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Das Bild, welches als Klausurmaterial verwendet wird, zeigt eine typische Illustration der Armut und des Elends des Zeitalters der sogenannten Industrialisierung. Bis heute werden die Bild gezeigten Zustände allgemein auf die Prozesse der Industrialisierung zurückgeführt.
Der Autor des Bildes war selbst nicht aus der Unterschicht, wurde aber schon früh für soziale Probleme sensibilisiert und widmete sich ihnen in seinem Werk. So malt er eine Szene, in welcher arme Menschen anstehen müssen, um für die Nacht einen Heimplatz zu erhalten und dokumentiert so die schlimmen Zustände, von denen er er in seinem Historiengemälde ausgeht.
Das Historiengemälde ist somit die Quellenbasis der Klausur und muss kritisch gewürdigt werden, denn der Maler malte keine reale Szene, sondern eine seiner Meinung nach realistische Szene (vergl. Kunstbegriff "Realismus"). Insofern ist das Werk zu hinterfragen, da Statistiken zur Industrialisierung ein anderes Bild zeigen können: so stiegen die Löhne im ganzen Jahrhundert kontinuierlich an, die Mortalitätsrate sank rapide und die Lebenserwartung stieg, was nicht für einen allgemeinen Prozess der "Pauperisierung" spricht; diese Differenzierung bewusst zu machen, damit die Aussage des Autors hinterfragt werden kann, müsste entsprechend Teil des vorhergehenden Unterrichts sein.
Es kommen die Standardoperatoren des Zentralabiturs NRW zum Einsatz, die auf dem Klausurbogen transparent abgebildet werden.
Ein entsprechender EWH bzw. Bewertungsbogen liegt bei.
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