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Die Kunststunde ist vorbei und der Kunstraum versinkt im Chaos, während die Schüler*innen nur schnell in die Pause wollen? Du wünschst dir mehr Verantwortungsübernahme durch die Schüler*innen und mehr freie Pause, da du ihnen nicht mehr allzu sehr hinterherputzen musst?
Ein Hilfsmittel könnten Dienste sein, wie sie aus der Grundschule bereits geläufig sind. Gemeinsam und mit viel Humor für die (ehemalig) chaotische Situation unseres Kunstraums habe ich mit meinen Schüler*innen folgende Dienste für meinen Kunstraum zusammengetragen.
So setze ich persönlich die Dienste ein: Bei uns steht eine Staffelei mit einem Whiteboard, auf dem die Dienstkarten zu sehen sind und ggf. zusätzliche Dienste für besondere Vorhaben dazu geschrieben werden können. In unserem Kunstraum gibt es Gruppentische, die mit farbigem Klebeband in „Team-Tische“ sortiert und jeweils mit einer Farbe markiert sind. Dienste teilen wir gemeinsam pro Team-Tisch ein, indem diese durch Zufall erwürfelt werden oder von den Schüler*innen selbst verhandelt werden. Übrig bleibende Gruppentische haben dann „frei“. Die Schüler*innen an diesen Tischen haben jedoch die Regeln und Dienste zu beachten, die grundlegend für alle gelten. Die Dienste werden von mir an einer Grundschule von Klasse 5 bis 10 eingesetzt und funktionieren mit meinen Lerngruppen wunderbar.
Tipp für Schulhundteams: Falls mein Hund „Balin“ mal im Kunstunterricht dabei ist, würfelt er auch gerne mal die Dienste aus ;-)

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