Klassenlehrerin einer jahrgangsgemischten (1-4) Affenklasse an einer städtischen Montessorischule
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Mit diesen vielseitigen Klammerkarten trainieren deine Schüler*innen spielerisch das Heraushören von Anlauten. Das Material ist perfekt auf die Lauttreppe abgestimmt und hilft dabei. Es ist ideal für den Einsatz in Klasse 1 und 2, sei es in der Freiarbeit, im Förderunterricht oder an einer Lernstation.
Du erhältst 48 liebevoll gestaltete Klammerkarten im praktischen A6-Format. Jede Karte widmet sich einem von 26 verschiedenen Lauten. In der Mitte siehst du ein Bild, dessen Anlaut gesucht wird. Drumherum findest du vier weitere Bilder. Deine Schüler*innen klammern dann alle Bilder, deren Anlaut zum mittleren Bild passt. Da es ein bis drei richtige Lösungen gibt, ist reines Raten ausgeschlossen – genaues Hinhören ist gefragt!
Die Karten sind farblich passend zur Lauttreppe gestaltet. Eine visuelle Markierung mit Strich für lange Selbstlaute und Punkt für kurze Selbstlaute unterstützt deine Lernenden zusätzlich beim Unterscheiden.
Für eine sofortige Rückmeldung liegen separate Selbstkontrollkarten bei, die du einfach auf die Rückseite kleben kannst. Alternativ kannst du auch farbige Klebepunkte nutzen. So überprüfen die Kinder ihre Antworten selbstständig und lernen aus Fehlern, ohne dass diese bewertet werden.
Mit diesem Material erwerben oder verbessern deine Lernenden wichtige Kompetenzen:
Sie lernen, Anlaute sicher zu erkennen und zu isolieren.
Sie können lange und kurze Selbstlaute bewusst unterscheiden.
Sie differenzieren präzise zwischen ähnlich klingenden Lauten.
Sie schulen ihre Hörwahrnehmung gezielt.
Sie trainieren den Pinzettengriff und stärken so ihre Feinmotorik – eine tolle Vorbereitung auf die Stifthaltung!
Sie arbeiten selbstständig und überprüfen ihre Ergebnisse eigenverantwortlich.
Isolierte Schwierigkeit: Pro Bild ist nur eine Entscheidung nötig: Passt der Anlaut oder nicht? Lesen ist dabei nicht erforderlich.
Denken wird sichtbar: Durch das Setzen der Klammer legen sich die Kinder fest. Das Ergebnis bleibt bis zur Selbstkontrolle sichtbar.
Fehlerkontrolle im Material: Die Kinder prüfen sich selbst. Fehler dienen als Information für den Lernprozess, nicht zur Bewertung.
Kein Raten lohnt sich: Da es mal ein, mal drei richtige Bilder gibt, muss jedes Bild einzeln abgehört werden.
Kurz und wiederholbar: Eine Karte dauert nur ein bis zwei Minuten. Viele Wiederholungen festigen das genaue Hinhören.
Feinmotorik: Das Öffnen der Klammer trainiert den Pinzettengriff, was eine hervorragende Vorbereitung auf die Stifthaltung ist.
Drucke die Karten und Selbstkontrollkarten in Originalgröße (100 %) auf festeres Papier und schneide sie aus. Füge gegebenenfalls die Selbstkontrolle hinzu. Für eine bessere Haltbarkeit laminierst du die Karten am besten.
Lege pro Karte drei Wäscheklammern bereit. Platziere alles zusammen mit der Aufgabenkarte in einer kleinen Kiste und sorge dafür, dass die Lauttreppe in Sichtweite ist.
Einstieg: Beginne mit Karten zu bekannten, gut dehnbaren Lauten (M, L, S, F, N, R, W, lange Selbstlaute).
Hilfe: Das Kind spricht jedes Bild laut. Ein Partnerkind spricht vor. Die Lauttreppe liegt daneben und bietet zusätzliche Unterstützung.
Mehr Anspruch: Nutze Karten zu ähnlich klingenden Lauten (B/P, D/T, G/K), zu Sch, Pf, Au, Eu, Ei und zu kurzen Selbstlauten.
Erweiterung: Lass deine Schüler*innen weitere Wörter mit dem gleichen Anlaut finden und die richtigen Wörter mit der Lauttreppe aufschreiben.
Partnerarbeit: Ein Kind spricht die Bilder, das andere klammert. Danach werden die Rollen getauscht.
Partnerkontrolle: Mit der ersten Aufgabenkarte prüft das Partnerkind und begründet laut die Entscheidungen.
Im Sitzkreis: Jedes Kind bekommt ein Randbild und entscheidet gemeinsam mit der Gruppe, ob es zum Mittelbild passt.
Die Fehler deiner Schüler*innen zeigen dir, wo sie stehen und welche Unterstützung sie brauchen:
Verwechslung von B/P, D/T oder G/K: Stimmhafte und stimmlose Laute werden noch nicht unterschieden. Lass die Kinder eine Hand an den Kehlkopf legen und das Summen spüren.
Zuordnung von "Elefant" zu "Ente": Die Länge des Selbstlauts wird noch nicht gehört. Übt das Klatschen von Wörtern und das bewusste Sprechen von langen oder kurzen Selbstlauten.
Scheinbar zufälliges Klammern: Das Bildwort weicht ab oder der Anlaut wird noch nicht isoliert. Lass die Kinder die Bilder benennen und übt Anlautspiele ohne Material.
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