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Zielgruppe: Leistungskurs oder starker Grundkurs Geschichte
Zeitbedarf: 60-90 Minuten
Dieser detaillierte und mehrfach differenzierende Unterrichtsenwurf ermöglicht eine detaillierte Quellenarbeit und einen spannenden Einblick in rassistisch-koloniales Denken in Deutsch-Südwestafrika.
Der problemorientiere Einstieg wirft die Frage auf, warum sich Entscheidungsträger in der Kolonie sträubten Kindern aus Mischehen die Rechte deutscher Staatsbürger zuzusprechen.
Im Detail wird dann die Argumentation des stellvertretenden Gouverneurs Hans Tecklenburg unter die Lupe genommen. Die Lernenden kommen über ein Sachurteil zu dem Schluss: "Mischlingskinder" wurden 1905 in Deutsch-Südwestafrika als Gefahr für die weiße Herrschaft angesehen.
Ein Werturteil kann ebenfalls angeschlossen werden: Wie ist Kolonialherrschaft aus heutiger Sicht zu beurteilen, wenn sie nur unter der Bedingung einer strikten Rassentrennung funktionierte?
Der Unterrichtsentwurf umfasst:
- Verlaufsplan
- Einstiegsfolie
- Arbeitsmaterial mit Deckblatt (Es bietet sich an, die Seiten auf einem gefalteten DinA3-Blatt darzubieten) und zwei Differenzierungsaufgaben
- Antizipierte Schüleräußerungen
- Antizipiertes Tafelbild
- Hilfekarte
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