Vorschau - Stundenentwürfe - Autosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Deckblatt
Vorschau - Stundenentwürfe - Autosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Seite 1
Vorschau - Stundenentwürfe - Autosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Seite 2
Vorschau - Stundenentwürfe - Autosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Seite 3
Stundenentwürfe - Autosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Die Rabenkiste - Deckblatt
arrow-rightarrow-right

Beschreibung

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: autosomal-rezessiv am Beispiel der Mukoviszidose, autosomal-dominant am Beispiel der Chorea Huntington — mit dem Kreuzungsschema, das erklärt, warum dieselbe Rechnung einmal 25 und einmal 50 Prozent ergibt. Durchgehend Partnerarbeit an zwei Familien, mit Schätzeinstieg und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.

Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).

Beschreibung

25 Prozent heißt nicht: eins von vier Kindern erkrankt.
Es heißt: bei jedem einzelnen Kind beträgt die Wahrscheinlichkeit ein Viertel.
Genau an dieser Stelle scheitert der Unterricht am häufigsten — und genau hier setzt diese Einheit an.

Zwei Krankheitsbilder, die sich in fast allem unterscheiden

Mukoviszidose — autosomal-rezessiv.
Das GenCFTRauf Chromosom 7, über 2.000 bekannte Varianten, Krankheitszeichen schon im Säuglingsalter, Erkennung im Neugeborenenscreening.
Zwei gesunde Anlageträger, 25 Prozent Risiko je Kind — und die Zusatzfrage, die im Unterricht fast immer falsch beantwortet wird: Wie wahrscheinlich ist ein gesundes Kind selbst Anlageträger?

Chorea Huntington — autosomal-dominant.
Das GenHTTauf Chromosom 4, verlängerte CAG-Wiederholung, Beginn meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.
Ein erkrankter Elternteil, 50 Prozent Risiko je Kind — und eine Krankheit, die ausbricht, wenn die eigenen Kinder längst geboren sind.

Der Kontrast ist der Lerninhalt: rezessiv gegen dominant, Kindheit gegen mittleres Erwachsenenalter, Screening bei der Geburt gegen eine Entscheidung, die die Person selbst treffen muss.

Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich ist

Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.

Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.

Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.

Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.

Die Bausteine

M1 · Erst schätzen, dann nachsehen.
Fünf Zahlen zu beiden Erkrankungen. Zwei davon lassen sich nach dem Lesen von M2 selbst herleiten, ohne nachzuschlagen — die Lernenden sollen beim Lesen herausfinden, welche.

M2 · Zwei Erbgänge, zwei Zahlen.
Auffrischung des Kreuzungsschemas, dann beide Krankheitsbilder im Volltext, dazu zwei fertig ausgefüllte Kreuzungsschemata als Grafik.
Mit der Stolperstelle, die zuverlässig für Verwirrung sorgt: Dominant heißt nicht „häufig“.

M3 · Zwei Familien, zwei Gespräche.
Beide Familien wollen eine Zahl. Die Paare liefern sie — und schreiben in Schritt 6 einen Satz auf, den sie der Familie wirklich sagen würden.
Fall B enthält außerdem eine Geschwisterkonstellation, in der eine Person es wissen will und eine ausdrücklich nicht.

Was dieses Material anders macht

Die Zwei-Drittel-Frage steht im Schülermaterial, nicht nur im Erwartungshorizont.
Von den drei Feldern, die zu einem gesunden Kind führen, sind zwei heterozygot. Ein gesundes Kind zweier Anlageträger ist also zu zwei Dritteln selbst Anlageträger — nicht zur Hälfte.
Diese Rechnung steht in M2 und wird im Test abgefragt.

Der Test verlangt ein selbst gezeichnetes Kreuzungsschema.
Ein leeres Raster, vier Felder, dazu drei Folgefragen — und eine Beurteilungsaufgabe zu einem Mann, der überlegt, sich testen zu lassen.
Erlaubt sind M2, M3 und das ausgefüllte Fallraster.

Was drin ist

  • Deckblatt mit Kurzübersicht

  • Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und Materialverweisen

  • Hintergrundseite: beide Erkrankungen im direkten Vergleich, mit Gen, Chromosom, Häufigkeit, Beginn und Quelle, dazu die Dreiteilung gesichert / uneinheitlich / nicht belegt

  • Begriffsseite zu Anlageträger, Penetranz, Neumutation und spätmanifestierenden Erkrankungen, mit Schaubild

  • M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehen

  • M2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und Stolperstelle

  • M3 mit zwei gezeichneten Stammbäumen und Symbollegende für die Partnerarbeit

  • Fallraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Familien nebeneinander

  • Sicherungsseite für das Plenum mit drei Aufgaben

  • Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte

  • Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur

  • Prozenttabelle und Selbsteinschätzungsliste

  • Quellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der Angaben

Für wen

Biologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.
Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.

