MENTAL HEALTH FÜR LEHRERINNEN: WARUM ACHTSAMKEIT NICHT NUR EIN MODEWORT IST, SONDERN DIR ALS LEHRERIN DEN ALLERWERTESTEN RETTEN KANN

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Du stehst als Lehrer*in oft unter Druck. Die Anforderungen sind hoch, und manchmal fragst du dich: „Bin ich wirklich ein*e gute Lehrer*in?“. Der ständige Vergleich mit Kolleg*innen und die Kritik – sei es von außen oder aus deinem eigenen Kopf – können einen ganz schön zusetzen. Und der Stress? Der scheint manchmal unerträglich, vor allem, wenn du denkst, dass du alles alleine schaffen musst. Aber lass uns mal ehrlich sein: Das musst du NICHT! Du musst weder alles alleine schaffen, noch musst du perfekt sein. Und trotzdem ist da eine Menge Verantwortung, die du trägst.

Doch genau hier kommt Achtsamkeit ins Spiel. Denn es ist mehr als nur ein Modewort – es kann dir tatsächlich den Allerwertesten retten! Lass uns schauen, wie du Achtsamkeit in deinen Alltag integrieren kannst, um Selbstzweifel und Stress zu reduzieren.

3 Tipps für Stressreduktion zu Hause
Regelmäßige Pausen  Oft neigen wir Lehrer*innen dazu, alle Aufgaben des Tages zu erledigen, bevor wir uns erlauben, unsere eigenen Energietanks zu füllen. Doch genau das ist der falsche Weg. Nimm dir deswegen täglich Zeit, nach einem langen Schultag abzuschalten, bevor du dich wieder ans Korrigieren oder Vorbereiten setzt. Schnapp dir deinen Kalender und plane regelmäßige Pausen ein, um einfach mal nichts zu tun. Ob du dabei ein Buch liest, Musik hörst oder einfach nur auf dem Sofa chillst – Hauptsache, du tust etwas für dich!

Bewegung: Bewegung ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Finde eine Sportart, die dir Spaß macht, egal ob Yoga, Laufen oder Tanzen. Und wenn du mal nicht motiviert bist, denk daran: Jeder Schritt zählt! Selbst ein kurzer Spaziergang kann Wunder wirken und den Kopf frei von jeglichen Gedankenspiralen machen.

Dankbarkeitspraxis: Nimm dir jeden Tag einen Moment, um über das nachzudenken - oder aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Vielleicht war es ein nettes Gespräch mit einem Schüler oder ein erfolgreiches Projekt. Diese kleine Übung kann dir helfen, die positiven Seiten deines Jobs zu sehen und Selbstzweifel in den Hintergrund zu drängen.


2 Tipps für Achtsamkeit während des Schulalltags
Mini-Auszeiten für dich: Wenn der Stress überhandnimmt, atme tief durch. Nimm dir einfach mal eine Minute, um bewusst ein- und auszuatmen. Das hilft dir, dich zu zentrieren und den Kopf freizubekommen – und das ganz ohne Yoga-Matte, vielleicht sogar mitten im Lehrerzimmer oder auf der Toilette.

Achtsamkeitsübungen mit der Klasse: Wenn du noch nie kurze achtsame Übungen mit deiner Klasse ausprobiert hast, kommt jetzt meine Einladung: Tu es einfach! Und zwar regelmäßig! Die schnellsten Atemübungen sind in 30 Sekunden gemacht - können aber eine enorme Wirkung haben! Neben schneller Ruhe in der Klasse und mehr Konzentration kann es sogar euer aller Stress reduzieren – und du wirst merken, wie viel entspannter die gemeinsame Unterrichtsstunde wird.


Achtsamkeit ist kein Trend, der schnell wieder vergeht. Sie ist ein Werkzeug, das dir helfen kann, deine mentale Gesundheit zu stärken und dich selbst zu schätzen. Wenn du dich in einer Spirale von Selbstzweifeln und Stress befindest, erinnere dich daran: Du bist gut genug! Indem du Achtsamkeit praktizierst, kannst du nicht nur deinen eigenen Stress reduzieren, sondern auch ein positives Umfeld für deine Schüler*innen schaffen. Also, geh raus und zeig der Welt, was in dir steckt – du schaffst das!


Deine Barbara

Tags: Achtsamkeit, Stressreduktion, Mental Health

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