
Rhythmisches Sprechen ist im Musikunterricht extrem hilfreich.
Doch auch, wenn die Taktsprache ein großartiges Werkzeug ist:
Der Einstieg fällt Kindern oft nicht leicht.
Die gute Nachricht ist aber:
Rhythmussprache kann auch einfach sein.
Einfach zugänglich.
In diesem Blogpost teile ich passend zu dieser Überzeugung eine Unterrichtsidee, die Hürden abbaut.
So schaffen Deine SuS endlich den Einstieg ins rhythmische Sprechen - garantiert.
Wenn Du zum Beispiel diesen Rhythmus vorspielst, dann kannst Du bei jedem tiefen Ton ein „BE“ mitsprechen.

Mache das gerne ein paar Takte lang und lade Deine SuS dazu ein, sich frei in Dein Spiel einzuklinken.
Sie können gerne selbst die einzelnen BEs mitsprechen, müssen das aber nicht.
Wichtig ist an dieser Stelle, Berührungsängste gegenüber der noch ungewohnten Rhythmussprache abzubauen.
Eine Möglichkeit dafür stelle ich Dir auch in meiner notenfreien Cajon-Anleitung für die Grundschule vor.
Du findest das PDF hier bei Eduki.
Wenn schon ein paar Kinder mitgesprochen haben, dann kannst Du noch einmal von vorne beginnen.
Zähle laut ein (z. B. 1, 2, 3, 4) und beginnt gemeinsam auf der darauffolgenden 1.
Du selbst sprichst gut hörbar rhythmisch mit.
Beobachte hierbei, welche Kinder schon gut mitmachen oder noch Unterstützung brauchen.
Diese einfache Übung ist erfahrungsgemäß ein toller Icebreaker, wenn es um die Einführung einer Rhythmussprache geht.
Natürlich kannst Du sie jederzeit an die Bedürfnisse Deiner Trommelgruppe anpassen.
Differenzierter wird es zum Beispiel, indem Du Dynamiken integrierst oder die gespielten Rhythmen mithilfe eines leicht verständlichen Tafelbildes darstellst.
Außerdem können die Beats pro Durchgang anspruchsvoller werden.
Jedoch:
Es geht bei dieser Unterrichtsidee darum, Kinder spielerisch zum rhythmischen Sprechen zu motivieren.
Daher sollen die Rhythmen so leicht wie möglich, aber so herausfordernd wie nötig sein.
Viel Freude beim Musizieren wünsche ich Euch. :-)
Manu Holmer
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