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Dieses Material beinhaltet verschiedene Übungen zu folgenden Rechtschreibphänomenen anhand von Modellwörtern inklusive Handreichung:
Folgender Ablauf / Arbeitsweise kann mithilfe des vorliegenden Materials umgesetzt werden:
Hierbei untersuchen die Kinder selbstständig das vorgegebene Wortmaterial bzw. erforschen das Rechtschreibphänomen zunächst selbst. Zur Umsetzung kann man die Lernsätze / einzelnen Lernwörter (bzw. eine Auswahl davon) entweder zunächst an die Tafel schreiben oder den Kindern das Arbeitsblatt „Markieren“ austeilen. Einzel- / Partner- oder Gruppenarbeit sind hier gleichermaßen gut geeignet. Die offene Aufgabe dazu könnte schlicht lauten: „Was fällt euch auf?“ oder „Was haben alle Sätze gemeinsam?“. Eine geschlossene Aufgabe hierzu wäre zum Beispiel: „Kreise alle Wörter mit Sp / St ein.“ Ein stiller Impuls kann für starke oder fortgeschrittene Lerngruppen als sehr offene Aufgabenstellung ebenfalls geeignet sein.
Im Anschluss an das selbstständige Erforschen durch die Kinder sollte die Lehrperson das jeweilige Rechtschreibphänomen erläutern. Hier wird je nach Phänomen eine Strategie eingeführt / aufgegriffen oder eine andere Regelhaftigkeit erläutert. Wenn mit den Fresch-Zeichen gearbeitet wird, würde man diese in dieser Phase einführen.
Nun sollen die Kinder durch wiederholtes Schreiben der Übungs- / Lernwörter ein Schreibschema aufbauen. Dass das wiederholte Schreiben dem Aufbau von Schreibschemata sehr dienlich sein kann belegen unter anderem Augst & Dehn in „Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht“. Verschiedene Übungsformate dafür finden sich im vorliegenden Material und sind im Folgenden kurz beschrieben. (Der Grundwortschatz Baden-Württemberg weist einige der Übungen explizit als geeignete Übungsformen aus.)
Schleichdiktat
Die Kinder legen das Arbeitsblatt „Schleichsätze“ an einen Ort im Klassenzimmer und schleichen immer wieder dorthin. Sie merken sich den jweiligen Satz oder ein Teil davon, schleichen an ihren Platz zurück und schreiben ihn auswendig auf. Am Ende können sie Heft und Arbeitsblatt nebeneinanderlegen und selbstständig kontrollieren. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch das Umklappen des Blattes stattfinden.
Wendediktat
Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wendesätze“ und merken sich den jeweiligen Satz oder einen Teil davon von der Vorderseite, drehen dann das Blatt um, und schreiben ihn auswendig auf. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen.
Wortarten bestimmen
Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wortartensätze“ und sollen auf diesem die Wortarten markieren. Im Anschluss können die Sätze abgeschrieben werden. Dieses Arbeitsblatt ist zweifach differenziert: Bei der schwierigeren Stufe sind alle Wörter kleingeschrieben. Eine quantitative Differenzierung kann wieder einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen.
Zusätzlich wurden Übungsformate gewählt, in welchem teilweise nur die Modellwörter / Lernwörter geschrieben werden müssen, dafür aber das Lesen zusätzlich geübt wird:
Stolperwörtersätze
Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Stolperwörter“. Darauf stehen die Lernsätze mit jeweils einem „Stolperwort“, das nicht in den Satz passt. Dieses müssen die Kinder durchstreichen und die Sätze im Anschluss richtig abschreiben. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert.
Fehlersätze
Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Fehlersätze“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt der Kinder ist in jedem Satz ein Fehler eingebaut (falsches Wort). Die Kinder müssen den richtigen Satz im Klassenzimmer suchen und an ihrem Platz aus dem Gedächtnis das fehlerhafte Wort durchstreichen und das richtige in die vorgesehene Linie daneben schreiben. Die zu schreibenden Wörter sind die Modellwörter des Grundwortschatzes. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert.
