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Sonderpädagogin (SBBZ Lernen) in Baden-Württemberg mit Freude beim Erstellen von verschiedensten Materialien
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25 Seiten






Dieses Material folgt den Regeln eines sehr bekannten Spieleklassikers, nur dass es gezinkt ist. Das heißt, auf der sonst unbedruckten Seite ist ein Hinweis auf das Bild, das verdeckt liegt. Werden die Anlaute/Wörter richtig erkannt bzw. gelesen, können somit die Paare fehlerfrei aufgedeckt werden.
Wie kann das ganze als diagnostisches Instrument genutzt werden?
Man spielt mit einem Kind das Spiel nach den klassischen Regeln und wartet erstmal ab, ob es die Hinweise versteht. Dann einfach genau beobachten, wie sich das Kind ab jetzt verhält:
- Welche Anlaute/Wörter wählt es zuerst, welche Karten legt es vielleicht erst nochmal zur Seite?
- Welche Anlaute/Wörter erkennt es schnell, welche nicht?
- Bei welchen Anlauten/Wörtern schleichen sich Fehler ein?
- An welcher Stelle genau wird ein Fehler gemacht?
Natürlich kann dann auch in den Dialog gegangen werden. Eventuell äußert sich der/die Lesende auch schon selbst und denkt bzw. liest laut.
Möglich ist auch eine Umsetzung in einer Kleingruppe, in der die Schüler*innen miteinander spielen. So kann die begutachtende Person komplett in der Beobachter*innenrolle bleiben.
Dieses Memory thematisiert die Anlaut- bzw. Wortebene. Es gibt 10 verschiedene Bilder, mit denen auf zwei Differenzierungsstufen gespielt werden kann. Die Bilder haben alle unterschiedliche Anlaute (A, B, E, F, K, L, N, S, W, Z), so dass bei einer sicheren Buchstaben- und Anlautkenntnis eine eindeutige Zuordnung möglich ist.
Differenzierungsstufe 1:
Die sichtbare Seite der Karten ist identisch und besteht aus dem Anlautbuchstaben des verdeckten Bildes. Unten zu sehen am Beispiel der Note. Im Grunde ist es somit ausreichend, wenn das Kind erkennt, dass es sich um den gleichen Buchstaben handelt. Es muss diesen nicht unbedingt mit dem entsprechenden Anlaut in Verbindung bringen können.

Differenzierungsstufe 2:
Hier sind die sichtbaren Seiten unterschiedlich. Eine Karte ist mit dem Anlaut bedruckt, die andere mit dem Rest des Wortes. Auch dies ist unten am Beispiel der Note zu sehen. Der fehlende Anlaut ist auf der zweiten Karte durch einen Strich gekennzeichnet. Um die Paare zu finden, muss das Kind nun also zum Einen den Anlaut erkennen, zum Anderen auf Wortebene lesen können. Darüber hinaus benötigt es die kognitiven Fähigkeiten, den einzelnen Buchstaben und das restliche Wort miteinander kombinieren zu können.

Ich empfehle, das Material auf dickeres (und/oder farbiges) Papier zu drucken, um ein Durchscheinen zu verhindern. Laminieren macht es natürlich wie immer langlebiger ;-).
Wenn beim Druck Doppeldruck über die lange Seite eingestellt wird, passt alles genau übereinander. Dabei dann nur Seite 2-5 drucken, da Seite 1 die Nutzungsbedingungen beinhaltet.
Meiner Erfahrung nach sind farbige Materialien besonders bei jüngeren Schüler*innen oft motivierender. Um aber zusätzlich die Möglichkeit zu bieten, das Material ohne Farbdrucker nutzen zu können, gibt es auch immer die Variante mit Umrissen (finde ich persönlich besser zu erkennen als bereits ausgemalte Bilder im schwarzweißen Druck).
Für die Nutzungsbedingungen und die Quellenangaben bitte ich die erste Seite des Materials zu beachten.
Viel Spaß beim Arbeiten mit dem Material!
Mit diesem Materialpaket bekommt ihr vier Versionen von meinem „gezinkten Paare finden“. Jeweils zwei für die Fächer Mathe und Deutsch.Einen genaueren Einblick in das Material und eine Beschreibung für den Einsatz in der Diagnostik findet ihr bei den jeweiligen Materialien.
Klassenstufen: 1-3. Klasse, 5-6. Klasse
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