Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Fünf fertige Doppelstunden Biologie für die Qualifikationsphase, 70 Seiten: Stammbäume lesen, autosomale Erbgänge (Mukoviszidose, Chorea Huntington), gonosomale Erbgänge (Hämophilie A, Rot-Grün-Sehschwäche), Gentest und genetische Beratung, Gentherapie. Jede Einheit mit Verlaufsplan, Schätzeinstieg, Partnerarbeit an zwei Fällen, Analyseraster, Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle Einheiten farbig und schwarzweiß.
Neu (Oktober 2026): Alle fünf Einheiten mit 18 Szenenbildern, die beim Lernen helfen (KI-generiert mit ChatGPT).
Beschreibung
Fünf Doppelstunden, ein Werkzeug.
Die Klasse lernt in Einheit 1, wie man einen Stammbaum begründet auswertet — und wendet dasselbe Raster danach viermal an.
1 — Wie man einen Stammbaum liest.
Symbole und Konventionen, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal, Gegenprobe mit Genotypen. Das Analyseraster in sechs Schritten.
Leitfrage: Welcher Erbgang — und welcher lässt sich ausschließen?
2 — Autosomale Erbgänge.
Mukoviszidose (CFTR, Chromosom 7) und Chorea Huntington (HTT, Chromosom 4). Kreuzungsschema, 25 gegen 50 Prozent, Penetranz, Neumutation.
Leitfrage: Was folgt aus einer Risikozahl — und was folgt ausdrücklich nicht?
3 — Gonosomale Erbgänge.
Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Hemizygotie, Konduktorin, obligate Konduktorin, Kreuzungsschema mit X und Y.
Leitfrage: Warum sind fast nur Männer betroffen?
4 — Gentest und genetische Beratung.
Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest. Gendiagnostikgesetz, Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening, Pränataltest. Vierfeldertafel und Vorhersagewert.
Leitfrage: Was sagt ein positiver Befund wirklich?
5 — Gentherapie: das Prinzip.
Somatisch und Keimbahn, in vivo und ex vivo, Vektoren, CRISPR-Cas9, drei Wirkstrategien. Zugelassene Therapien, Kosten, Marktrücknahmen, § 5 Embryonenschutzgesetz.
Leitfrage: Technik, Geld oder Recht — welche Grenze wirkt?
Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.
Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.
Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.
Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.
Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.
Ein Raster, viermal angewendet.
Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe — Wahrscheinlichkeit — Grenze.
Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat es viermal angewendet; die Klasse kann es danach auf einen Stammbaum übertragen, der im Material nicht vorkommt.
Die Dreiteilung in jeder Einheit.
Gesichert, uneinheitlich, nicht belegt. Jede Einheit sagt auf der Quellenseite außerdem, was bewusst weggelassen wurde und warum.
Dieselbe Methode, fünfmal.
Die Lernenden müssen sich nicht bei jeder Stunde neu orientieren. Das ist der Punkt: Die Methode bleibt gleich, damit die Aufmerksamkeit beim Inhalt bleibt.
Deckblatt mit Kurzübersicht
Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und Sozialformen
Fachlicher Hintergrund auf zwei Seiten, mit Quelle, Erhebungsjahr und Schaubild
M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehen
M2 Grundlagentext mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und Stolperstelle
M3 mit zwei Fällen für die Partnerarbeit
Analyseraster in sechs Schritten zum Ausfüllen
Sicherungsseite für das Plenum
Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte
Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur
Prozenttabelle und Selbsteinschätzungsliste
Quellenseite mit Stand der Angaben
Dazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.
Biologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.
Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.
10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4
Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß
alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware
die Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die Lehrkraft
Stand der Angaben: September 2026.
Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Zulassungen, Häufigkeiten und die Zahl der Screening-Zielerkrankungen ändern sich; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Angaben fortgeschrieben werden.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: autosomal-rezessiv am Beispiel der Mukoviszidose, autosomal-dominant am Beispiel der Chorea Huntington — mit dem Kreuzungsschema, das erklärt, warum dieselbe Rechnung einmal 25 und einmal 50 Prozent ergibt. Durchgehend Partnerarbeit an zwei Familien, mit Schätzeinstieg und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).Beschreibung25 Prozent heißt nicht: eins von vier Kindern erkrankt.Es heißt: bei jedem einzelnen Kind beträgt die Wahrscheinlichkeit ein Viertel.Genau an dieser Stelle scheitert der Unterricht am häufigsten — und genau hier setzt diese Einheit an.Zwei Krankheitsbilder, die sich in fast allem unterscheidenMukoviszidose — autosomal-rezessiv.Das GenCFTRauf Chromosom 7, über 2.000 bekannte Varianten, Krankheitszeichen schon im Säuglingsalter, Erkennung im Neugeborenenscreening.Zwei gesunde Anlageträger, 25 Prozent Risiko je Kind — und die Zusatzfrage, die im Unterricht fast immer falsch beantwortet wird: Wie wahrscheinlich ist ein gesundes Kind selbst Anlageträger?Chorea Huntington — autosomal-dominant.Das GenHTTauf Chromosom 4, verlängerte CAG-Wiederholung, Beginn meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.Ein erkrankter Elternteil, 50 Prozent Risiko je Kind — und eine Krankheit, die ausbricht, wenn die eigenen Kinder längst geboren sind.Der Kontrast ist der Lerninhalt: rezessiv gegen dominant, Kindheit gegen mittleres Erwachsenenalter, Screening bei der Geburt gegen eine Entscheidung, die die Person selbst treffen muss.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Fünf Zahlen zu beiden Erkrankungen. Zwei davon lassen sich nach dem Lesen von M2 selbst herleiten, ohne nachzuschlagen — die Lernenden sollen beim Lesen herausfinden, welche.M2 · Zwei Erbgänge, zwei Zahlen.Auffrischung des Kreuzungsschemas, dann beide Krankheitsbilder im Volltext, dazu zwei fertig ausgefüllte Kreuzungsschemata als Grafik.Mit der Stolperstelle, die zuverlässig für Verwirrung sorgt: Dominant heißt nicht „häufig“.M3 · Zwei Familien, zwei Gespräche.Beide Familien wollen eine Zahl. Die Paare liefern sie — und schreiben in Schritt 6 einen Satz auf, den sie der Familie wirklich sagen würden.Fall B enthält außerdem eine Geschwisterkonstellation, in der eine Person es wissen will und eine ausdrücklich nicht.Was dieses Material anders machtDie Zwei-Drittel-Frage steht im Schülermaterial, nicht nur im Erwartungshorizont.Von den drei Feldern, die zu einem gesunden Kind führen, sind zwei heterozygot. Ein gesundes Kind zweier Anlageträger ist also zu zwei Dritteln selbst Anlageträger — nicht zur Hälfte.Diese Rechnung steht in M2 und wird im Test abgefragt.Der Test verlangt ein selbst gezeichnetes Kreuzungsschema.Ein leeres Raster, vier Felder, dazu drei Folgefragen — und eine Beurteilungsaufgabe zu einem Mann, der überlegt, sich testen zu lassen.Erlaubt sind M2, M3 und das ausgefüllte Fallraster.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenHintergrundseite: beide Erkrankungen im direkten Vergleich, mit Gen, Chromosom, Häufigkeit, Beginn und Quelle, dazu die Dreiteilung gesichert / uneinheitlich / nicht belegtBegriffsseite zu Anlageträger, Penetranz, Neumutation und spätmanifestierenden Erkrankungen, mit SchaubildM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei gezeichneten Stammbäumen und Symbollegende für die PartnerarbeitFallraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Familien nebeneinanderSicherungsseite für das Plenum mit drei AufgabenTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der AngabenFür wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:1 — Wie man einen Stammbaum liest2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche4 — Gentest und genetische Beratung5 — Gentherapie: das PrinzipEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den KopiererPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Die CAG-Schwellenwerte werden in der Literatur leicht unterschiedlich angegeben; die Quellenseite nennt die verwendete Quelle.