Nicht nur das Erlernen von Fakten und Daten ist von Bedeutung im Geschichtsunterricht, gerade Bereiche wie 'Protest, Widerstand und Revolution' fordern von den Schüler*innen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, kritischem Denken und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit. Die Auseinandersetzung mit dem Widerstand gegen Tyrannei, dem Streben nach Gleichheit und den Umwälzungen der Vergangenheit kann eine starke Basis für die Entwicklung von Empathie und Zivilcourage bieten. Beispielsweise eröffnen Themen wie 'Menschen machen Geschichte' oder 'Flucht und Migration' wertvolle Räume für Diskussionen über Menschlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit. Durch das Hinterfragen von Beweggründen und die kritische Analyse von Materialien, entwickeln die Schüler*innen ein tiefes Verständnis für die Komplexität der Geschichte. Die Rolle der Frau & Frauenbewegung kann als ein weiteres Beispiel dienen, um auf die Vielfalt der Stimmen aufmerksam zu machen, die oft in der Geschichtsschreibung übersehen werden. Denken wir an den Matheunterricht, in dem logisches Denken gefordert ist: Hierbei geht es auch darum, Ursache und Wirkung zu erkennen, Abläufe nachzuvollziehen und das Gelernte auf neue Situationen zu übertragen. All diese Kompetenzen sind auch im Geschichtsunterricht gefragt, wenn es darum geht, den Verlauf von 'Protest, Widerstand & Revolution' zu verstehen. In der Kategorie 'Völker- und Menschenrechte' erlernen die Schüler*innen nicht nur die Bedeutung von grundlegenden Menschenrechten, sondern auch deren historische Entwicklung und Bedeutung für die Gegenwart. In diesem Zusammenhang kann auch das Thema 'Weltbilder' eingebunden werden, um zu thematisieren, wie verschiedene Sichtweisen und Ideologien historische Ereignisse beeinflusst haben. Abschließend können die Schüler*innen ihre schriftliche Ausdrucksfähigkeit weiter verbessern und erproben, indem sie z.B. Aufsätze und Reden verfassen, in denen sie ihre Meinungen und Argumente klar formulieren.