Wer kennt diesen Gesichtsausdruck nicht bei Kindern? Ein vor Staunen geöffneter Mund und weit aufgerissene Augen. Steht ein Jongleur in der Fußgängerzone der Altstadt und wirbelt Bälle, Keulen, Ringe und Fackeln durch die Luft, sind Kinder in der Regel die Ersten, die innehalten. Der Einkaufsbummel und die versprochenen Eiskugeln werden zur Nebensache. Kinder sollen bereits in der Grundschulzeit in vielfältigen Situationen ein Repertoire von Bewegungsformen entwickeln. Dies soll nach Möglichkeit individuell und in Interaktion mit einer Partnerin/einem Partner und einer Gruppe geschehen. In der kreativen Auseinandersetzung mit Kleingeräten nehmen die Kinder sich und ihren Körper als Ausdrucksorgan wahr. Da Bewegung als Unterrichtsprinzip gilt, sind Zirkus- und Bewegungskünste im Rahmen der Bewegten Schule als sehr geeignet einzustufen. Die Schulung der Hand-Auge- Koordination, der Reaktionsfähigkeit und die Überkreuzbewegungen können die Lernprozesse unterstützen. Zirkus- und Bewegungskünste üben auf Kinder eine solche Faszination aus, dass die Schülermotivation für eine solche Unterrichtseinheit quasi ein Selbstläufer ist.
Lernziele und Kompetenzerweiterungen Die Kinder
kennen die richtige Technik (Kaskade) der Dreiballjonglage.
kennen verschiedene Jongliermaterialien (Tücher, Bälle, Jonglierteller, Diabolos) und deren Jongliertechnik.
haben ihre Erfahrungen, ihren Lernzuwachs und ihre Lernfelder anhand eines Beobachtungsbogens reflektiert und dokumentiert.
haben evtl. eigene Jonglierbälle gebastelt.
eduki Qualität
Manege frei - Jonglieren mit unterschiedlichen Requisiten
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