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Die Bedürfnisse eines Menschen sind groß. Glaubt man den Wirtschaftswissenschaften, sind sie sogar unendlich. Dementsprechend sorgen Unternehmen nicht allein dafür, die bei Menschen vorhandenen Bedürfnisse zu decken; über Werbung schaffen sie auch neue „Bedürfnisse“.
Dieser konsumorientierte Lebensstil der industrialisierten Welt hat jedoch seine Folgen: lokale Umweltbelastungen, hoher Rohstoffverbrauch und Klimawandel, um nur einige zu nennen. Die Industriestaaten leben (auch) ökologisch über ihre Verhältnisse. Diesem Faktum entgegenzuwirken ist das Ziel zweier grundlegender Konzepte: der Nachhaltigkeit und der Generationengerechtigkeit.
Bei beiden Konzepten stehen Bedürfnisse und deren Erfüllung im Mittelpunkt. Verstehen lassen sich die Konzepte jedoch nur dann, wenn man sich intensiver mit dem Bedürfnisbegriff auseinander gesetzt hat. Sollen die Konzepte Wirkung entfalten, müssen zwei grundlegende Fragen geklärt sein: Wie unterscheiden sich die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen von seinen weiteren Wünschen? Und welche Bedürfnisse könnten zukünftige Generationen haben? Diesen beiden Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in diesem Modul nach.
→ Stundenentwurf mit Verlaufsplan, Arbeitsblättern, Erwartungshorizont und Hintergrundwissen
Thema auch als kostenloses Lernvideo umgesetzt:
https://eduki.com/de/726451
Weitere Unterrichtsmaterialien hier auf eduki und auf www.wandelvernetztdenken.de.
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