Die Schüler*innen erlernen den reflektierten Umgang mit Statistiken anhand einer Studie zum Thema Cybermobbing und untersuchen in einer eigenen Umfrage das Mediennutzungsverhalten in der Klasse.
Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser: SuS erlernen den Umgang mit Statistiken und sind in der Lage, diese kritisch zu beurteilen. Sie wiederholen wichtige Grundbegriffe, üben das Lesen und Wiedergeben statistischer Inhalte und stellen Ergebnisse angemessen dar. Ihr theoretisches Wissen wenden die Schüler*innen zunächst durch das gemeinsame Beleuchten einer Studie zum Thema Mobbing im Internet an. Außerdem werden die SuS selbst zu Forscher*innen – in einer selbst erstellten Online-Umfrage wird das Mediennutzungsverhalten der Klasse untersucht.
Einbindung in die pädagogische Praxis In der Sekundarstufe I ist vor allem auch der kritische Umgang mit Statistiken im Lehrplan verankert. Hierfür können bereits erhobene Daten aus politischen, wirtschaftlichen und medizinischen Medien aus Print- und Internetquellen von den Schüler*innen recherchiert, analysiert und reflektiert werden. Diese kritische Auseinandersetzung mit Zahlen, Daten und (vermeintlichen) Fakten trägt unmittelbar zur Medienkompetenzförderung bei und stärkt die Informationskompetenz Ihrer Schüler*innen.
Und was führt besser zum tieferen Verständnis als das eigene Tun? Die vorliegende Unterrichtseinheit leitet Sie Schritt für Schritt an, mit Ihrer Klasse einen reflektierten Umgang mit Statistiken zu trainieren, Medienkritik zu üben und eine eigene Untersuchung zum Mediennutzungsverhalten der Klasse durchzuführen. Zunächst wird eine Erhebung aus der JIM-Studie zum Thema Cybermobbing analysiert. Anschließend planen die Schüler*innen selbst eine statistische Erhebung, entwickeln Fragebögen, sammeln Daten zur Mediennutzung in Ihrer Klass, interpretieren und präsentieren die Ergebnisse. Die Erhebung wird digital unterstützt und kann in Form einer Online-Befragung erfolgen. Auch für die Auswertung ist die Nutzung von Statistikprogrammen hilfreich und schult die Anwendungskompetenz. Der Einbezug von Realdaten in die mathematische Auseinandersetzung mit Statistiken motiviert Schüler*innen zur Erhebung und Analyse von Daten.
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