Aus der Praxis eines Pflegedozenten: bundeseinheitlich, sofort einsetzbar, modular nutzbar.
Ich bin seit vielen Jahren als Pflegefachkraft, Praxisanleiter und Dozent in Nordfriesland und Deutschland unterwegs. Wenn ich Kurse zur Betreuungskraft nach §43b SGB XI vorbereitet habe, ist mir immer wieder dasselbe passiert: Ich habe Material zusammengesucht, mir Folien selbst gebaut, Handouts neu getippt, Prüfungen aus dem Nichts entwickelt – und am Ende festgestellt, dass viele Kolleginnen und Kollegen genau dasselbe tun. Jede und jeder fängt wieder bei Null an.
Das ist Verschwendung. Verschwendung von Zeit, die wir besser in die Teilnehmenden investieren. Deshalb habe ich aus meinem Kursmaterial einen vollständigen, in sich geschlossenen Materialsatz gemacht – mit allem, was Sie für die Durchführung des Basiskurses brauchen. Und mit dem, was Sie darüber hinaus brauchen, wenn Sie Ihren Kurs vertiefen oder eigene Schwerpunkte setzen wollen.
Das Material ist gewachsen aus der Arbeit mit echten Teilnehmenden – aus den Fragen, die immer wieder kommen, aus den Stellen, an denen es im Unterricht hakt, und aus dem, was Praxisanleiter und Pflegedienstleitungen mir über die Wirklichkeit in den Einrichtungen zurückgemeldet haben. Es ist kein Material vom grünen Tisch.
Der Basiskurs deckt die acht Pflichtthemen nach §53b SGB XI ab. Zu jedem Thema bekommen Sie:
Interaktive Präsentation (PowerPoint) für den Unterricht
Handout für die Teilnehmenden (Word, druckfertig) zum Mitgeben und Nachschlagen
Die acht Themen im Einzelnen:
Wahrnehmung und Kommunikation
Pflege, Dokumentation, Hygiene und Ernährung
Service und Etikette
Krankheitslehre
Pflege- und Betreuungsrecht
Demenz und psychische Erkrankungen
Hauswirtschaft
Erste Hilfe
Wer den vollen 240-Stunden-Umfang nach Richtlinie abdecken oder einen Aufbaukurs gestalten will, findet fünf zusätzliche Module – jeweils mit Präsentation und Handout:
Biografiearbeit – Grundlagen
Biografieorientierte Beschäftigung
Berufskunde (Geschichte, §43b/§53b, Aufgaben, Abgrenzung zur Pflege)
Einzel- und Gruppenbetreuung & Teamarbeit (inkl. SBAR)
Aufbau eines Pflegeheims (Träger, Hierarchien, Berufe, Aufsicht)
Vier vollständige Klausurvarianten (A, B, C, D), dazu ein detaillierter Erwartungshorizont mit Musterlösungen und eine Handreichung für Lehrkräfte. Sie müssen am Prüfungstag nichts mehr selbst entwickeln.
A4-Aushänge zu zentralen Themen, die Sie den Einrichtungen Ihrer Absolventinnen und Absolventen mitgeben können – oder im Schulungsraum aufhängen. FAST-Schlaganfall, Reanimation, Notruf 112, Verschlucken, Händehygiene, SBAR-Übergabe, Kitwood-Blume, Deeskalation, Pflegegrade, Demenz-Phasen, Kommunikationskanäle, Validation. Visuelle Anker, die im Alltag wirken.
Das Material orientiert sich konsequent an der Betreuungskräfte-Richtlinie des GKV-Spitzenverbands nach §53b SGB XI. Die acht Pflichtthemen sind vollständig abgedeckt, die Stundenumfänge passen zur Richtlinie (160 UE Basis + Aufbau, dazu separat zu absolvierender Erste-Hilfe-Kurs). Die rechtlichen Grundlagen (§43b, §53b, SGB XI seit MDK-Reformgesetz 2020, Pflegegrade seit 2017) sind aktuell. Ihr Zertifikat ist überall in Deutschland anerkannt – das Material trägt diese bundeseinheitliche Struktur.
