwachsener noch einmal einen Tag in eine Schulklasse setzt und sich bewusst wieder in die Schüler:innenrolle begibt, wird merken, wie viel Überforderung hier von allen Seiten auf einen einströmt.
Alles, was ich mir vorher durchüberlege – Eventualitäten, auf die ich vorbereitet bin, Strukturen, an die ich mich halten kann, Pläne, denen ich folgen kann – gibt Sicherheit und erfordert in Ausnahmezuständen weniger Energie.
Achtung: Lösungsstrategien kann ich nur in Phasen mit ausreichend Energie und Ruhe und außerhalb der Gefahrensituation überlegen und/oder besprechen – nicht währenddessen.
https://marcellabolaffio.wixsite.com/marcellabolaffio
Bewertungen und Kommentare