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Lautgetreue Wörter (z. B. Mama, Oma, Tasse) werden genauso geschrieben, wie man sie spricht. Sie enthalten keine „orthografischen Stolperfallen“ wie Dehnungen (Saal), Umlaute (Väter) oder Konsonantenverbindungen (Schule, Fuchs).
In manchen Lernphasen oder Sprachförderkonzepten (z. B. in der Vorschule oder bei Leseanfängern) werden Vokale isoliert geübt, z. B. durch das Erkennen oder Einsetzen von A, E, I, O, U.
Ziel: Vokale sind für die Silbenstruktur und das Lesenlernen extrem wichtig. Ohne Vokale kann man kaum sinnvolle Wörter bilden. Kinder müssen lernen: Vokale zu hören und zu unterscheiden, sie zu schreiben, ihren Klang in Silben zu erkennen
è Lautgetreue Wörter helfen beim Einstieg ins Schreiben, weil sie keine komplizierten Rechtschreibregeln erfordern.
è Vokale gezielt einsetzen oder üben hilft, das phonologische Bewusstsein zu fördern – eine Grundlage fürs Lesen- und Schreibenlernen.
In diesem Silbenkönigheft lernen Kinder, bewusst Vokale zu hören und diese einzusetzen. Anschließend werden die Wörter vollständig in die Lineatur abgeschrieben. Später schreiben sie die Wörter mithilfe von Kästchen und Kronen selbst. In die Kästen werden die Konsonanten geschrieben, in die Kronen die Vokale.
Optional können zusätzlich Silbenbögen eingezeichnet werden, um das Schreiben zu erleichtern.
Dieses Materialpaket beinhaltet vier Materialien zur sonderpädagogischen Förderung für den Anfangsunterricht.
Klassenstufen: 1-2. Klasse
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