Das ist mir besonders wichtig: Sie öffnen die Datei, und Sie können unterrichten. Die Präsentationen sind durchdacht aufgebaut, mit Quiz-Elementen und didaktischen Brüchen, wo es nötig ist. Die Handouts sind keine Folien-Ausdrucke, sondern eigenständige Lernmaterialien zum Nachschlagen, geschrieben in der Sprache, die Teilnehmende in dieser Weiterbildung verstehen.
Und die Prüfung: Vier Varianten heißt, Sie können bei Wiederholern wechseln, in parallelen Kursen unterschiedliche Versionen einsetzen oder die Varianten über Jahre rotieren. Der Erwartungshorizont nimmt Ihnen die Bewertungsarbeit ab – keine endlosen Diskussionen mehr, was als richtig gilt.
Dieses Material ist nicht abstrakt. Es ist entstanden aus realen Kursen mit realen Teilnehmenden – Menschen, die oft als Quereinsteiger in die Pflege kommen, häufig mit Deutsch als zweiter Sprache, mit Lebenserfahrung, aber ohne pädagogischen Vorlauf. Die Sprache ist klar, die Beispiele kommen aus dem Heimalltag, die Inhalte sind so geschnitten, dass sie hängenbleiben.
Sie finden überall die kleinen Dinge, die in der Praxis den Unterschied machen: Die Drei-Sätze-Deeskalation. Die Würde-Fragen zur Anrede. Den Hinweis, dass auch späte Demenzkranke verstehen, wie sie angesprochen werden. Die SBAR-Struktur für Übergaben. Solche Inhalte sind nicht aus Lehrbüchern abgeschrieben – sie kommen aus Schichten, Übergaben und Fallbesprechungen.
Sie können das komplette Materialpaket erwerben – das ist die wirtschaftlich sinnvollste Option für Bildungsträger, die einen Kurs neu aufsetzen oder bestehende Strukturen überarbeiten. Sie können aber auch einzelne Themen kaufen, wenn Sie einen Kurs bereits laufen haben und nur einzelne Module ergänzen oder ersetzen wollen.
Diese Modularität ist bewusst so gestaltet. Nicht jede Lehrkraft braucht das ganze Paket. Wer schon ein gutes Modul zur Krankheitslehre hat, aber bei Demenz unzufrieden ist, kauft eben nur Thema 6. Wer einen Aufbaukurs plant, holt sich die Ergänzungsmodule. Wer eine Prüfung braucht, nimmt das Prüfungspaket. Sie zahlen nur für das, was Sie wirklich nutzen.
Bildungsträger und Pflegeschulen, die einen Kurs zur Betreuungskraft nach §43b SGB XI anbieten oder neu aufsetzen wollen, finden hier ein vollständiges, bundesweit einsetzbares Curriculum – und sparen die monatelange Eigenentwicklung.
Einzelne Dozentinnen und Dozenten, die bereits unterrichten, bekommen entweder das Gesamtpaket als professionellen Sprung nach vorn oder genau die Module, die ihnen im eigenen Kursprogramm noch fehlen.
Pflegedienstleitungen und Praxisanleiter, die hausintern Schulungen oder Fortbildungen organisieren, finden in den Schautafeln und einzelnen Modulen gute, didaktisch durchdachte Bausteine.
Betreuungskräfte sind nicht „Hilfskräfte light". Sie sind Inhaberinnen und Inhaber eines eigenen, gesetzlich verankerten Berufsbildes. Was sie tun – Zuwendung geben, beobachten, aktivieren, Brücken bauen – ist nicht nebensächlich, sondern macht für viele Bewohnerinnen und Bewohner den Unterschied zwischen Versorgung und gelebtem Alltag.
Diese Haltung trägt jedes Modul. Wenn Sie das Material einsetzen, geben Sie Ihren Teilnehmenden nicht nur Wissen mit – Sie geben ihnen ein Berufsbild mit, auf das sie stolz sein können.
Bei Fragen zum Material, zur Einsatzplanung oder zu inhaltlichen Details schreiben Sie mich gern an. Ich freue mich, wenn das Material in vielen Kursen ankommt – und wenn die Kolleginnen und Kollegen damit ihre Zeit dort investieren können, wo sie am meisten wirkt: bei den Menschen, die sie ausbilden.
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