Konflikt dich doch selber!

   


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Konflikt dich doch selber

(Warum Konflikte erstmal ziemlich scheiße sind – und genau deshalb so wichtig)

Hand aufs Herz:
Konflikte sind erstmal … ziemlich scheiße.

Sie kommen ungeplant.
Sie fühlen sich unangenehm an.
Sie bringen Unruhe rein.
Und ganz oft hätte man einfach lieber seine Ruhe.

Egal ob im Klassenzimmer, in der Kita, im Team oder im Alltag –
Konflikte nerven.

Und gleichzeitig gehören sie einfach dazu.

🌿 Warum wir Konflikte am liebsten schnell „wegmachen“

Im pädagogischen Alltag passiert oft Folgendes:

Ein Konflikt entsteht –
und unser erster Impuls ist:

👉 klären
👉 lösen
👉 weitermachen

Wer hat angefangen?
Was ist passiert?
Wie einigen wir uns?

Und ja – das ist wichtig.

Aber oft bleibt dabei etwas auf der Strecke.

🧠 Denn Konflikte enden nicht mit der Lösung

Auch wenn im Außen wieder Ruhe ist, sieht es innen oft ganz anders aus.

Da ist vielleicht noch:

  • ein Rest Wut
  • ein ungutes Gefühl
  • ein Gedanke, der sich festgesetzt hat
  • oder dieses leise „Das war nicht okay …“

Und genau das tragen Kinder – aber auch wir Erwachsene – oft einfach mit uns weiter.

💡 Und genau hier setzt „Konflikt dich doch selber“ an

Der Name ist bewusst mit einem Augenzwinkern gewählt.

Denn es geht nicht darum, Konflikte alleine auszutragen oder sich selbst zu überlassen.

Sondern darum, einen wichtigen Schritt dazuzunehmen:

👉 den Blick nach innen

Nicht nur:
Was ist passiert?

Sondern auch:
👉 Was ist eigentlich in mir passiert?

🌈 Konflikte innerlich klären

„Konflikt dich doch selber“ steht für einen Ansatz, der Konflikte nicht nur im Außen betrachtet, sondern auch im Inneren.

Denn genau dort passiert oft das Entscheidende.

Wenn wir anfangen, Kinder (und uns selbst) dabei zu begleiten:

  • Gefühle wahrzunehmen
  • Gedanken zu sortieren
  • innere Unruhe zu verstehen
  • und wieder zur Ruhe zu finden

… dann verändert sich etwas.

💛 Für Kinder. Und ehrlich gesagt auch für uns

Dieser Ansatz funktioniert nicht nur für Kinder.

Er ist genauso wertvoll für Jugendliche.
Für Erwachsene.
Für uns als pädagogische Fachkräfte.

Denn seien wir ehrlich:
Auch wir tragen Konflikte manchmal länger mit uns herum, als wir zugeben würden.

🌿 Warum ich mit Fantasiereisen arbeite

Gerade Kinder brauchen keine langen Erklärungen.

Sie brauchen Bilder.

Etwas, das sie fühlen können.

Deshalb arbeite ich in meinem Projekt viel mit Fantasiereisen.

Dort werden Konflikte und Gefühle zu:

  • Knoten im Bauch
  • kleinen Wesen
  • Worten, die festgehalten werden
  • oder Brücken, die man überqueren kann

Und plötzlich wird aus etwas Unübersichtlichem etwas, das man verstehen kann.

✨ Was sich dadurch verändert

Wenn Kinder lernen, auch nach innen zu schauen, passiert etwas ganz Entscheidendes:

  • sie werden ruhiger
  • sie werden klarer
  • sie verstehen sich selbst besser

Und Konflikte verlieren ein Stück von ihrer Wucht.

Nicht, weil sie verschwinden.
Sondern weil sie verstanden werden.

🎯 Mein Ziel

Mit „Konflikt dich doch selber“ möchte ich einen Raum schaffen, in dem:

👉 Konflikte nicht nur „weg gemacht“ werden
👉 sondern wirklich verarbeitet werden dürfen

Denn echte Lösungen entstehen oft nicht im Gespräch allein –
sondern im Inneren.

💬 Zum Schluss

Vielleicht kennst du diese Momente:

Ein Konflikt ist geklärt.
Alle haben sich entschuldigt.
Und trotzdem fühlt es sich noch nicht ganz rund an.

Genau dort liegt die Chance.

Nicht für noch mehr Worte.
Sondern für einen kurzen Moment nach innen.

✨ Und vielleicht ist das der wichtigste Schritt überhaupt:

👉 sich selbst ein kleines Stück besser zu verstehen.

Tags: konflikte, umgang mit konflikten, Konflikte lösen, Konflikte Schule

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