Die Bestimmung der geographischen Lage aus astronomischen Beobachtungen gehört zu den klassischen Aufgaben der Positionsastronomie. Bereits mit einer einzigen Schattenmessung lässt sich ein grober Wert für die geographische Länge und Breite ermitteln. Benötigt wird nur ein senkrecht stehender Schattenwerfer (z.B. eine Straßenlaterne), eine eingenordete Azimuthskala und eine Uhr. Die eigentliche Messung dauert nur wenige Minuten und deshalb eignet sich das Verfahren gut für die Durchführung im Unterricht. Aber auch für die Durchführung während einer Klassenfahrt ist es als astronomische Projektarbeit gut geeignet. Ideal ist die Durchführung vieler Einzelexperimente von allen Schülerinnen und Schülern an ihrem jeweiligen Urlaubsort. Dann können bei Beginn des neuen Schuljahres die Urlaubsorte nach der Auswertung der Messergebnisse „erraten“ werden.
Bestimmung der geographischen Lage aus einer einzigen Schattenmessung
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