
(Warum Konflikte erstmal ziemlich scheiße sind – und genau deshalb so wichtig)
Hand aufs Herz:
Konflikte sind erstmal … ziemlich scheiße.
Sie kommen ungeplant.
Sie fühlen sich unangenehm an.
Sie bringen Unruhe rein.
Und ganz oft hätte man einfach lieber seine Ruhe.
Egal ob im Klassenzimmer, in der Kita, im Team oder im Alltag –
Konflikte nerven.
Und gleichzeitig gehören sie einfach dazu.
Im pädagogischen Alltag passiert oft Folgendes:
Ein Konflikt entsteht –
und unser erster Impuls ist:
👉 klären
👉 lösen
👉 weitermachen
Wer hat angefangen?
Was ist passiert?
Wie einigen wir uns?
Und ja – das ist wichtig.
Aber oft bleibt dabei etwas auf der Strecke.
Auch wenn im Außen wieder Ruhe ist, sieht es innen oft ganz anders aus.
Da ist vielleicht noch:
Und genau das tragen Kinder – aber auch wir Erwachsene – oft einfach mit uns weiter.
Der Name ist bewusst mit einem Augenzwinkern gewählt.
Denn es geht nicht darum, Konflikte alleine auszutragen oder sich selbst zu überlassen.
Sondern darum, einen wichtigen Schritt dazuzunehmen:
👉 den Blick nach innen
Nicht nur:
Was ist passiert?
Sondern auch:
👉 Was ist eigentlich in mir passiert?
„Konflikt dich doch selber“ steht für einen Ansatz, der Konflikte nicht nur im Außen betrachtet, sondern auch im Inneren.
Denn genau dort passiert oft das Entscheidende.
Wenn wir anfangen, Kinder (und uns selbst) dabei zu begleiten:
… dann verändert sich etwas.
Dieser Ansatz funktioniert nicht nur für Kinder.
Er ist genauso wertvoll für Jugendliche.
Für Erwachsene.
Für uns als pädagogische Fachkräfte.
Denn seien wir ehrlich:
Auch wir tragen Konflikte manchmal länger mit uns herum, als wir zugeben würden.
Gerade Kinder brauchen keine langen Erklärungen.
Sie brauchen Bilder.
Etwas, das sie fühlen können.
Deshalb arbeite ich in meinem Projekt viel mit Fantasiereisen.
Dort werden Konflikte und Gefühle zu:
Und plötzlich wird aus etwas Unübersichtlichem etwas, das man verstehen kann.
Wenn Kinder lernen, auch nach innen zu schauen, passiert etwas ganz Entscheidendes:
Und Konflikte verlieren ein Stück von ihrer Wucht.
Nicht, weil sie verschwinden.
Sondern weil sie verstanden werden.
Mit „Konflikt dich doch selber“ möchte ich einen Raum schaffen, in dem:
👉 Konflikte nicht nur „weg gemacht“ werden
👉 sondern wirklich verarbeitet werden dürfen
Denn echte Lösungen entstehen oft nicht im Gespräch allein –
sondern im Inneren.
Vielleicht kennst du diese Momente:
Ein Konflikt ist geklärt.
Alle haben sich entschuldigt.
Und trotzdem fühlt es sich noch nicht ganz rund an.
Genau dort liegt die Chance.
Nicht für noch mehr Worte.
Sondern für einen kurzen Moment nach innen.
✨ Und vielleicht ist das der wichtigste Schritt überhaupt:
👉 sich selbst ein kleines Stück besser zu verstehen.
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