−60%
22 Materialien
275 Materialien
12 Materialien



GROWING BUNDLE -- wachsendes Materialpaket!
Material und Spiele ohne Schrift zur Sprachförderung | DaZ
für Kinder vor der Alphabetisierung.
Altersempfehlung: 3. - 6. Lebensjahr
Mit diesen Materialien können Sie auch Kinder mit nur geringen Deutschkenntnissen und solche, die noch nicht in der lateinischen Schrift alphabetisiert sind, sofort in die einsprachige Sprachförderung mit einbeziehen.
tags: #Bildkarten zur Sprachförderung Frühling
Dieses Spiel kommt ohne Schrift aus und kann so auch schon mit Kindern vor der Alphabetisierung gespielt werden. Es trainiert das Benennen und Beschreiben von Abgebildetem (Wortschatz), Hörverstehen, visuelle Wahrnehmung und Merkfähigkeit / Konzentration / Aufmerksamkeit. In jedem Spiel geht es darum, herauszufinden, was fehlt. Jedes mitspielende Kind erhält eine Referenzkarte, auf denen sich alle 8 Abbildungen des Spiels befinden. Diese Abbildungen sollen auf der Bildkarte wiedergefunden werden, die vor ihnen auf den Tisch gelegt wird. Eine Abbildung fehlt. Welche? Variante 1 Die Kinder müssen möglichst schnell erkennen und benennen, welche Abbildung fehlt. Wer richtig liegt, bekommt einen Chip. Am Ende gewinnt, wer die meisten Chips gesammelt hat. Variante 2 Die letzte Bildkarte wird liegen gelassen, eine neue Bildkarte wird dazugelegt. Auch jetzt sollen die Kinder herausfinden, welche Abbildung fehlt. Gleichzeitig können sie vergleichen und verbalisieren, welche Unterschiede zur vorherigen Bildkarte ihnen auffallen: der Frosch ist kleiner, der Marienkäfer sitzt auf der Blume, die Sonne ist hinter der Wolke …. Das schafft Sprechanreize, die Kinder erzählen und beschreiben, was das Zeug hält! Altersempfehlung: ca. 4 bis 6 Jahre
Klassenstufen: 1. Klasse
Dieses handlungsorientierte Spiel kommt ohne Schrift aus und kann so auch schon mit Kindern vor der Alphabetisierung gespielt werden. Es trainiert Wortschatz, visuelle Wahrnehmung und Konzentration bzw. Aufmerksamkeit. Das Kind bekommt eine der großen Vorlagekarten. Die kleinen Bildkärtchen werden mit dem Gesicht nach oben vor dem Kind lose auf dem Tisch verteilt. Die großen Vorlagekarten zeigen verschiedene Abbildungen. Diese sollen einzeln erkannt und benannt werden. Danach soll das dazu passende kleine Bildkärtchen gesucht und zugeordnet werden. Altersempfehlung: ca. 3 bis 6 Jahre
Klassenstufen: 1. Klasse
Erzählbilder sind vielseitig wirksam, da sie unterschiedliche Aspekte eines Wortschatzthemas für die Sprachförderung visualisieren. Sie schaffen vielseitige Gesprächsanlässe und fördern das freie Sprechen. Je nach Sprachstand können den Kindern dabei auch einfache bis detailliertere Fragen gestellt werden. Auch der Pädagoge Werner Günthner und sein erweitertes Verständnis vom Lesen liegen diesem Material zugrunde: Lesen wird bei Günthner nicht nur als Wahrnehmen, Deuten und Verstehen von abstrakten Zeichen, Signalen, Buchstaben, Wörtern und Texten definiert. Er begreift darüber hinaus auch erlebbare Situationen und Bilder als lesbare Formen, die „Ablesbares“ beinhalten. Ein in dieser Art erweiterte Leseunterricht ermöglicht auch Kindern, die noch keinen Zugang zur Buchstabenschrift gefunden haben, sich über Bilder selbst als schon lesend wahrzunehmen. Besonders motivierend ist dabei ein möglichst freier Umgang mit Bildmaterial – das soll das Leseinteresse der Kinder wecken. In der Kommunikation über die Abbildungen werden sie dazu angeregt, den Situationskontext aus den Andeutungen des Bildes zu erschließen, Gesten und Mienen zu deuten, Motive zu erfassen und zu erklären und die Bildsituation, wie sie sie begreifen, mit eigenen Worten zu beschreiben und zu erklären. Sie können dabei angehalten werden, die Bildsituation möglichst treffend in Sprache zu übersetzen (vgl. Gerth 1972) oder in freier Assoziation zum Dargestellten eine Erlebnis- oder Fantasiegeschichte zu entwickeln. So identifizieren, komplettieren und imaginieren sie Bildinhalte, variieren mögliche Situationen, Vorgeschichten oder Folgen der Bildsituation (vgl. Ulrich 1976). Gleichzeitig setzt die Aufgabe Bilder zu „lesen“ also entscheidende Impulse für eine Wahrnehmung, wie sie später auch das Lesen von schriftsprachlichen Texten erfordert: Nicht nur die Sinne werden hier gefordert, sondern auch Fähigkeiten wie z.B. Aufmerksamkeit, Konzentration, das Auswählen relevanter Informationen aus der Vielzahl von Eindrücken, den Perspektivenwechsel, das Analysieren, Ordnen, Einordnen und Abspeichern von Informationen. Literatur: Gerth, Klaus: Bildergeschichten. Ein Arbeitsmittel für das mündliche und schriftliche Erzählen, Hannover 1972 Günthner, Werner: Lesen und Schreiben an der Schule für Geistigbehinderte. Dortmund. 1999 Textor, Martin R.: Kognitive Bildung im Kindergarten: http://www.kindergartenpaedagogik.de/1278.pdf [Stand 21.06.2017] Ulrich, Winfried: Das Bild als Sprech- und Schreibimpuls. Frankfurt / Main 1976
Klassenstufen: 1. Klasse
Diese DaZ Spiele kommen ohne Schrift aus und kann so auch schon mit Kindern vor der Alphabetisierung gespielt werden. Sie trainieren Wortschatz, Hörverstehen, visuelle Wahrnehmung und Konzentration bzw. Aufmerksamkeit. Spielerische Übungsformate zu Wortschatzthemen sind besonders lernwirksam und motivierend!Das Spiel wird mit zwei bis sechs Kindern und nach den üblichen Regeln für „Bingo“ gespielt: Jedes Kind bekommt einen der großen Spielpläne. Die zum Spiel gehörenden kleinen Bildkärtchen werden auf dem Tisch mit dem Gesicht nach unten gemischt. Das erste Kind zieht eine Karte und benennt, was darauf abgebildet ist: „Ich habe die Badehose.“ Möglich ist auch die Frage in die Runde: „Wer hat die Badehose?“ In einer Variante soll das Kind den abgebildeten Gegenstand beschreiben, ohne ihn zu benennen. Alle Kinder sollen daraufhin die Abbildungen ihres Spielplans überprüfen und auf das passende Bild einen Knopf/ einen Spielchip / einen Muggelstein o.ä. legen. Eine ausgedehnte Spielrunde garantiert folgende Regel: Wer als erstes alle Felder abgedeckt hat, gewinnt dieses Spiel. Schnellere Spielrunden erzielt man, indem gemäß der Bingo-Regeln festlegt: wer zuerst drei Felder in einer Reihe oder Spalte abgedeckt hat, gewinnt das Spiel. Altersempfehlung: ca. 4 bis 6 Jahre
Klassenstufen: 1. Klasse
Bewertungen und Kommentare