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Dieses Materialpaket enthält 5 materialgebundene Klausuren für Erziehungswissenschaft/Pädagogik in der Qualifikationsphase zum Themenfeld Reformpädagogik.
Im Mittelpunkt stehen die Analyse reformpädagogischer Konzepte, die Unterscheidung von Programm und Praxis sowie die kriteriengeleitete Beurteilung konkreter pädagogischer Situationen. Die Klausuren greifen zentrale Ansätze von Montessori, Freinet und Petersen auf und führen von der grundlegenden Kritik an der „alten Schule“ bis zur Frage nach der Übertragbarkeit reformpädagogischer Elemente in die heutige Regelschule.
Die 5 Klausuren behandeln:
Kritik an der alten Schule und reformpädagogische Leitideen
Freiarbeit nach Montessori: Kindbild, vorbereitete Umgebung und Lehrerrolle
Freinet: Klassenrat, freier Text, Kooperation und Selbstverwaltung
Petersen/Jenaplan: Stammgruppe, Wochenplan, Gemeinschaft und Leistung
Reformpädagogik in der Regelschule: Konzepte vergleichen und Übertragbarkeit beurteilen
Alle Klausuren sind auf 100 Punkte angelegt und decken die Anforderungsbereiche I–III ab. Der Schwerpunkt liegt auf materialgestützter Analyse, fachsprachlich präziser Theorieanwendung und begründeter Urteilsbildung.
Enthalten sind ausführliche Erwartungshorizonte, Musterlösungen, Differenzierungshilfen, Operatorenunterstützung und konkrete Korrekturhinweise.
Ideal für:
Pädagogik / Erziehungswissenschaft · Q1/Q2 · Reformpädagogik · Montessori · Freinet · Petersen · Jenaplan · Klausur · Abiturvorbereitung · GK und LK
Materialgebundene Klausur zum Konzept Montessoris an der Stelle, an der es in Kinderhäusern und Grundschulen sichtbar wird: in der Freiarbeit. Geprüft wird, ob das Kindbild – innerer Bauplan, absorbierender Geist, sensible Phasen, Polarisation der Aufmerksamkeit – als Annahmen gekennzeichnet und ob vorbereitete Umgebung, Entwicklungsmaterial mit Fehlerkontrolle, freie Wahl innerhalb von Regeln und die Rolle der Lehrkraft als Folgerungen daraus erläutert werden. Es genügt nicht, einen Raum als vorbereitete Umgebung zu bezeichnen; die Bestandteile jedes Elements sind am Material nachzuweisen, und der Gebrauch eines Namens ist vom Konzeptkern zu trennen. Grundlage im Grundkurs sind ein Fachtext zum Konzept Montessoris von den Annahmen über das Kind bis zur Rolle der Lehrkraft einschließlich der Kritik (M1) und ein Fallmaterial zu einem Vormittag in einer jahrgangsgemischten Eingangsklasse mit der Frage einer Mutter (M2).
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zum kriteriengeleiteten Vergleich der drei Konzepte und zur Frage ihrer Übertragbarkeit. Geprüft wird, ob Kritik und Leitideen wiedergegeben und die Bewegung als Vielfalt gekennzeichnet wird, ob Montessori, Freinet und Petersen an den Gesichtspunkten Kindbild, Rolle der Lehrkraft, Organisation, Gemeinschaft und Bildungsziel verglichen werden und ob Wochenplan, Freiarbeit, Klassenrat und Portfolio ihrem Konzeptkern zugeordnet und erhaltene von weggefallenen Bestandteilen unterschieden werden. Verlangt ist außerdem, die Bedingungen einer Regelschule zu benennen, die eine Übertragung begrenzen. Grundlage im Grundkurs sind ein Fachtext, der die drei Konzepte knapp einführt und an fünf Gesichtspunkten vergleicht sowie Ertrag und Kritik benennt (M1), und ein Fallmaterial zu einer Steuergruppe an einer Gesamtschule, die über vier Elemente berät (M2).
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zur Grundoperation des Themas: Ein reformpädagogischer Anspruch wird nicht am Etikett, sondern an den Bestandteilen seiner Leitideen geprüft. Verlangt ist, die Kritik an der alten Schule als Gegenbild darzustellen und als solches zu kennzeichnen, die Leitideen in ihre Bestandteile zu zerlegen, die Reformpädagogik als Vielfalt und nicht als Einheit zu beschreiben und für jede Leitidee am Fallmaterial nachzuweisen oder zu belegen, dass sie fehlt. Es genügt nicht, ein Programm nachzuerzählen; zum Urteil gehört die Angabe, welche Reichweite ein Besuchsbericht überhaupt hat. Grundlage im Grundkurs sind ein Darstellungstext zu Kritik, Leitideen, Vielfalt und der Regel zur Unterscheidung von Programm und Praxis (M1) und ein Fallmaterial mit dem Gründungsprogramm und dem Besuchsbericht eines Landschulheims der zwanziger Jahre (M2).
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zu freiem Text und Klassenrat als den beiden Einrichtungen, an denen sich die Pädagogik Freinets im Schulalltag zeigt. Geprüft wird, ob die Kritik an Buchschule und Frontalunterricht und die Annahme des tastenden Versuchens als Annahmen des Konzepts gekennzeichnet werden, ob freier Text mit Druckerei und Korrespondenz, Arbeitsplan und Klassenrat in Bestandteilen und Funktion dargestellt sind und ob der Klassenrat als geregelte Mitentscheidung in einem ausgewiesenen Bereich von einer Abstimmung über alles unterschieden wird. Zu jeder Zuordnung sind die Bestandteile nachzuweisen. Grundlage im Grundkurs sind ein Fachtext zu Grundannahmen, Elementen und Reichweite der Pädagogik Freinets einschließlich der Grenze des Klassenrats (M1) und ein Fallmaterial zu Textauswahl, Klassenratssitzung, abgelehntem Antrag und einer Nachfrage aus der Elternschaft in einer dritten Klasse (M2).
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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