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Ist die Bergmannsche Regel tatsächlich eine Regel? Und wie sicher sind wissenschaftliche Erkenntnisse überhaupt?
In dieser abwechslungsreichen 90-minütigen Unterrichtsstunde setzen sich die Schüler:innender Oberstufe kritisch mit der Bergmannschen Regel auseinander. Dabei steht nicht die bloße Vermittlung biologischen Fachwissens im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen, überprüft und hinterfragt werden können.
Mithilfe eines wissenschaftsorientierten Fachartikels von Martin Post untersuchen die Lernenden die Aussagekraft der Bergmannschen Regel, beschäftigen sich mit wissenschaftlichen Gegenbeispielen und unterscheiden zwischen Korrelation, Kausalität, Hypothesen und naturwissenschaftlichen Gesetzen.
Das Besondere: Die Schüler:innen hinterfragen nicht nur die Bergmannsche Regel, sondern reflektieren auch die Wissenschaft selbst!
Die Unterrichtseinheit kombiniert verschiedene kooperative Lernformen und fördert eigenständiges Denken.
Einstieg: Vier kontroverse Aussagen zur Bergmannschen Regel regen zum Nachdenken und Diskutieren an.
Expertengruppen: In vier Gruppen untersuchen die Lernenden unterschiedliche wissenschaftliche Fragestellungen:
Gruppe A: Die Macht wissenschaftlicher Sprache
Gruppe B: Wissenschaftliche Hypothesen und Gesetze
Gruppe C: Gegenbeispiele und wissenschaftliche Theorien
Gruppe D: Wissenschaft als Forschungsprozess
Gruppenpuzzle: Die Expert:innentauschen ihre Erkenntnisse aus und entwickeln gemeinsam Kriterien zur Bewertung wissenschaftlicher Aussagen.
Wissenschaftliche Kontroverse: Die Schüler:innenüberprüfen Behauptungen, erkennen problematische Schlussfolgerungen und diskutieren die Bedeutung wissenschaftlicher Gegenbeispiele.
Transfer und Peer-Review: Die Lernenden entwerfen eine eigene wissenschaftliche Untersuchung und überprüfen gegenseitig ihre Forschungspläne.
Reflexion: Zum Abschluss reflektieren sie ihren Erkenntnisgewinn und ihre Vorstellung von wissenschaftlichem Arbeiten.
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