Positionierung in der Pflege – endlich klar sichtbar

In der Pflege entscheidet die richtige Positionierung oft über Wohlbefinden und Sicherheit: Sie entlastet vom Druck, unterstützt die Atmung oder fördert Bewegung und Wahrnehmung. Wer dieses Thema unterrichtet, kennt aber ein Problem: In fast jeder Präsentation tauchen dieselben Zeichnungen auf, und häufig ist gar nicht klar erkennbar, welche Position eigentlich gemeint ist. Eine 30°-Position sieht auf einer flachen Skizze schnell aus wie eine 90°-Seitenlage – und die Lernenden raten mehr, als dass sie verstehen.

Genau hier setzen meine drei neuen Foliensätze an. Alle Figuren sind eigene, selbst erstellte 3D-Darstellungen – kein Stockmaterial, keine Fremdbilder. Jede Position ist räumlich dargestellt und dadurch sofort eindeutig zu erkennen. Druckstellen, Entlastungszonen und Kissen sind klar markiert, und die Dateien sind als bearbeitbare PowerPoint mit Vortragsnotizen aufgebaut.

1. Positionierung zur Dekubitusprophylaxe

Dieser Satz folgt dem DNQP-Expertenstandard und führt durch alle wichtigen Positionen: Rückenlage, die 30°-Position als empfohlenen Standard, 90°- und 135°-Seitenlage, die Freipositionierung (etwa der Fersen) sowie die schiefe Ebene. Dazu kommen ein Überblick über Positionierungskissen und Antidekubitus-Matratzen und eine Merksatz-Zusammenfassung. Durch die 3D-Darstellung wird endlich auf einen Blick klar, wie sich die Positionen voneinander unterscheiden und wo die gefährdeten Stellen liegen.

2. VATI-Positionierung zur Pneumonieprophylaxe

Die atemunterstützende Positionierung ist ein dankbares, aber oft schwer zu vermittelndes Thema – schließlich „lebt" sie von der Form, die die Kissen unter dem Rücken bilden. Hier wird jede der vier Positionen doppelt gezeigt: als räumliches 3D-Bild und als klares „Kissen von oben"-Schema, das die Buchstaben V, A, T und I unmissverständlich macht. So versteht man sofort, welcher Lungenabschnitt jeweils belüftet wird.

3. Positionierung nach Bobath – bei Hemiplegie

Bei Bobath kommt es auf die genaue Stellung von Schulter, Arm und Bein an – und genau das lässt sich auf flachen Bildern kaum zeigen. In diesem Satz sind die betroffenen Extremitäten farblich abgesetzt, sodass auf einen Blick erkennbar ist, welche Körperseite betroffen ist und wie Arm und Bein korrekt positioniert werden. Beschriftete Hinweise direkt am Bild benennen die entscheidenden Punkte: Schulter nach vorn, Hand offen, Rücken gestützt, nichts in die betroffene Hand.

Was die Foliensätze besonders macht

Der größte Vorteil ist die Erkennbarkeit. Lernende sehen sofort, was gemeint ist, statt eine Strichzeichnung deuten zu müssen. Dazu kommen die fachliche Grundlage (DNQP, aktuelle Pflege- und Reha-Literatur), die durchgängig eigene Bildsprache und das Format: bearbeitbare PowerPoint, die du an dein Curriculum anpassen kannst, mit Notizen für den Vortrag.

Für wen sind sie geeignet?

Nicht nur für die generalistische Pflegeausbildung. Die Foliensätze eignen sich genauso gut für:

  • Pflegebasiskurse und Pflegehelfer-Ausbildung, weil die klare Darstellung kein Vorwissen voraussetzt.

  • Praxisanleitung und Fort-/Weiterbildung, etwa zur Auffrischung oder als Grundlage für Anleitungssituationen.

  • pflegende Angehörige, denen man die wichtigsten Positionen ohne Fachjargon, allein über die Bilder, verständlich machen kann – gerade die farbliche Markierung bei Bobath und die „Kissen von oben"-Schemata bei VATI helfen Laien enorm.

Ob in der Schule, in der Einrichtung oder am Küchentisch mit Angehörigen: Eine Position, die man sieht, versteht man schneller – und setzt sie sicherer um.

Schau gern in meinem Shop vorbei. Über Rückmeldungen, welche weiteren Themen ich als Nächstes in diesem Stil umsetzen soll, freue ich mich sehr.

Tags: pflege, positionieren, dekubitus, dekubitusprophylaxe, atmung, V-A-T-I, bobathkonzept, bobath

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