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: X-chromosomal-rezessive Vererbung an zwei Beispielen — Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Warum fast nur Männer betroffen sind, was eine Konduktorin ist und unter welcher Bedingung auch Frauen erkranken. Mit Kreuzungsschema für X und Y, durchgehender Partnerarbeit an zwei Familien und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungMänner haben nur ein X. Alles Weitere folgt daraus.Diese Einheit leitet die gesamte X-chromosomale Vererbung aus diesem einen Satz ab — statt vier Regeln auswendig lernen zu lassen.Ein Erbgang, zwei sehr verschiedene FolgenHämophilie A.Das GenF8auf dem X-Chromosom, etwa 1 von 5.000 männlichen Neugeborenen, verlängerte Blutungen, Gelenk- und Muskelblutungen.Etwa ein Drittel der Fälle geht auf eine Neumutation zurück — ein Stammbaum ohne weitere Betroffene schließt den Erbgang also nicht aus.Rot-Grün-Sehschwäche.Dieselbe Vererbung, aber etwa 8 bis 9 Prozent der Männer und unter 1 Prozent der Frauen sind betroffen — und keine Erkrankung im medizinischen Sinn.Weil das Merkmal so häufig ist, kommen betroffene Frauen im Stammbaum tatsächlich vor. Bei der Hämophilie praktisch nie.Der Vergleich trennt sauber, was im Unterricht oft zusammenfällt: den Vererbungsmodus und die Schwere einer Erkrankung.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Fünf Zahlen, darunter der Anteil betroffener Männer und der Anteil betroffener Frauen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Zahlen ist genau das, was die Einheit erklärt.M2 · Ein X macht den Unterschied.Hemizygotie, Konduktorin, beide Krankheitsbilder und die entscheidende Regel: Ein X-chromosomales Merkmal wird nie direkt vom Vater auf den Sohn vererbt.Dazu zwei fertig ausgefüllte Kreuzungsschemata mit X und Y als Grafik.M3 · Zwei Familien, ein Erbgang.Familie A führt auf die klassische Konduktorinnen-Konstellation, Familie B enthält eine betroffene Tochter — und die Frage, woher ihr zweites verändertes Allel stammt.Beide Stammbäume sind selbst gezeichnet, beide sind widerspruchsfrei durchrechenbar.Was dieses Material anders machtDie obligate Konduktorin steht drin.Ist der Vater betroffen, trägt jede Tochter das Allel mindestens einmal. Das ist die einzige Aussage der ganzen Reihe, die man ohne Test mit Sicherheit treffen kann — und der Test fragt sie ab.Die Neumutation wird nicht verschwiegen.Etwa ein Drittel der Hämophilie-Fälle entsteht neu. Der Erwartungshorizont nennt das ausdrücklich als Grund, warum eine Stammbaumanalyse auch hier keine hundertprozentige Sicherheit gibt.Der Test arbeitet mit eigenem Material.Ein dritter Stammbaum, den die Klasse noch nicht gesehen hat, dazu ein leeres Kreuzungsschema mit einer Elternkombination, die in M2 nicht vorkommt.Erlaubt sind M2, M3 und das ausgefüllte Fallraster.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenHintergrundseite: beide Merkmale im direkten Vergleich, mit Gen, Häufigkeit, Folgen, Behandlung und Quelle, dazu die Dreiteilung gesichert / uneinheitlich / nicht belegtBegriffsseite zu hemizygot, Konduktorin, obligater Konduktorin und Neumutation, mit Schaubild „Vier Regeln für X-chromosomal-rezessive Merkmale“M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei gezeichneten Stammbäumen und Symbollegende für die PartnerarbeitFallraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Familien nebeneinanderSicherungsseite für das Plenum mit drei AufgabenTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der AngabenFür wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:1 — Wie man einen Stammbaum liest2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche4 — Gentest und genetische Beratung5 — Gentherapie: das PrinzipEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den KopiererPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zur Rot-Grün-Sehschwäche nennen die Quellen Spannen statt fester Werte; das Heft übernimmt die Spannen.