Suchwörter
Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Suchwörter“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt finden die Kinder Wörter (die Modellwörter), welche sie in den jeweiligen Sätzen im Klassenzimmer suchen sollen. Sie tragen dann den entsprechenden Buchstaben neben dem Wort ein und erhalten am Ende als Lösungswort den Namen des Tieres auf dem Foto. Die Modellwörter werden bei dieser Übung zwar nicht geschrieben, aber mehrfach gelesen. Durch diese Übung wird verstärkt die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert.
Die erlernten Modellwörter sollten zur Festigung in unterschiedliche Schreibaufgaben eingebunden werden (z.B. Geschichte schreiben). Diese werden im Anschluss von den Kindern rechtschriftlich überarbeitet.
Lieben Dank für dein Interesse an meinem Material und viel Spaß beim Einsetzen! Ich freue mich über eine Rückmeldung, wie dir das Material gefällt!
Dieses Material beinhaltet verschiedene Übungen zu einem Rechtschreibphänomen anhand von Modellwörtern inklusive Handreichung. Folgender Ablauf / Arbeitsweise kann mithilfe des vorliegenden Materials umgesetzt werden:1. Induktive Einführung Hierbei untersuchen die Kinder selbstständig das vorgegebene Wortmaterial bzw. erforschen das Rechtschreibphänomen zunächst selbst. Zur Umsetzung kann man die Lernsätze / einzelnen Lernwörter (bzw. eine Auswahl davon) entweder zunächst an die Tafel schreiben oder den Kindern das Arbeitsblatt „Markieren“ austeilen. Einzel- / Partner- oder Gruppenarbeit sind hier gleichermaßen gut geeignet. Die offene Aufgabe dazu könnte schlicht lauten: „Was fällt euch auf?“ oder „Was haben alle Sätze gemeinsam?“. Eine geschlossene Aufgabe hierzu wäre zum Beispiel: „Kreise alle Wörter mit Sp / St ein.“ Ein stiller Impuls kann für starke oder fortgeschrittene Lerngruppen als sehr offene Aufgabenstellung ebenfalls geeignet sein. 2. Phänomen erläutern Im Anschluss an das selbstständige Erforschen durch die Kinder sollte die Lehrperson das jeweilige Rechtschreibphänomen erläutern. Hier wird je nach Phänomen eine Strategie eingeführt / aufgegriffen oder eine andere Regelhaftigkeit erläutert. Wenn mit den Fresch-Zeichen gearbeitet wird, würde man diese in dieser Phase einführen. 3. Schreibschemata aufbauen und Wörter üben Nun sollen die Kinder durch wiederholtes Schreiben der Übungs- / Lernwörter ein Schreibschema aufbauen. Dass das wiederholte Schreiben dem Aufbau von Schreibschemata sehr dienlich sein kann belegen unter anderem Augst & Dehn in „Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht“. Verschiedene Übungsformate dafür finden sich im vorliegenden Material und sind im Folgenden kurz beschrieben. (Der Grundwortschatz Baden-Württemberg weist einige der Übungen explizit als geeignete Übungsformen aus.) Schleichdiktat Die Kinder legen das Arbeitsblatt „Schleichsätze“ an einen Ort im Klassenzimmer und schleichen immer wieder dorthin. Sie merken sich den jweiligen Satz oder ein Teil davon, schleichen an ihren Platz zurück und schreiben ihn auswendig auf. Am Ende können sie Heft und Arbeitsblatt nebeneinanderlegen und selbstständig kontrollieren. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch das Umklappen des Blattes stattfinden. Wendediktat Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wendesätze“ und merken sich den jeweiligen Satz oder einen Teil davon von der Vorderseite, drehen dann das Blatt um, und schreiben ihn auswendig auf. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Wortarten bestimmen Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wortartensätze“ und sollen auf diesem die Wortarten markieren. Im Anschluss können die Sätze abgeschrieben werden. Dieses Arbeitsblatt ist zweifach differenziert: Bei der schwierigeren Stufe sind alle Wörter kleingeschrieben. Eine quantitative Differenzierung kann wieder einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Zusätzlich wurden Übungsformate gewählt, in welchem teilweise nur die Modellwörter / Lernwörter geschrieben werden müssen, dafür aber das Lesen zusätzlich geübt wird: Stolperwörtersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Stolperwörter“. Darauf stehen die Lernsätze mit jeweils einem „Stolperwort“, das nicht in den Satz passt. Dieses müssen die Kinder durchstreichen und die Sätze im Anschluss richtig abschreiben. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Fehlersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Fehlersätze“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt der Kinder ist in jedem Satz ein Fehler eingebaut (falsches Wort). Die Kinder müssen den richtigen Satz im Klassenzimmer suchen und an ihrem Platz aus dem Gedächtnis das fehlerhafte Wort durchstreichen und das richtige in die vorgesehene Linie daneben schreiben. Die zu schreibenden Wörter sind die Modellwörter des Grundwortschatzes. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Suchwörter Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Suchwörter“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt finden die Kinder Wörter (die Modellwörter), welche sie in den jeweiligen Sätzen im Klassenzimmer suchen sollen. Sie tragen dann den entsprechenden Buchstaben neben dem Wort ein und erhalten am Ende als Lösungswort den Namen des Tieres auf dem Foto. Die Modellwörter werden bei dieser Übung zwar nicht geschrieben, aber mehrfach gelesen. Durch diese Übung wird verstärkt die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. 4. Kontextualisierung Die erlernten Modellwörter sollten zur Festigung in unterschiedliche Schreibaufgaben eingebunden werden (z.B. Geschichte schreiben). Diese werden im Anschluss von den Kindern rechtschriftlich überarbeitet. Lieben Dank für dein Interesse an meinem Material und viel Spaß beim Einsetzen! Ich freue mich über eine Rückmeldung, wie dir das Material gefällt!
Klassenstufen: 2-3. Klasse
Dieses Material beinhaltet verschiedene Übungen zu einem Rechtschreibphänomen anhand von Modellwörtern inklusive Handreichung. Folgender Ablauf / Arbeitsweise kann mithilfe des vorliegenden Materials umgesetzt werden:1. Induktive Einführung Hierbei untersuchen die Kinder selbstständig das vorgegebene Wortmaterial bzw. erforschen das Rechtschreibphänomen zunächst selbst. Zur Umsetzung kann man die Lernsätze / einzelnen Lernwörter (bzw. eine Auswahl davon) entweder zunächst an die Tafel schreiben oder den Kindern das Arbeitsblatt „Markieren“ austeilen. Einzel- / Partner- oder Gruppenarbeit sind hier gleichermaßen gut geeignet. Die offene Aufgabe dazu könnte schlicht lauten: „Was fällt euch auf?“ oder „Was haben alle Sätze gemeinsam?“. Eine geschlossene Aufgabe hierzu wäre zum Beispiel: „Kreise alle Wörter mit Sp / St ein.“ Ein stiller Impuls kann für starke oder fortgeschrittene Lerngruppen als sehr offene Aufgabenstellung ebenfalls geeignet sein. 2. Phänomen erläutern Im Anschluss an das selbstständige Erforschen durch die Kinder sollte die Lehrperson das jeweilige Rechtschreibphänomen erläutern. Hier wird je nach Phänomen eine Strategie eingeführt / aufgegriffen oder eine andere Regelhaftigkeit erläutert. Wenn mit den Fresch-Zeichen gearbeitet wird, würde man diese in dieser Phase einführen. 3. Schreibschemata aufbauen und Wörter üben Nun sollen die Kinder durch wiederholtes Schreiben der Übungs- / Lernwörter ein Schreibschema aufbauen. Dass das wiederholte Schreiben dem Aufbau von Schreibschemata sehr dienlich sein kann belegen unter anderem Augst & Dehn in „Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht“. Verschiedene Übungsformate dafür finden sich im vorliegenden Material und sind im Folgenden kurz beschrieben. (Der Grundwortschatz Baden-Württemberg weist einige der Übungen explizit als geeignete Übungsformen aus.) Schleichdiktat Die Kinder legen das Arbeitsblatt „Schleichsätze“ an einen Ort im Klassenzimmer und schleichen immer wieder dorthin. Sie merken sich den jweiligen Satz oder ein Teil davon, schleichen an ihren Platz zurück und schreiben ihn auswendig auf. Am Ende können sie Heft und Arbeitsblatt nebeneinanderlegen und selbstständig kontrollieren. