Beschreibung:
Dieser detaillierte Unterrichtsentwurf für den Geschichtsleistungskurs der Qualifikationsphase 2 befasst sich mit der britischen Appeasement-Politik im Kontext der NS-Außenpolitik und Wirtschaftspolitik. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Urteilskompetenz erweitern, indem sie zeitgenössische Urteile sowie ein Historikerurteil zu den Argumenten für und gegen die Appeasement-Politik analysieren, mit ihrem Vorwissen verknüpfen und daraus ein differenziertes Sachurteil bilden. Diese komplexe Auseinandersetzung bietet die Möglichkeit, die Komplexität von historischen Sachverhalten und politischen Entscheidungen zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.
Erwartungshorizont:
Die Schüler sollen durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Perspektiven und historischen Quellen die Fähigkeit entwickeln, fundierte Sachurteile zu treffen. Erwartet wird, dass sie die politischen, sozialen und ökonomischen Hintergründe der Appeasement-Politik verstehen und in der Lage sind, die Argumente kritisch zu bewerten und in einen größeren historischen Kontext einzuordnen.
Bewertungen und Kommentare
Leider nicht komplett
Leider fehlt aufgrund des Urheberrechts - wie so oft in Geschichte - sämtliche Quellen, von der Karikatur für den Einstieg über die Texte auf den Arbeitsblättern. Dieses ist teilweise auch nicht einfach im Internet zugänglich, sondern es gibt lediglich einen Verweis auf Seiten in teilweise längst vergriffenen Publikationen. Die Konzeption der Stunde ist solide, dann aber doch nicht so bahnbrechend, dass sie den hohen Preis des Materials rechtfertigt. Bei einer fertig konzipierten Stunde erwarte ich, dass diese sofort einsetzbar ist, da ich mir so Arbeitserleichterung verspreche. Für Referendar*innen ist sicherlich der Entwurf an sich interessant, es handelt sich wohl um eine UPP-Stunde.