
Wie gelingt der Einstieg in eine Rhythmusstunde leicht und motivierend?
Gute Frage!
Eine pauschal richtige Antwort darauf mag ich Dir zwar nicht geben.
Schließlich sind unsere SuS, Ziele und Bedürfnisse ganz unterschiedlich.
Das folgende Warm-up kann ich Dir aber trotzdem ans Herz legen.
Warum?
Dein Tier, mein Tier macht Grundschulkindern spielerisch Lust aufs Lernen.
Und das ganz unabhängig davon, ob sie schon viel oder ein wenig musikalische Erfahrung sammeln konnten.
Und was brauchst Du für diese rhythmische Aufwärmübung?
* Bei einer Gruppe mit bis zu zehn Kindern.
Bei sehr großen Klassen ist es sinnvoll, Kleingruppen einzuteilen.
Jede Gruppe darf dann ein Tier spielen.
Außerdem kannst Du
als Alternativen zu Tafel, Projektor oder Instrumenten nutzen.
Wenn Du alles vorbereitet hast, dann kann der tierisch gute Spielspaß auch schon beginnen. :-)
Im ersten Schritt geht es darum, die Lernenden mit ihren Instrumenten zusammenzubringen.
Möglich ist hier je nach Gruppe,
Hier kommt es darauf an, womit ihr musizieren möchtet und könnt.
Als Alternative zu Orff- oder Rhythmusinstrumenten könnt ihr gerne auch mit Bodypercussion musizieren.
Passend zum Instrument darf sich jedes Kind im zweiten Schritt ein Tier überlegen.
Das kann alles vom Tiger über die Ameise bis hin zum Blauwal sein.
Die Tiere dürfen sich auch doppeln, das ist kein Problem.
Schreibe jetzt direkt neben jedem Namen das ausgedachte Tier auf.
Ich mache das immer so:
ODER:
Tipp:
Auf der Tafel oder dem Projektor können die Kinder besonders gut mitlesen.
Vielleicht magst Du im Vorfeld sogar Tiere für ein Tafelbild zusammenstellen?
Hierfür musst Du die Auswahl aber einschränken und darauf achten, dass sich die Kinder nicht um "ihr" Tier streiten.
Dopplungen sind zwar in Ordnung, aber Abwechslung schadet nicht.
Und: Meine kostenlosen Tierbildkarten sind ebenfalls eine tolle Ergänzung im Unterricht, wenn es schnell gehen soll.
Du hast die Tiere und Namen notiert?
Klasse!
Jetzt geht es auf die rhythmische Spurensuche:
Du stellst eine Frage, um ein bestimmtes Tier zu finden.
Etwa so:
Vorspielen darf nun das Kind oder die Gruppe, dessen Tier gesucht ist.
Übrigens mache ich das bei diesem Rhythmus-Warm-up immer als Improvisation.
Sprich:
Die Kinder dürfen ihr Tier frei interpretieren.
Falls zwei Kinder dasselbe Tier haben, können sie zuerst alleine und dann gemeinsam vorspielen.
Du kannst gerne bestimmte Tiergruppen zum Vorspielen zusammenfassen, wenn Du das Warm-up differenzieren oder zeitlich abkürzen möchtest.
Zum Beispiel:
Bei den Fragen hast Du freie Hand.
Vielleicht möchten sich die Kinder als Rollentausch sogar eigene Fragen ausdenken?
Sie dürfen natürlich auch mal raten und ihr Wissen zu den verschiedenen Tieren teilen.
Außerdem könnt ihr jedem Tier passende
zuordnen.
So lassen sich auch die Dynamiken in der Musik spielerisch erlebbar machen.
Zum Beispiel:
In diesem Sinne:
Viel Freude wünsche ich Euch mit meinem tierisch beliebten Rhythmus-Warm-up. :-)
Alles Liebe.
Manu Holmer
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