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Die Emotionsregulation ist eine wichtige sozial-emotionale Fähigkeit, die im präfrontalen Kortex gelenkt wird. Mithilfe der Emotionsregulation können wir Ziele setzen, die weiter entfernt liegen, unseren Fokus steuern, unser Verhalten willentlich planen und den aktuellen Situationen entsprechend anpassen.
Kinder, die ihre Gefühle schlechter regulieren können, sind aufbrausender, frustrierter und aggressiver. Es sind diese Kinder, die im Unterricht auffallen, stören und viel Aufmerksamkeit verlangen.
Es lohnt sich deshalb, die Schülerinnen und Schüler anzuleiten, ihre Gefühle wahrzunehmen und zu benennen, um Stress und Frustration vorzubeugen und ein Verhalten einzuüben, das der Sitution angepasst ist.
Das Erste-Hilfe-Rad verlangt vom Kind oder Jugendlichen, sich seiner Gefühle bewusst zu werden, diese zu reflektieren und eine Strategie anzuwenden, um sich zu regulieren. Es wird eine Auswahl von Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, mit denen sich die Schülerin bzw. der Schüler beruhigen und angemessen verhalten kann. Die Kommunikation mit der Lehrkraft erfolgt dabei fast ausschliesslich nonverbal, was den Unterrichtsfluss so wenig als möglich unterbricht und gleichzeitig dem Lernenden die grösstmögliche Autonomie über seine Gefühle und über den Umgang damit ermöglicht.
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