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Von Gehorsam und Autorität zu Beteiligung und Aushandlung: Dieses Gesamtpaket verbindet sieben Unterrichtsstunden und fünf Klausuren zum Wandel von Erziehungsleitbildern.
Die Unterrichtsreihe behandelt Gehorsamserziehung um 1900, reformpädagogische Gegenentwürfe, antiautoritäre Erziehung und den Wandel zum Verhandlungshaushalt. Hinzu kommen der Vergleich von Erziehung in BRD und DDR sowie die Beurteilung heutiger Erziehungsleitbilder.
Die Lernenden erschließen historische und gesellschaftliche Zusammenhänge, vergleichen pädagogische Zielsetzungen und entwickeln begründete Urteile. Die fünf Klausuren vertiefen zentrale Themen und beziehen Kinderrechte und Beteiligung ein. Mit zwölf Einzelmaterialien unterstützt das Paket die Unterrichtsplanung, das Klausurtraining und die Leistungsüberprüfung.
Materialgebundene Klausur zur reformpädagogischen Kritik und zu der Frage, wie weit ihre Wirkung tatsächlich reichte. Der Gegenstand wird weder als Heldengeschichte noch als Irrweg dargestellt: Kritik, Leitgedanken und Entwürfe werden sachlich wiedergegeben, zugleich werden die ungelöste Spannung zwischen Kindzentrierung und Gemeinschaftsforderung und die soziale Begrenzung vieler Vorhaben benannt. Grundlage im Grundkurs sind ein Darstellungstext zur reformpädagogischen Kritik und ihren Entwürfen (M1) und ein Text zu den Maßen der Reichweite einer Reformbewegung (M2).
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zum Wandel der Erziehungsleitbilder bis in die Gegenwart. Sie behandelt eine Entwicklung, die im Alltag als Selbstverständlichkeit erscheint, und macht sichtbar, dass sie aus mehreren, verschieden begründeten Schritten besteht. Gewalt in der Erziehung wird benannt und in ihrer rechtlichen Einordnung dargestellt, ohne dass Vorfälle geschildert werden; ausdrücklich benannt sind auch die Grenzen der Verschiebung. Grundlage im Grundkurs sind ein Darstellungstext zum Übergang vom Befehls- zum Verhandlungshaushalt (M1) und ein Ebenenmodell mit den Stufen der Beteiligung (M2).
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zu einem Gegenstand, über den außerhalb der Schule vor allem Schlagworte kursieren. Sie trennt sorgfältig zwischen Anspruch, Praxisformen und Folgenzuschreibungen und prüft, ob der Entwurf seinen eigenen Anspruch einlöst. Die Einwände, die schon damals erhoben wurden – einschließlich der Einwände aus den eigenen Reihen –, sind Teil des Materials. Grundlage im Grundkurs sind ein Darstellungstext zu Anspruch und Praxis antiautoritärer Erziehung (M1) und ein Text zu Begriffen und Grenzen von Folgenaussagen (M2).
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
Materialgebundene Klausur zu der Frage, warum um 1900 als richtige Erziehung galt, was heute befremdet, und an welchem Maßstab vergangene Erziehungsvorstellungen überhaupt zu beurteilen sind. Der Zugriff ist analytisch, nicht moralisch: Gefragt wird nach Zielen, Mitteln und Begründungen, nicht nach Empörung. Das Material druckt bewusst keine historischen Quellen ab, sondern beschreibt Ziele, Mittel und Begründungen sachlich in Darstellungstexten. Grundlage im Grundkurs sind ein Darstellungstext zu den Erziehungsvorstellungen um 1900 (M1) und ein Analyseraster für Erziehungsvorstellungen (M2).
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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