Der Expressionismus entwickelte sich zwischen etwa 1905 und 1925 und veränderte die Kunst nachhaltig. Typisch sind kräftige Farben, starke Kontraste und eine verzerrte Darstellung, um Gefühle und innere Zustände sichtbar zu machen. Bekannte Expressionismus-Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc oder Emil Nolde suchten nach neuen Ausdrucksformen jenseits realistischer Grenzen.
Im Kunstunterricht können Schüler*innen diese Merkmale selbst erforschen: Farben werden nicht „richtig“, sondern ausdrucksstark und emotional eingesetzt – Blau kann traurig, Rot wütend oder Gelb fröhlich wirken. Mithilfe von Arbeitsblättern, Werkbeispielen und Malaufgaben lernen Kinder, wie Künstler*innen mit Emotion, Bewegung und Farbe experimentierten. Lehrkräfte nutzen dafür vielseitige Expressionismus-Unterrichtsmaterialien, etwa Bildanalysen, Künstlerporträts oder Projektideen. So entsteht ein lebendiger Zugang zur Kunstgeschichte, bei dem Schüler*innen lernen, eigene Gefühle künstlerisch umzusetzen und die Wirkung von Farben bewusst zu gestalten.