Vorschau - Arbeitsblätter - Blütenpflanzen Biologie Klasse 5/6 – Paket - Deckblatt
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Arbeitsblätter - Blütenpflanzen Biologie Klasse 5/6 – Paket - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Blütenpflanzen sind das Kapitel, in dem der Alltag lauter fertige Sätze mitbringt. „Der Kern ist der Same, das Fleisch drumherum ist die Frucht.“ „Zum Keimen braucht ein Same Erde.“ „Drei von vier Bissen kommen von Bienen.“ „Ein Blütendiagramm ist ein Querschnitt.“ Jeder dieser Sätze ist eingängig, jeder ist entweder unvollständig oder in der Sache falsch, und jeder ist im Umlauf. Wer ihn in Jahrgangsstufe 6 einführt, erzeugt eine Korrektur, die jemand später leisten muss — oft niemand.

Dazu kommt, dass die vier Vorgänge, die den Gegenstand ausmachen, im Unterricht regelmäßig zusammenfallen. Bestäubung und Befruchtung werden eins, obwohl zwischen ihnen ein Weg liegt, für den ein Pollenschlauch durch den Griffel wachsen muss. Frucht und Same werden eins, obwohl das eine aus dem Fruchtknoten entsteht und das andere aus einer Samenanlage. Und dahinter steht das gewöhnliche Problem: In derselben Klasse sitzen Kinder, die eine Zeichnung nicht ohne Stütze lesen, und Kinder, die nach zehn Minuten fertig sind.

Diese fünf Hefte nehmen beides als eine Aufgabe. Sie gehen den ganzen Kreis: von der Blüte über die Bestäubung und die Frucht zum Samen und mit der Ausbreitung zurück zur nächsten Blüte. Sie tun das mit drei Niveaus am selben Gegenstand, mit Zahlen, die ihre Bezugsgröße mitbringen, und mit Fehlstellen, die benannt werden, statt aufgefüllt zu werden. Zusammen 80 Seiten, fünfmal sechzehn.

Was enthalten ist

Einheit 1, Die Blüte. Kelch, Krone, Staubblätter, Fruchtblatt — vier Kreise von außen nach innen, zu jedem nicht nur der Name, sondern die Aufgabe. Merkplakat „Der Bauplan der Blüte“, große Abbildung „Der Plan von oben“ mit dem Blütendiagramm neben einem echten Querschnitt. 12 Aufgaben, 14 Abbildungen, 12 Karten.

Einheit 2, Bestäubung. Insektenblüte und Windblüte nebeneinander, sechs Merkmale, fünf Bestäuber — und vier Zahlen, die im Umlauf sind und verschiedene Bezugsgrößen haben. Merkplakat „Zwei Blüten, zwei Wege“, große Abbildung „Der Weg des Pollens“ in fünf Stationen. 12 Aufgaben, 13 Abbildungen, 12 Karten.

Einheit 3, Von der Blüte zur Frucht. Was aus welchem Blütenteil wird, und warum eine Frucht nicht ein Same ist — an Erdbeere, Apfel, Sonnenblumenkern, Getreidekorn und Nuss durchgespielt. Merkplakat „Frucht ist nicht Same“, große Abbildung „Der Weg bis zur Frucht“. 12 Aufgaben, 13 Abbildungen, 12 Karten.

Einheit 4, Der Samen und die Keimung. Was in einem Samen steckt und was er zum Keimen braucht — geprüft im Versuch mit vier Ansätzen, die sich in genau einer Sache unterscheiden. Merkplakat „Vier Ansätze, eine Frage“, große Abbildung „Was in einem Samen steckt“ an Bohne und Getreidekorn. 12 Aufgaben, 15 Abbildungen, 12 Karten.

Einheit 5, Ausbreitung. Wind, Tier, Wasser und Selbstausbreitung, ihre Bauformen und ihre Fachnamen — und die Frage, wer am weitesten kommt, mit dem ehrlichen Befund dazu. Merkplakat „Vier Wege, ein Kreis“, große Abbildung „Warum überhaupt fort?“. 12 Aufgaben, 13 Abbildungen, 12 Karten.

Jedes Heft ist gleich gebaut, und der Aufbau ist der Nutzen. Zwei Seiten für die Lehrkraft eröffnen: Einordnung ins Kerncurriculum mit dem, was dort steht und was dort fehlt, die Tafel der drei Niveaus, die Zahlentafel mit Bezugsgröße und Quelle zu jeder Zahl des Hefts, die Ehrlichkeitstabelle zur Befundlage der eingesetzten Formate, drei erhobene Fehlvorstellungen und die Sicherheitsregeln. Dann ein Merkplakat und eine große Abbildung, beide auf A3 kopierbar und zum Aushängen gedacht — über die Reihe zehn solche Seiten. Sechs Arbeitsseiten tragen zwölf Aufgaben in drei Niveaus, die letzte davon ist zugleich Versuchs- und Datenseite. Ein Kartenblatt mit zwölf Karten zum Ausschneiden. Zwei Lösungsseiten. Eine Fachwortliste mit Selbstkontrolle zum Ankreuzen und den Wörtern, die erst später kommen. Eine Quellenseite mit Belegampel und der Leiste aller fünf Einheiten.

