Lehrmethode Heißtluftballon

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Bei dieser Lehrmethode handelt es sich um eine Großgruppendiskussion mit offenem Ausgang. Die SchülerInnen lernen, wie ein ausgewähltes Thema innerhalb einer kleineren Gruppe ohne Leitung diskutiert werden kann.

Die Teilnehmenden werden in Gruppen eingeteilt. Zunächst lesen sie die Kärtchen und stellen sich die Inhalte gegenseitig vor. Dann beginnt die eigentliche Methode: Die SchülerInnen sollen sich vorstellen, sie befänden sich in einem Heißluftballon, der an Höhe verliert. Ihre Sandsäcke sind die Maßnahmenkärtchen. Um wieder an Höhe zu gewinnen, müssen sie eine der Maßnahmen „über Bord“ werfen. In der Gruppe wird diskutiert, welche Maßnahme für am wenigsten wichtig empfunden wird und als erstes verworfen werden soll.

Dann wiederholt sich das Szenario und eine weitere Maßnahme muss verworfen werden, so lange, bis nur noch eine Maßnahme übrig bleibt. So müssen die SchülerInnen sich zum einen ein eigenes Urteil bilden und die Maßnahmen bewerten, sowie ihr Urteil außerdem in einer Diskussion vertreten. Die Argumente, warum sich eine Gruppe dafür entschieden hat, bestimmte Maßnahmen früher zu verwerfen als andere, können bei der Vorstellung der Ergebnisse schriftlich oder mündlich präsentiert werden.

Tags: wandelvernetztdenken, vernetztesdenken, gemeinwohlorientiert, gemeinschaftskunde, sozialwissenschaften, bildungfürnachhaltigeentwicklung, unterrichtsmethode, lehrmethoden , diskussion, heißluftballon, maßnahme

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