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In der Einheit „Kinderrechte“ habe ich diesmal mit einem Gedankenexperiment begonnen.
Zu Beginn der Stunde sollen sich die Kinder durch einen Bildimpuls inspirieren lassen und überlegen, was ein Mensch auf einer einsamen Insel zum Überleben benötigt. (Ich wollte dass die Kinder sich dem Wort Grundbedürfnisse nähern.)
Diese Stunde ist nach dem „Ich – Du – Wir“-Prinzip aufgebaut.
Zunächst überlegen die Kinder einzeln, welche zehn Gegenstände sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden, um dort zu überleben. Kinder, die mit der Aufgabe fertig sind, stellen sich an das Haltestellenschild und warten, bis sie die gewünschte Gruppenmitgliederzahl erreichen. In meinem Fall haben sich immer vier Kinder in einer Gruppe zusammengeschlossen.
Dann kommen sie in einer Gruppe zusammen und überlegen gemeinsam, welche zehn Gegenstände sie von den gesammelten vierzig aus der Einzelarbeit wirklich mitnehmen würden, um das Überleben zu sichern. Diese zehn Gegenstände malen oder schreiben sie auf ihr Inselblatt (bitte im DIN-A3-Format drucken!).
Zum Abschluss findet eine Präsentation und eine Diskussion der Plakate in der Großen Runde statt.
Das Ziel der Stunde ist es, den Unterschied zwischen Wunsch und Bedürfnis zu erkennen. Auf dieses Wissen möchte ich im späteren Verlauf der Einheit zurückkommen.
Die Durchführung hat in meiner Lerngruppe gut funktioniert.
Ganz viel Spaß beim Nachmachen!
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