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Die Entwicklung der Inflationsrate während der Corona-Krise
Die Wirtschaft zieht 2021 wieder an. Doch auch das Preisniveau steigt im Verlauf des Jahres 2021 deutlich. Noch ein Jahr zuvor, im Corona-Krisenjahr, sank die Inflationsrate, unter anderem aufgrund der Mehrwertsteuersenkung sowie der zeitweise sinkenden Mineralölpreise. Während 2020 eher von Deflation gesprochen wurde, zeigen sich 2021 Zeichen einer Inflation. Für Währungshüter gilt eine Inflationsrate von knapp unter 2 % als Preisstabilität. Stabile Preise sind eines der Hauptzieleder Wirtschaftspolitik, da sie Bürgern, Unternehmen und dem Staat Planungssicherheit verschaffen. Drei Arbeitsblätter führen schülergerecht am Beispiel der aktuellen Preisentwicklungen an Begriffe wie Inflation, Deflation und Preisstabilität heran.
3 Arbeitsblätter: Inflation, Deflation, Preisstabilität
Die meisten Menschen haben bestimmte Wünsche und Vorstellungen über ihre Zukunft. Sie möchten an der Gesellschaft teilhaben, einen Beruf ausüben, Geld verdienen und sich Konsumwünsche erfüllen. Preisstabilität erleichtert die Planbarkeit von kurzfristigen Konsumausgaben ebenso wie von langfristigen Anschaffungswünschen wie beispielsweise einer Immobilie. Unternehmen investieren oder stellen Mitarbeiter ein, wenn sie über einen gewissen Planungshorizont prognostizieren können, ob die am Markt erzielbaren Preise für ihre Produkte stabil sind. Preisstabilität ist daher eines der wirtschaftspolitischen Ziele der Bundesregierung zur Förderung von Freiheit, Wohlstand, Gerechtigkeit und Sicherheit in der Gesellschaft.
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