Wie die Seiten aussehen, gehört bei diesem Thema zur Sache. Die Hefte sind handgezeichnet gesetzt: gezeichnete Rahmen statt gerader Kästen, Aquarellflächen hinter den Konturen, Beschriftungen und Bildunterschriften in Handschrift, warmes Papier. Der Nutzen ist handfest — ein gezeichneter Blütenlängsschnitt mit seinen Zeigelinien erklärt sich schneller als ein Absatz über dieselbe Blüte, und eine Klasse in Jahrgangsstufe 6, die zwei Seiten lang Kästen und Fließtext gesehen hat, sieht beim dritten nicht mehr hin.

Zusammen sind das 60 Aufgaben, zu jeder eine kommentierte Lösung im Heft, 60 Karten zum Ausschneiden, zehn Seiten zum Aushängen und 68 Abbildungen — vierzehn in Einheit 1, dreizehn in den Einheiten 2, 3 und 5, fünfzehn in Einheit 4. Jede trägt ihre Bildunterschrift und ihre Herkunft.

Wie differenziert wird

Die drei Niveaus heißen I, II und III. Sie sind Grade der Unterstützung, nicht Grade der Schwierigkeit, und sie arbeiten am selben Gegenstand. Niveau I gibt die Aufgabe mit Vorentlastung: Namen stehen schon da, die Tabelle ist vorstrukturiert, die Anzahl der gesuchten Eintragungen ist genannt, dazu ein Hilfekasten in zwei Stufen. Niveau II gibt dieselbe Sache ohne Stütze — dieselbe Zeichnung, nur ohne Namen und anders sortiert, kein Hilfekasten, keine Randwörter; stattdessen sagt die Aufgabe, auf welcher Seite die Angabe steht. Niveau III denkt dieselbe Sache weiter: übertragen, begründen, eine verbreitete Regel prüfen, einen Versuch erweitern. Kein neuer Stoff, keine Zusatzaufgabe für Schnelle.

Ein Beispiel aus Einheit 3, damit klar wird, was „derselbe Gegenstand“ heißt. Der Gegenstand sind fünf Früchte im Schnitt: Erdbeere, Apfel, Sonnenblumenkern, Getreidekorn, Haselnuss. Auf Seite 4 stehen sie mit Namen und Fruchttyp auf dem Merkplakat. Auf Seite 6 stehen dieselben fünf Zeichnungen mit Namen, und die Klasse trägt ein, was daran Frucht und was Same ist. Auf Seite 8 stehen dieselben fünf ohne Namen als A bis E und in anderer Reihenfolge, ohne Hilfekasten. Auf Seite 10 wird mit denselben fünf die Alltagsregel „Der Kern ist der Same, das Fleisch die Frucht“ geprüft — sie stimmt bei Kirsche und Pflaume und versagt bei vier der fünf Fälle dieses Hefts. Nicht drei verschiedene Aufgaben, sondern dieselbe Sache mit drei Graden der Unterstützung.

In den anderen vier Heften trägt dieselbe Idee einen anderen Gegenstand: derselbe Blütenlängsschnitt in Einheit 1, dieselbe Gegenüberstellung von Insekten- und Windblüte in Einheit 2, derselbe Versuchsaufbau mit vier Ansätzen in Einheit 4, dieselben vier Diasporen in Einheit 5. In jedem Fall steht auf Seite 8 dieselbe Sache wie auf Seite 6, nur ohne Stützen, und auf Seite 10 wird sie weitergedacht.

Die Niveaus werden ausgelegt, nicht zugeteilt. Auf Seite 15 steht, wie man mit dem Heft arbeitet: Such dir die Stufe aus, die zu dir passt, oder arbeite dich hoch. Kein Blatt sagt, für wen Niveau I gedacht sei. Dazu erklärt dieselbe Seite die sieben Operatoren des Hefts in Kindersprache — beschrifte, trage ein, ordne zu, prüfe, erkläre, begründe, übertrage —, damit ein Aufgabenwort nicht selbst zur Hürde wird. Was zu dieser Form an Befunden vorliegt und wo Belege fehlen, steht in der Ehrlichkeitstabelle auf Seite 2: Am besten untersucht sind gestufte Lernhilfen beim Experimentieren, und untersucht wurden die Klassen 7 und 8. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir keine Wirksamkeitsstudie gefunden. Wo Belege fehlen, sagen wir es.

