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Maurice Sendaks Bilderbuchklassiker „Wo die wilden Kerle wohnen“ beginnt mit den Worten „An dem Abend, als Max seinen Wolfspelz trug und nur Unfug im Kopf hatte...“ stellt auch bildlich anschaulich vor, wie der Protagonist lebhaft und voller Fantasie sich im kindlichen Spiel wiederfindet. In seiner Verkleidung jagt er sein Haustier mit einer Gabel und bezwingt Ungeheuer. Zu seiner Mutter ruft er: „Ich fress dich!“ und wird prompt aufs Zimmer geschickt, gänzlich ohne Essen. Also reißt er im Traum verdrossen ins Land der wilden Kerle und wird dort zum König ernannt. Die Grenzen der Realität werden in der Fantasie, dank unserer Kreativität, ausgedehnt und erweitert. Die Lust am Wilden, Tobenden und Grenzüberschreitenden kommt im fantasievollen Wald zum Höhepunkt. Hier ist das Brüllen, Kämpfen, Stampfen und Krach machen erlaubt. Das Ungestüme wird vom Betrachter keinesfalls als unangebracht angesehen, sondern eher als sympathisch und annehmbar eingestuft. Erfreulich ist auch, dass Max in sein Zimmer zurückkehrt und dort doch das warme Essen auf in wartet.
Dieses Material wurde für die Jahrgänge 2, 3 und 4 konzipiert und kann im Deutsch- oder Ethikunterricht eingesetzt werden. Die Lehrkraft kann nach ihrem Unterrichtsvorhaben aus dem Fundus schöpfen. Neben einigen Aufgabenformaten, die sich um Wortarten und der Beschreibung des Protagonisten drehen, wurden Lückentexte berücksichtigt und Aufgabenstellungen, die zum Weiterschreiben und Fantasieren animieren. Ferner werden Fragestellungen rund um Gefühle, wie z.B. Wut, Unfug machen und Strafen angegangen.
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