Die Ursprünge des Papiers reichen bis vor die Zeitenwende zurück. Bis dahin schrieb man auf Steinen, Ton- und Wachstafeln, Holz, Tierhäuten und Pergament. Die Erfindung des Papyrus in Ägypten war bereits ein großer Fortschritt. Dazu wurde das gleichnamige Sumpfgras in Streifen geschnitten, übereinander gelegt, gehämmert und geglättet. Die ersten wirklichen Papierhersteller aber waren Chinesen. Ihnen gebührt der Ruhm, das noch heute
gültige Produktionsverfahren entwickelt zu haben. Wann genau weiß man nicht. Sicher ist jedoch, dass Papier bereits 60 v. Chr. bekannt war. Als Faserstoffe dienten den Chinesen Bast, Chinagras, Baumwolle und alte Textilgewebe auch Hadern genannt. „Schöpfen“ hatte immer schon etwas mit Kunst zu tun. Von China aus verbreitete sich das Papiermacherwissen über die halbe Welt und gelangte „dank“ der Eroberungszüge der Araber gegen 1150 bis nach Spanien.
Lernziele und Kompetenzerweiterungen Die Kinder
gestalten eigene Prozesse.
lernen eine ursprüngliche Form der Papierherstellung kennen.
erleben exemplarisch die Unterschiede zwischen selbst geschöpftem und industriell hergestelltem Papier.
entdecken die ästhetischen Komponenten der Unregelmäßigkeiten und der Zufälligkeiten im Herstellungsprozess.
lernen eine Form des Recyclings für Papierprodukte kennen und nutzen dieses zu neuen, kreativen bildnerischen Prozessen.
stellen einen eigenen Malgrund zur Weiterarbeit her.
Zusammenfassung früherer Bewertungen: 1 Lehrer*innen empfehlen das Material
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