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Warum darf sich eine Demokratie gegen ihre Gegner wehren, und woran erkennt man Extremismus? Dieses Arbeitsheft in einfacher Sprache beginnt bei der Reichstagswahl im Juli 1932 und führt über die Werkzeuge des Grundgesetzes und drei Formen von Extremismus bis zu Warnzeichen einer Radikalisierung im Netz.
Dieses Unterrichtsmaterial ist für Lernende der Klassen 9 bis 10 mit dem Förderschwerpunkt Lernen, für Lernende mit Lernschwierigkeiten und für Lernende mit DaZ-Hintergrund konzipiert. Es eignet sich für inklusive Lerngruppen und für Deutsch als Zweitsprache ab etwa A2. Es hat eine Ebene und kommt ohne weiteres Material aus. Das Heft bewertet keine aktuelle Partei; es nennt nur abgeschlossene Gerichtsentscheidungen.
So ist die Sprache gemacht:
kurze Sätze mit meist nur einem Gedanken, auch in Aufgaben, Materialien und Lösungen
Aktiv statt Passiv, Vergangenes im Perfekt
Fachwörter bleiben erhalten (wehrhafte Demokratie, freiheitliche demokratische Grundordnung, Ewigkeitsklausel, Verfassungsschutz, Verdachtsfall, Parteiverbot, Feindbild, Radikalisierung, Algorithmus …) und werden im Text, im Kasten „Fachbegriffe“ und auf einer eigenen Seite mit Beispielsätzen erklärt
große Schrift, weiter Zeilenabstand, linksbündig
Inhaltliche Schwerpunkte:
Teil 1 – Die Lehre aus Weimar: die Sitze von NSDAP und KPD 1932, der geschützte Kern des Grundgesetzes, Artikel 79 Absatz 3 im Wortlaut mit einfacher Fassung
Teil 2 – Die Werkzeuge des Grundgesetzes: Verfassungsschutz und Verdachtsfall, Parteiverbot nach Artikel 21 (SRP 1952, KPD 1956, NPD 2017), kein Geld vom Staat (Die Heimat 2024), Vereinsverbot nach Artikel 9, Grundrechtsverwirkung nach Artikel 18, zwei Meinungen zum Parteiverbot
Teil 3 – Drei Formen von Extremismus: Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus sachlich unterschieden, Islam und Islamismus getrennt, das Feindbild als gemeinsames Muster, Zahlen aus dem Verfassungsschutzbericht 2025
Teil 4 – Warnzeichen im Netz: Radikalisierung in kleinen Schritten, der Algorithmus, Warnzeichen in einem erfundenen Gruppenchat, Hilfeangebote
Enthalten sind:
4 Lesetexte mit Leitfrage und 4 Materialien: Artikel 79 Absatz 3 im Wortlaut, eine Übersicht über vier Werkzeuge mit zwei Meinungen, eine Tabelle aus dem Verfassungsschutzbericht, ein erfundener Gruppenchat
12 Aufgaben, jede mit vorgemachtem Beispiel und auf Papier lösbar: ankreuzen, verbinden, Wörter eintragen, Sitze zusammenrechnen, Fälle als erlaubt oder extremistisch einordnen, Warnzeichen im Chat finden, Sätze mit „weil“ beenden, eine eigene Meinung begründen
einen Gesprächsimpuls für die ganze Klasse und einen Kasten mit Hilfeangeboten
einen maßstäblichen Zeitstrahl von 1949 bis 2024 und eine eigene Grafik zur Sitzverteilung 1932
eine Seite „Das Wichtigste in Kürze“ mit Merksätzen und Zusammenfassungen
Lösungen zu allen Aufgaben, ebenfalls in einfacher Sprache und zur Selbstkontrolle geeignet
Hinweise für die Lehrkraft mit Lernzielen, häufigen Fehlern, Hinweisen zu Neutralität und sensiblem Einsatz und den Vereinfachungen
Quellenverzeichnis
15 Seiten, PDF im Format A4, mit drei farbigen Illustrationen (KI-generiert), einem Foto des Bundesverfassungsgerichts und eigenen Grafiken. Zahlen mit Stand-Angabe.
Zum selben Thema gibt es im Shop ein vierfach differenziertes Heft. Beide lassen sich in einer Lerngruppe nebeneinander einsetzen.
Für die Klassen 9 und 10.
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