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch das Umklappen des Blattes stattfinden. Wendediktat Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wendesätze“ und merken sich den jeweiligen Satz oder einen Teil davon von der Vorderseite, drehen dann das Blatt um, und schreiben ihn auswendig auf. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Wortarten bestimmen Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wortartensätze“ und sollen auf diesem die Wortarten markieren. Im Anschluss können die Sätze abgeschrieben werden. Dieses Arbeitsblatt ist zweifach differenziert: Bei der schwierigeren Stufe sind alle Wörter kleingeschrieben. Eine quantitative Differenzierung kann wieder einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Zusätzlich wurden Übungsformate gewählt, in welchem teilweise nur die Modellwörter / Lernwörter geschrieben werden müssen, dafür aber das Lesen zusätzlich geübt wird: Stolperwörtersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Stolperwörter“. Darauf stehen die Lernsätze mit jeweils einem „Stolperwort“, das nicht in den Satz passt. Dieses müssen die Kinder durchstreichen und die Sätze im Anschluss richtig abschreiben. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Fehlersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Fehlersätze“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt der Kinder ist in jedem Satz ein Fehler eingebaut (falsches Wort). Die Kinder müssen den richtigen Satz im Klassenzimmer suchen und an ihrem Platz aus dem Gedächtnis das fehlerhafte Wort durchstreichen und das richtige in die vorgesehene Linie daneben schreiben. Die zu schreibenden Wörter sind die Modellwörter des Grundwortschatzes. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Suchwörter Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Suchwörter“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt finden die Kinder Wörter (die Modellwörter), welche sie in den jeweiligen Sätzen im Klassenzimmer suchen sollen. Sie tragen dann den entsprechenden Buchstaben neben dem Wort ein und erhalten am Ende als Lösungswort den Namen des Tieres auf dem Foto. Die Modellwörter werden bei dieser Übung zwar nicht geschrieben, aber mehrfach gelesen. Durch diese Übung wird verstärkt die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. 4. Kontextualisierung Die erlernten Modellwörter sollten zur Festigung in unterschiedliche Schreibaufgaben eingebunden werden (z.B. Geschichte schreiben). Diese werden im Anschluss von den Kindern rechtschriftlich überarbeitet. Lieben Dank für dein Interesse an meinem Material und viel Spaß beim Einsetzen! Ich freue mich über eine Rückmeldung, wie dir das Material gefällt!
Klassenstufen: 2-3. Klasse
Dieses Material beinhaltet verschiedene Übungen zu einem Rechtschreibphänomen anhand von Modellwörtern inklusive Handreichung. Folgender Ablauf / Arbeitsweise kann mithilfe des vorliegenden Materials umgesetzt werden:1. Induktive Einführung Hierbei untersuchen die Kinder selbstständig das vorgegebene Wortmaterial bzw. erforschen das Rechtschreibphänomen zunächst selbst. Zur Umsetzung kann man die Lernsätze / einzelnen Lernwörter (bzw. eine Auswahl davon) entweder zunächst an die Tafel schreiben oder den Kindern das Arbeitsblatt „Markieren“ austeilen. Einzel- / Partner- oder Gruppenarbeit sind hier gleichermaßen gut geeignet. Die offene Aufgabe dazu könnte schlicht lauten: „Was fällt euch auf?“ oder „Was haben alle Sätze gemeinsam?“. Eine geschlossene Aufgabe hierzu wäre zum Beispiel: „Kreise alle Wörter mit Sp / St ein.