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„Traust du dich nicht?“
Ein Nein braucht Mut.
Gefährliche Mutproben können Jugendliche unter Druck setzen. Besonders sogenannte „Würgespiele“ sind lebensgefährlich: Sauerstoffmangel kann das Gehirn dauerhaft schädigen und zum Tod führen.
Wie können wir das im Unterricht ansprechen, ohne zum Nachmachen anzuregen?
💬 Sachlich aufklären: Gefahren in einfacher Sprache erklären. Keine Videos oder Vorführungen zeigen.
✋ Nein-Sagen üben: „Ich mache nicht mit.“ oder „Das ist mir zu gefährlich.“ Ein Nein muss akzeptiert werden.
🤝 Hilfeholen stärken: Eine erwachsene Vertrauensperson informieren. Bei Bewusstlosigkeit oder Atemproblemen sofort 112 anrufen.
❤️ Vertrauen schaffen: Niemand muss vor der Klasse von persönlichen Erfahrungen erzählen. Biete ein vertrauliches Gespräch an.
Für eine 7. Klasse habe ich dazu einfache Arbeitsblätter entwickelt: mit einem kurzen Infotext, Aufgaben zu Gruppendruck und Übungen zum Hilfeholen.
Unsere Botschaft an Jugendliche: Du musst niemandem etwas beweisen. Dein Nein zählt.
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