Die Kraft der Farben in der Visualisierung.
Ich habe es schon als Jugendliche geliebt, neue Stifte zu kaufen. Mein Ziel war es immer eine möglichst vollständige Farbpallette zu besitzen, um aus den Vollen schöpfen zu können.
Immer wenn ich meinem Ziel ganz nahe war, habe ich dann festgestellt, dass die Farbpallette alleine noch kein gutes Bild macht. Oft wirkten meine Bilder unharmonisch, zu bunt, zu grell, zu laut oder aber zu farblos, zu blass, zu kontrastarm.
Die Folge aus diesem Dilemma – eine gewisse Furcht meine Bilder überhaupt farbig zu gestalten. Wenn ich Farbe benutzt habe, dann eher zaghaft und zurückhaltend.
Als ich dann angefangen habe zu visualisieren, tauchte meine Angst vor Farben sehr unerwartet wieder auf. Ich mochte meine Visuals und Sketchnotes, aber irgendwie fehlte ihnen immer ein bisschen der Pep. Staunend habe ich die Visualisierungen anderer wahrgenommen und festgestellt, dass ich definitiv mehr Mut zur Farbe brauche.
Ja, es ist ein wenig Übungssache. Aber mir hilft inzwischen das Wissen über den ein oder anderen Farbkontrast, über die Bedeutung von Farben und die Tatsache, dass ich inzwischen ein Alter erreicht habe, wo mich ein vermeintliches Scheitern längst nicht mehr so aus der Bahn wirft, wie zu Jugendzeiten.
Ich habe wieder Spaß am Bunten, an der riesigen Stiftauswahl heutzutage, mit unendliche vielen Farben, die mich damals vermutlich im siebten Himmel hätten schweben lassen.
In diesem Sinne, treibt es bunt! Und wenn es euch wie mir geht, schaut gerne in den kostenlosen Visualisierungskalender vom September – dort findet ihr jede Menge hilfreicher Tipps!

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