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Die Kinder würfeln mit zwei fairen Würfeln und entdecken die unterschiedliche Wahrscheinlichkeit der verschiedenen Augensummen. Ich habe dieses Spiel im Rahmen eines Unterrichtsbesuchs eingesetzt.
Kurze Anleitung: Es spielen immer 2 Kinder zusammen. Sie setzen ihre Spielfigur (rot oder blau) auf den Kopf des Wurmes. Abwechselnd wird mit zwei fairen Würfeln gewürfelt. Das Kind mit der blauen Spielfigur darf diese ein Feld weiter bewegen, wenn es die Augensumme 5,6,7,8 oder 9 würfelt, das Kind mit der roten Spielfigur darf diese ein Feld weiter bewegen, wenn es die Augensumme 2,3,4,8,10,11 oder 12 würfelt. Wer als erstes an der Zielflagge ankommt gewinnt. Anfangs denken die Kinder, dass die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen für das Kind mit der roten Figur höher ist, da es bei mehr Augenzahlen vorwärts rücken darf. Es bietet sich an, das Spiel nach einer Runde und einer kurzen Zwischenreflexion, wer gewonnen hat, noch einmal zu spielen, und dabei die Farben der Figuren zu tauschen. So merken die Kinder, dass das Gewinnen wohl nichts mit "Glück" oder der Person zu tun hat. In der anschließenden Stunde kann man dann systematisch herangehen und mithilfe von Zahlzerlegungen die unterschiedliche Wahrscheinlichkeit der Augensummen thematisieren.
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