
Montag, erste Stunde, neue Spanischgruppe. Fünfundzwanzig Gesichter, die noch nicht wissen, ob sie freiwillig hier sitzen oder weil der Stundenplan es so wollte. Die Motivation ist da, spürbar, aber sie ist zerbrechlich. Ein missglücktes erstes ¡Buenos días! und die halbe Klasse traut sich die nächsten drei Wochen nicht mehr, den Mund aufzumachen.
Was bei mir funktioniert: Die ersten beiden Wochen laufen komplett ohne Heft. Nur Begrüßung, Zahlen, ein paar Gegenstände im Klassenzimmer, jeden Tag dieselbe Struktur, dieselben Wörter, in immer neuen kleinen Spielen. Sicherheit vor Stoff – wer nach zwei Wochen selbstverständlich ¡Hola, qué tal! sagt, ohne nachzudenken, hat mehr gelernt als wer zehn Vokabeln auswendig büffeln musste.
Der zweite Punkt: Sobald es ans Vokabellernen geht, lieber Stationen als Frontalunterricht. Eine Gruppe, die gerade das Thema Familie lernt, braucht kein Arbeitsblatt zum Ausfüllen, sondern etwas zum Anfassen, Zuordnen, sich gegenseitig Abfragen. Das kostet mich als Lehrkraft in der Vorbereitung am meisten Zeit, gerade jetzt am Schuljahresanfang, wo ohnehin alles gleichzeitig ansteht.
Genau dafür habe ich mir irgendwann ein Mega-Paket mit allen 16 Lernwerkstätten für das erste Lernjahr Spanisch zusammengestellt, von ¡Hola! bis ¡Repaso!. Jede Werkstatt deckt ein Thema komplett ab, von der Begrüßung über Familie und Zahlen bis zur Wiederholung am Ende, mit Stationen, die sich direkt einsetzen lassen. Ich greife inzwischen einfach zur passenden Werkstatt, statt sonntagabends neu zu basteln: https://eduki.com/de/material/2142122
Wie handhabt ihr die ersten Wochen mit einer neuen Spanischgruppe – lieber langsam mit Ritualen einsteigen oder gleich mit Stoff durchstarten? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Ein komplettes Lernjahr fertig vorbereitet – von der ersten Begrüßung bis zur letzten Wiederholung, ohne dass du selbst Stationen entwickeln musst.
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