Ein kurzer Vokal wird schnell und deutlich gesprochen, zum Beispiel in Wörtern wie Ball oder Sonne, während ein langer Vokal gedehnt klingt, etwa in Saal oder lesen. Um den Unterschied zwischen kurzem und langem Selbstlaut sicher zu erkennen, arbeiten Kinder mit Hörübungen, Wortvergleichen und Schreibaufgaben. Besonders in der Grundschule helfen gezielte Übungen zu kurzen Selbstlauten, typische Merkmale wie Doppelkonsonanten oder Dehnungszeichen zu erkennen. Durch regelmäßiges Üben entwickeln Schüler*innen ein sicheres Sprachgefühl und wenden die Regeln zu langen und kurzen Vokalen zunehmend selbstständig an.