Der Zusammenhang zwischen Schreibschrift und Rechtschreibung



Viele Kinder können Schreibschrift nicht mehr problemlos lesen, geschweige denn selbst in Schreibschrift schreiben.

Dabei ist sie für den Prozess des Lesen- und Schreibenlernens von unermesslicher Bedeutung.

Um nur einen Aspekt zu nennen: Die Abstände zwischen den Buchstaben variieren in Druckschrift oft voneinander. Der Prozess des Lesens der eigenen Handschrift wird also dadurch verlangsamt, dass nicht nur die Buchstaben erfasst und aneinandergereiht werden müssen, sondern dass das Gehirn zusätzliche Konzentration benötigt, um im Satzzusammenhang zu erkennen, ob die Buchstaben zum gerade gelesenen Wort oder zum neuen Wort gehören.  Ebenso sind einzelne Buchstaben in Druckschrift nur schwer voneinander zu unterscheiden und dies umso schwieriger, je unsauberer die Handschrift: l / L ; f  / t ; s / S, z / Z, w / W.

Wortgrenzen, Groß- und Kleinschreibung und manchmal sogar ganze Wortbedeutungen  müssen also während des Lesens kognitiv erschlossen werden.

Die Folge: Schnelles Ermüden beim Lesen und Schwierigkeiten, das Gelesene wiederzugeben.

Statistiken zeigen mittlerweile, dass mit einer sauberen Schreibschrift eine bessere Rechtschreibleistung einhergeht.




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