“ Ein stiller Impuls kann für starke oder fortgeschrittene Lerngruppen als sehr offene Aufgabenstellung ebenfalls geeignet sein. 2. Phänomen erläutern Im Anschluss an das selbstständige Erforschen durch die Kinder sollte die Lehrperson das jeweilige Rechtschreibphänomen erläutern. Hier wird je nach Phänomen eine Strategie eingeführt / aufgegriffen oder eine andere Regelhaftigkeit erläutert. Wenn mit den Fresch-Zeichen gearbeitet wird, würde man diese in dieser Phase einführen. 3. Schreibschemata aufbauen und Wörter üben Nun sollen die Kinder durch wiederholtes Schreiben der Übungs- / Lernwörter ein Schreibschema aufbauen. Dass das wiederholte Schreiben dem Aufbau von Schreibschemata sehr dienlich sein kann belegen unter anderem Augst & Dehn in „Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht“. Verschiedene Übungsformate dafür finden sich im vorliegenden Material und sind im Folgenden kurz beschrieben. (Der Grundwortschatz Baden-Württemberg weist einige der Übungen explizit als geeignete Übungsformen aus.) Schleichdiktat Die Kinder legen das Arbeitsblatt „Schleichsätze“ an einen Ort im Klassenzimmer und schleichen immer wieder dorthin. Sie merken sich den jweiligen Satz oder ein Teil davon, schleichen an ihren Platz zurück und schreiben ihn auswendig auf. Am Ende können sie Heft und Arbeitsblatt nebeneinanderlegen und selbstständig kontrollieren. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch das Umklappen des Blattes stattfinden. Wendediktat Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wendesätze“ und merken sich den jeweiligen Satz oder einen Teil davon von der Vorderseite, drehen dann das Blatt um, und schreiben ihn auswendig auf. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Wortarten bestimmen Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wortartensätze“ und sollen auf diesem die Wortarten markieren. Im Anschluss können die Sätze abgeschrieben werden. Dieses Arbeitsblatt ist zweifach differenziert: Bei der schwierigeren Stufe sind alle Wörter kleingeschrieben. Eine quantitative Differenzierung kann wieder einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Zusätzlich wurden Übungsformate gewählt, in welchem teilweise nur die Modellwörter / Lernwörter geschrieben werden müssen, dafür aber das Lesen zusätzlich geübt wird: Stolperwörtersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Stolperwörter“. Darauf stehen die Lernsätze mit jeweils einem „Stolperwort“, das nicht in den Satz passt. Dieses müssen die Kinder durchstreichen und die Sätze im Anschluss richtig abschreiben. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Fehlersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Fehlersätze“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt der Kinder ist in jedem Satz ein Fehler eingebaut (falsches Wort). Die Kinder müssen den richtigen Satz im Klassenzimmer suchen und an ihrem Platz aus dem Gedächtnis das fehlerhafte Wort durchstreichen und das richtige in die vorgesehene Linie daneben schreiben. Die zu schreibenden Wörter sind die Modellwörter des Grundwortschatzes. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Suchwörter Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Suchwörter“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt finden die Kinder Wörter (die Modellwörter), welche sie in den jeweiligen Sätzen im Klassenzimmer suchen sollen. Sie tragen dann den entsprechenden Buchstaben neben dem Wort ein und erhalten am Ende als Lösungswort den Namen des Tieres auf dem Foto. Die Modellwörter werden bei dieser Übung zwar nicht geschrieben, aber mehrfach gelesen. Durch diese Übung wird verstärkt die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. 4. Kontextualisierung Die erlernten Modellwörter sollten zur Festigung in unterschiedliche Schreibaufgaben eingebunden werden (z.B. Geschichte schreiben). Diese werden im Anschluss von den Kindern rechtschriftlich überarbeitet. Lieben Dank für dein Interesse an meinem Material und viel Spaß beim Einsetzen! Ich freue mich über eine Rückmeldung, wie dir das Material gefällt!