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: Symbole und Konventionen des Familienstammbaums, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal — und das Analyseraster in sechs Schritten, mit dem sich jeder Stammbaum begründet auswerten lässt. Durchgehend Partnerarbeit mit zwei selbst gezeichneten Fällen, Schätzeinstieg und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungEin Stammbaum ist keine Diagnose. Er ist eine Indizienkette.Diese Einheit macht daraus kein Ratespiel, sondern eine Analyse in sechs Schritten.Stammbaumaufgaben scheitern im Unterricht fast immer an derselben Stelle: Die Lernenden raten den Erbgang, statt ihn zu begründen — und verwechseln dabei die Frage „dominant oder rezessiv“ mit der Frage „autosomal oder gonosomal“.Hier werden beide Fragen getrennt gestellt, in dieser Reihenfolge, und zu jeder Antwort gehört eine Person mit Nummer.Das Raster, das in der ganzen Reihe wiederkehrtSechs Schritte an jeden Stammbaum.Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe mit Genotypen — Wahrscheinlichkeit — Grenze.Jeder Schritt hat eine Regel: Die Entscheidung braucht eine Beobachtung mit Personennummer. Die Gegenprobe muss widerspruchsfrei für jede Person im Stammbaum aufgehen. Und Schritt 6 verlangt, dass die Lernenden aufschreiben, was offen bleibt.Zwei Sätze, die fast jeden Schulstammbaum entscheiden.Ein betroffenes Kind nicht betroffener Eltern beweist einen rezessiven Erbgang.Eine betroffene Frau mit nicht betroffenem Vater schließt X-chromosomal-rezessiv aus.Beide Sätze stehen im Schülermaterial, mit Begründung — nicht nur als Merkregel.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Fünf Zahlen: Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland, Zahl der bekannten Krankheitsbilder, Anteil genetisch bedingter, Anlageträgerhäufigkeit, Rot-Grün-Sehschwäche bei Männern.Nicht die Zahl ist der Lerninhalt, sondern der Abstand zur eigenen Schätzung. Die Seite wird nicht eingesammelt.M2 · Die Sprache des Stammbaums.Symbole, Linien, Generationen — dazu eine kompakte Auffrischung zu Allel, Genotyp, Phänotyp, homozygot, heterozygot und Meiose, damit niemand aussteigt.Und die sechs Schritte im Volltext, mit den Regeln, die sie entscheidbar machen.M3 · Zwei Familien, zwei Erbgänge.Fall A führt eindeutig auf autosomal-rezessiv, Fall B auf autosomal-dominant.Beide Stammbäume sind selbst gezeichnet, beide sind widerspruchsfrei durchrechenbar, und zu beiden gehört eine Symbollegende auf derselben Seite.Was dieses Material anders machtEine Hintergrundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.Gesichert: Erbgang und Genort der vier Erkrankungen, die in der Reihe vorkommen.Uneinheitlich: die Häufigkeitsangaben — für Mukoviszidose reicht die Spanne in den Quellen von 1 : 3.300 bis 1 : 4.800.Nicht belegt: wie viele Menschen in Deutschland Anlageträger sind. Dafür gibt es keine amtliche Erhebung, und das steht so im Heft.Der Test prüft die Methode, nicht das Auswendiglernen.Er verwendet einen dritten Stammbaum, den die Klasse noch nicht gesehen hat — mit zwei getrennten Familienzweigen, sodass sich der Erbgang wirklich begründen lässt und nicht nur raten.Erlaubt sind M2, M3 und das ausgefüllte Raster. Genau dafür ist das Raster da.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenHintergrundseite: vier Erkrankungen mit Häufigkeit, Erbgang und Quelle, dazu die Dreiteilung gesichert / uneinheitlich / nicht belegtBegriffsseite mit Schaubild „Die vier Erbgänge“ und ihren ErkennungszeichenM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei gezeichneten Stammbäumen und Symbollegende für die PartnerarbeitAnalyseraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Fälle nebeneinanderSicherungsseite für das Plenum mit drei AufgabenTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der AngabenFür wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:1 — Wie man einen Stammbaum liest2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche4 — Gentest und genetische Beratung5 — Gentherapie: das PrinzipEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den KopiererPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: diagnostisch, prädiktiv und Suchtest — die Pflichten des Gendiagnostikgesetzes, das Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening und Pränataltest. Mit einer Vierfeldertafel, an der die Klasse selbst ausrechnet, warum ein Test mit 99 Prozent Trefferquote trotzdem in der Hälfte der Fälle falschen Alarm gibt. Durchgehend Partnerarbeit an zwei Beratungsfällen, mit Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont. PDF farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg, beiden Fallkarten und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungEin Test erkennt 99 von 100 Betroffenen — und trotzdem trifft nur die Hälfte seiner