Die ganze Reihe

Diese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:

  • 1 — Wie man einen Stammbaum liest

  • 2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington

  • 3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche

  • 4 — Gentest und genetische Beratung

  • 5 — Gentherapie: das Prinzip

Einheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.
Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.

Format

  • PDF in Farbe, 14 Seiten, A4

  • PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer

  • Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

  • die Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die Lehrkraft

Hinweis

Stand der Angaben: September 2026.
Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Die CAG-Schwellenwerte werden in der Literatur leicht unterschiedlich angegeben; die Quellenseite nennt die verwendete Quelle.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.

Autosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase

5,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
  • Umfang:
    30 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter
  • Format:
    PDF

In folgendem Paket enthalten

5 Materialien

Humangenetik Biologie Q-Phase – Bundle, 5 Doppelstunden

Fünf fertige Doppelstunden Biologie für die Qualifikationsphase, 70 Seiten: Stammbäume lesen, autosomale Erbgänge (Mukoviszidose, Chorea Huntington), gonosomale Erbgänge (Hämophilie A, Rot-Grün-Sehschwäche), Gentest und genetische Beratung, Gentherapie. Jede Einheit mit Verlaufsplan, Schätzeinstieg, Partnerarbeit an zwei Fällen, Analyseraster, Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle Einheiten farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): Alle fünf Einheiten mit 18 Szenenbildern, die beim Lernen helfen (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungFünf Doppelstunden, ein Werkzeug.Die Klasse lernt in Einheit 1, wie man einen Stammbaum begründet auswertet — und wendet dasselbe Raster danach viermal an.Die fünf Einheiten1 — Wie man einen Stammbaum liest.Symbole und Konventionen, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal, Gegenprobe mit Genotypen. Das Analyseraster in sechs Schritten.Leitfrage: Welcher Erbgang — und welcher lässt sich ausschließen?2 — Autosomale Erbgänge.Mukoviszidose (CFTR, Chromosom 7) und Chorea Huntington (HTT, Chromosom 4). Kreuzungsschema, 25 gegen 50 Prozent, Penetranz, Neumutation.Leitfrage: Was folgt aus einer Risikozahl — und was folgt ausdrücklich nicht?3 — Gonosomale Erbgänge.Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Hemizygotie, Konduktorin, obligate Konduktorin, Kreuzungsschema mit X und Y.Leitfrage: Warum sind fast nur Männer betroffen?4 — Gentest und genetische Beratung.Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest. Gendiagnostikgesetz, Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening, Pränataltest. Vierfeldertafel und Vorhersagewert.Leitfrage: Was sagt ein positiver Befund wirklich?5 — Gentherapie: das Prinzip.Somatisch und Keimbahn, in vivo und ex vivo, Vektoren, CRISPR-Cas9, drei Wirkstrategien. Zugelassene Therapien, Kosten, Marktrücknahmen, § 5 Embryonenschutzgesetz.Leitfrage: Technik, Geld oder Recht — welche Grenze wirkt?Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Was das Bundle zusammenhältEin Raster, viermal angewendet.Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe — Wahrscheinlichkeit — Grenze.Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat es viermal angewendet; die Klasse kann es danach auf einen Stammbaum übertragen, der im Material nicht vorkommt.Die Dreiteilung in jeder Einheit.Gesichert, uneinheitlich, nicht belegt. Jede Einheit sagt auf der Quellenseite außerdem, was bewusst weggelassen wurde und warum.Dieselbe Methode, fünfmal.Die Lernenden müssen sich nicht bei jeder Stunde neu orientieren. Das ist der Punkt: Die Methode bleibt gleich, damit die Aufmerksamkeit beim Inhalt bleibt.Was in jeder Einheit stecktDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und SozialformenFachlicher Hintergrund auf zwei Seiten, mit Quelle, Erhebungsjahr und SchaubildM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei Fällen für die PartnerarbeitAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite für das PlenumTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Stand der AngabenDazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.Für wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Format10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zulassungen, Häufigkeiten und die Zahl der Screening-Zielerkrankungen ändern sich; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Angaben fortgeschrieben werden.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.

Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

Biologie
22,99 €29,95 €
Spare 6,96 €

Bewertungen und Kommentare

Dieses Material wurde noch nicht bewertet.
Bitte melde dich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.
Bitte beachte auch unsere Datenschutzbestimmungen.
figure 1figure 2
Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
1217 Materialien
2185 Follower
87 Following
eduki round badgeLust auf mehr?Entdecke alle 1217 Materialien von Die Rabenkiste