Klassenstufen: 2-3. Klasse
Dieses Material beinhaltet verschiedene Übungen zu einem Rechtschreibphänomen anhand von Modellwörtern inklusive Handreichung. Folgender Ablauf / Arbeitsweise kann mithilfe des vorliegenden Materials umgesetzt werden:1. Induktive Einführung Hierbei untersuchen die Kinder selbstständig das vorgegebene Wortmaterial bzw. erforschen das Rechtschreibphänomen zunächst selbst. Zur Umsetzung kann man die Lernsätze / einzelnen Lernwörter (bzw. eine Auswahl davon) entweder zunächst an die Tafel schreiben oder den Kindern das Arbeitsblatt „Markieren“ austeilen. Einzel- / Partner- oder Gruppenarbeit sind hier gleichermaßen gut geeignet. Die offene Aufgabe dazu könnte schlicht lauten: „Was fällt euch auf?“ oder „Was haben alle Sätze gemeinsam?“. Eine geschlossene Aufgabe hierzu wäre zum Beispiel: „Kreise alle Wörter mit Sp / St ein.“ Ein stiller Impuls kann für starke oder fortgeschrittene Lerngruppen als sehr offene Aufgabenstellung ebenfalls geeignet sein. 2. Phänomen erläutern Im Anschluss an das selbstständige Erforschen durch die Kinder sollte die Lehrperson das jeweilige Rechtschreibphänomen erläutern. Hier wird je nach Phänomen eine Strategie eingeführt / aufgegriffen oder eine andere Regelhaftigkeit erläutert. Wenn mit den Fresch-Zeichen gearbeitet wird, würde man diese in dieser Phase einführen. 3. Schreibschemata aufbauen und Wörter üben Nun sollen die Kinder durch wiederholtes Schreiben der Übungs- / Lernwörter ein Schreibschema aufbauen. Dass das wiederholte Schreiben dem Aufbau von Schreibschemata sehr dienlich sein kann belegen unter anderem Augst & Dehn in „Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht“. Verschiedene Übungsformate dafür finden sich im vorliegenden Material und sind im Folgenden kurz beschrieben. (Der Grundwortschatz Baden-Württemberg weist einige der Übungen explizit als geeignete Übungsformen aus.) Schleichdiktat Die Kinder legen das Arbeitsblatt „Schleichsätze“ an einen Ort im Klassenzimmer und schleichen immer wieder dorthin. Sie merken sich den jweiligen Satz oder ein Teil davon, schleichen an ihren Platz zurück und schreiben ihn auswendig auf. Am Ende können sie Heft und Arbeitsblatt nebeneinanderlegen und selbstständig kontrollieren. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch das Umklappen des Blattes stattfinden. Wendediktat Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wendesätze“ und merken sich den jeweiligen Satz oder einen Teil davon von der Vorderseite, drehen dann das Blatt um, und schreiben ihn auswendig auf. Eine quantitative Differenzierung kann hierbei einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Wortarten bestimmen Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Wortartensätze“ und sollen auf diesem die Wortarten markieren. Im Anschluss können die Sätze abgeschrieben werden. Dieses Arbeitsblatt ist zweifach differenziert: Bei der schwierigeren Stufe sind alle Wörter kleingeschrieben. Eine quantitative Differenzierung kann wieder einfach durch Abschneiden des Blattes erfolgen. Zusätzlich wurden Übungsformate gewählt, in welchem teilweise nur die Modellwörter / Lernwörter geschrieben werden müssen, dafür aber das Lesen zusätzlich geübt wird: Stolperwörtersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Stolperwörter“. Darauf stehen die Lernsätze mit jeweils einem „Stolperwort“, das nicht in den Satz passt. Dieses müssen die Kinder durchstreichen und die Sätze im Anschluss richtig abschreiben. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Fehlersätze Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Fehlersätze“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt der Kinder ist in jedem Satz ein Fehler eingebaut (falsches Wort). Die Kinder müssen den richtigen Satz im Klassenzimmer suchen und an ihrem Platz aus dem Gedächtnis das fehlerhafte Wort durchstreichen und das richtige in die vorgesehene Linie daneben schreiben. Die zu schreibenden Wörter sind die Modellwörter des Grundwortschatzes. Durch diese Übung wird also – neben dem Aufbau von Schreibschemata – die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. Suchwörter Die Kinder bekommen das Arbeitsblatt „Suchwörter“. Im Klassenzimmer werden die Satzstreifen verteilt. Auf dem Arbeitsblatt finden die Kinder Wörter (die Modellwörter), welche sie in den jeweiligen Sätzen im Klassenzimmer suchen sollen. Sie tragen dann den entsprechenden Buchstaben neben dem Wort ein und erhalten am Ende als Lösungswort den Namen des Tieres auf dem Foto. Die Modellwörter werden bei dieser Übung zwar nicht geschrieben, aber mehrfach gelesen. Durch diese Übung wird verstärkt die Lesefertigkeit automatisiert sowie die Lesegenauigkeit und das Leseverstehen gefördert. 4. Kontextualisierung Die erlernten Modellwörter sollten zur Festigung in unterschiedliche Schreibaufgaben eingebunden werden (z.B. Geschichte schreiben). Diese werden im Anschluss von den Kindern rechtschriftlich überarbeitet. Lieben Dank für dein Interesse an meinem Material und viel Spaß beim Einsetzen! Ich freue mich über eine Rückmeldung, wie dir das Material gefällt!
Klassenstufen: 2-3. Klasse
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