positiven Befunde zu.Das ist kein Widerspruch, sondern Mathematik. Diese Einheit rechnet es genau einmal durch, und danach ist es klar.Die zwei Zahlen, die man verwechseltTrefferquote.Welcher Anteil der wirklich Betroffenen wird erkannt? Diese Zahl beschreibt den Test.Vorhersagewert.Wenn mein Befund positiv ist — wie wahrscheinlich stimmt das? Diese Zahl beschreibt den Befund, und sie hängt davon ab, wie häufig die gesuchte Eigenschaft überhaupt ist.Ist sie selten, ergibt selbst ein winziger Anteil falscher Alarme in absoluten Zahlen sehr viele falsche Befunde.Das Rechenbeispiel in M2 macht es sichtbar: 100.000 Schwangere, 99 richtig positive und 100 falsch positive Befunde — von 199 positiven Ergebnissen trifft also nur etwa die Hälfte zu.Und was das Gesetz dazu verlangtVor dem Test.Bei einer prädiktiven Untersuchung ist die genetische Beratung verpflichtend. Die Einwilligung muss schriftlich vorliegen und ist jederzeit widerruflich. Untersuchen dürfen nur besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.Nach dem Test.Die Beratung ist anzubieten — und niemand muss sein Ergebnis erfahren. Das Recht auf Nichtwissen steht ausdrücklich im Gendiagnostikgesetz.Und die Grenzen.Arbeitgeber dürfen weder Untersuchungen verlangen noch Ergebnisse verwenden. Kinder dürfen nicht auf Erkrankungen getestet werden, die erst im Erwachsenenalter ausbrechen und nicht behandelbar sind — sie sollen später selbst entscheiden können.Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Die BausteineM1 · Erst schätzen, dann nachsehen.Fünf Zahlen, darunter zwei, die im ersten Moment dieselben zu sein scheinen: Wie viel Prozent der Betroffenen erkennt der Pränataltest — und wie viel Prozent seiner positiven Befunde treffen zu?M2 · Zwei Zahlen, die man verwechselt.Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest; die Pflichten des Gesetzes; Trefferquote und Vorhersagewert — dazu die Vierfeldertafel als Grafik, vollständig ausgerechnet.M3 · Zwei Menschen, zwei Entscheidungen.Fall A: eine 26-Jährige mit einem erkrankten Vater, die überlegt, sich testen zu lassen — und eine Schwester, die es ausdrücklich nicht wissen will.Fall B: eine 24-jährige Schwangere, die im Internet gelesen hat, der Test sei „zu 99 Prozent sicher“.Die Paare formulieren am Ende je einen Satz, den sie in der Beratung wirklich sagen würden — ohne Empfehlung.Was dieses Material anders machtDie Rechnung steht im Schülermaterial, nicht nur in der Lösung.Und der Test verlangt eine eigene Vierfeldertafel mit neuen Zahlen — 10.000 Untersuchte statt 100.000 Schwangere.Die Rechtslage ist mit Paragrafen belegt, aber ohne Paragrafenpauken.Im Erwartungshorizont steht ausdrücklich, dass die Angabe des Paragrafen für den Punkt nicht nötig ist — gefragt ist die Regel, nicht die Fundstelle.Die Beurteilungsaufgabe hat keine vorgegebene Meinung.Gefragt sind sachliche Gründe, und der Erwartungshorizont erkennt ausdrücklich auch Argumente an, die dort nicht aufgeführt sind.Was drin istDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und MaterialverweisenHintergrundseite: Neugeborenenscreening, Gendiagnostikgesetz, genetische Beratung, Kostenübernahme, Pränataltest und Testgüte, jeweils mit Quelle und StandRegelseite mit den fünf Vorschriften des Gendiagnostikgesetzes und einem Ablaufschema der prädiktiven UntersuchungM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei Beratungsfällen für die PartnerarbeitFallraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Fälle nebeneinanderSicherungsseite für das Plenum mit drei AufgabenTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der AngabenFür wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Die ganze ReiheDiese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:1 — Wie man einen Stammbaum liest2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche4 — Gentest und genetische Beratung5 — Gentherapie: das PrinzipEinheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.FormatPDF in Farbe, 14 Seiten, A4PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den KopiererPaketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Die Zahl der Zielerkrankungen im Neugeborenenscreening ändert sich; das Heft nennt den Stand und die Fundstelle.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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