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Beschreibung

Tauche mit deinen Schüler*innen ein in die spannende Welt von Recht und Gerechtigkeit! Dieses Material nutzt ein satirisches Bild, um eine lebendige Diskussion über die Rolle von Richter*innen und die Grundlagen gerechter Urteile anzustoßen. Deine Lernenden entdecken dabei, wie sich richterliche Autorität und tatsächliches Verhalten manchmal widersprechen können und entwickeln eigene Kriterien für Fairness.

So funktioniert's:

  • Einstieg mit Bildanalyse: Deine Schüler*innen betrachten ein provokantes Bild ohne Titel. Sie beschreiben ihre ersten Eindrücke und diskutieren, welche Gefühle das Bild bei ihnen auslöst.

  • Tiefgehende Bildinterpretation: Sie lernen, zwischen bloßer Wahrnehmung und tieferer Deutung zu unterscheiden. Anhand konkreter Bildelemente begründen sie ihre Interpretationen.

  • Kreative Titelfindung & Ironiedetektive: Die Lernenden entwickeln eigene Titel für das Bild, bevor der Originaltitel „Die guten Richter“ enthüllt wird. So entdecken sie die ironische Botschaft und hinterfragen gängige Vorstellungen von Gerechtigkeit.

  • Merkmale gerechter Urteile erarbeiten: Aus den im Bild dargestellten „Negativmerkmalen“ leiten sie gemeinsam positive Eigenschaften eines gerechten Richter*innen ab, wie Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Sachlichkeit.

  • Erste Begriffsdefinitionen entwickeln: Die Diskussion mündet in die Erstellung erster, vorläufiger Lexikoneinträge zu „Recht“ und „Gerechtigkeit“.

  • Gerechtigkeitsfälle analysieren: Anhand von fünf spannenden Fallbeispielen vertiefen deine Schüler*innen ihr Verständnis. Sie wenden die erarbeiteten Kriterien an und diskutieren, wann eine Entscheidung gerecht oder ungerecht ist.

  • Philosophische Perspektiven entdecken: Das Material führt in die Gerechtigkeitstheorien von Aristoteles (austeilende und ausgleichende Gerechtigkeit) und John Rawls (Schleier des Nichtwissens) ein. Deine Lernenden prüfen diese Konzepte kritisch und wenden sie auf die Fälle an.

  • Einen Gesellschafts-WG-Vertrag aushandeln: In einem Rollenspiel schlüpfen die Schüler*innen in verschiedene Rollen und verhandeln einen WG-Vertrag. Dabei erleben sie hautnah, wie unterschiedliche Interessen und Gerechtigkeitsvorstellungen zu Konflikten führen können und wie man faire Regeln findet.

  • Klausur zur Überprüfung: Eine optionale Klausur ermöglicht dir, das erworbene Wissen und die Argumentationsfähigkeit deiner Schüler*innen zu überprüfen.

Das lernen deine Schüler*innen:

  • Bilder kritisch analysieren: Sie lernen, satirische Darstellungen zu entschlüsseln und ihre Botschaften zu hinterfragen.

  • Begriffe präzise definieren: Sie erarbeiten eigenständig Definitionen für komplexe philosophische und rechtliche Begriffe wie „Recht“ und „Gerechtigkeit“.

  • Gerechte Urteile begründen: Anhand konkreter Fälle üben sie, Entscheidungen auf Basis normativer Kriterien zu beurteilen und ihre Argumente klar zu formulieren.

  • Zwischen Recht und Gerechtigkeit unterscheiden: Sie erkennen die feinen, aber wichtigen Unterschiede zwischen rechtmäßigen und moralisch gerechten Entscheidungen.

  • Philosophische Konzepte anwenden: Sie setzen sich mit grundlegenden Theorien der Gerechtigkeit auseinander (z.B. Rawls' Schleier des Nichtwissens) und wenden diese auf aktuelle Fragestellungen an.

  • Argumentationsfähigkeit stärken: Durch Diskussionen und Fallanalysen verbessern sie ihre Fähigkeit, eigene Standpunkte zu vertreten und andere Perspektiven zu verstehen.

  • Kompromisse finden und Regeln aushandeln: Im Rollenspiel üben sie, unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen und faire Lösungen zu entwickeln.

eduki Qualität

Recht & Gerechtigkeit/ Von Aristoteles über Rawls bis heute

24,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
  • Umfang:
    105 Seiten
  • Materialtyp:
    Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Präsentationen/Tafelbilder, Klassenarbeiten, Lehrpläne/Lehrermaterial, Aufgabenkarten
  • Format:
    PDF, DOCX, PPTX, ZIP

Bewertungen und Kommentare

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Lehrer für Deutsch, Philosophie, Werte & Normen und Darstellendes Spiel – mit langjähriger Unterrichtserfahrung und Tätigkeit in der universitären Lehrkräftebildung.
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