Was dieses Material von anderem unterscheidet

Erstens: Die verbreiteten Verkürzungen werden benannt und bearbeitet, nicht stillschweigend weitergegeben. Jedes Heft hat dafür auf Seite 3 eine Tabelle mit drei erhobenen oder dokumentierten Vorstellungen, jeweils mit dem, was stattdessen gilt, und mit der Fundstelle. Einheit 1 nimmt sich vor, dass ein Blütendiagramm kein Querschnitt ist, Einheit 2 die Honigbiene als alleinige Bestäuberin, Einheit 3 die Regel „Kern ist Same, Fleisch ist Frucht“, Einheit 4 den Satz „Zum Keimen braucht ein Same Erde“, Einheit 5 die Annahme, der Mensch müsse neu aussäen. Jede dieser Korrekturen ist zugleich eine Aufgabe auf Niveau III: Die Klasse prüft den Satz selbst und formuliert ihn neu. Kein Verlag wird dabei genannt und kein pauschales Urteil gefällt — das Fach-Dossier hält ausdrücklich fest, dass der geprüfte Lehrerband eines großen Verlags Frucht und Same sauber trennt, einschließlich Steinfrucht, Sammelnussfrucht und Apfelfrucht.

Zweitens: Jede Zahl nennt ihre Bezugsgröße, ihre Erhebung und ihre Quelle an derselben Stelle wie die Zahl, nicht in einer Fußnote. Das ist bei diesem Thema der Kern der Sache: 87 von 115 der wichtigsten Weltkulturpflanzen profitieren von Tierbestäubung — das ist eine Artenzahl, keine Erntemenge. Nach Menge stammen rund 35 % der Nahrungsmittelproduktion aus solchen Kulturen, und der erwartete direkte Produktionsrückgang bei völligem Ausfall aller Tierbestäuber liegt bei 3 bis 8 %. Arten und Tonnen sind zwei verschiedene Bezugsgrößen, und Einheit 2 macht daraus eine Aufgabe: Zwei Punktraster stehen nebeneinander, 115 Punkte für Arten und 100 für Prozent der Menge, und die Klasse sagt selbst, wie aus dem einen das andere gemacht wird.

Drittens: Wo es keine belastbare Zahl gibt, steht die Fehlstelle im Heft statt einer erfundenen Angabe. Einheit 5 sagt, dass sie zu den Ausbreitungsweiten je Weg keine Meterwerte hat, und dass sie zur Wasserausbreitung gar keinen Wert gefunden hat; daraus wird eine Aufgabe auf Niveau III, in der die Klasse eine Messung entwirft. Einheit 4 hat keine Tabelle mit Keimtemperaturen und Keimzeiten je Art, weil uns dazu eine geprüfte Quelle fehlt. Einheit 3 sagt nicht, wie lange der Pollenschlauch bis zum Fruchtknoten braucht. Und die Sicherheitsseite schreibt der Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht keine Regelung zu Pflanzen zu, weil wir den Text der einschlägigen Abschnitte über fünf Zugriffe nicht abrufen konnten — deshalb steht in der Reihe auch keine Giftpflanzenliste. Eine Ampel auf der letzten Seite jedes Hefts zeigt, was belegt, was uneinheitlich und was nicht belegt ist.

Viertens: Zu jeder der 60 Aufgaben gehört eine kommentierte Lösung mit vier Feldern — Nummer und Niveau, die Antwort, woran man es erkennt und womit man es am häufigsten verwechselt. Die Lösungen tragen dieselben Nummern und dieselben Niveaus wie die Aufgaben und liegen im Heft, nicht beim Lehrertisch. Wo mehrere Antworten richtig sind, sagt die Aufgabe das, und die Lösung nennt sie.

Fünftens: Alle 68 Abbildungen sind eigene Zeichnungen aus einer eigenen Zeichenmaschine — Blütenlängsschnitte, Blütendiagramme, Fruchtschnitte, Keimungsreihen, Versuchsaufbauten, Diasporen. Kein Foto, keine fremde Abbildung, keine fremde Tabellenstruktur. Jede trägt eine Bildunterschrift, und die Unterschrift sagt auch, was das Bild nicht zeigt: dass die Zeichnungen nicht maßstäblich zueinander sind, dass eine Grasblüte viel kleiner ist als eine Insektenblüte und keine Blüte so groß wie eine Hummel. In Einheit 4 zeigt kein einziges Bild ein Versuchsergebnis — das findet die Klasse selbst heraus.

Und sechstens, weil damit gearbeitet wird: Die Sicherheitsregeln stehen in jedem Heft mit ihrer Fundstelle. Kein Pflanzenteil kommt in den Mund, auch nicht die Kresse aus dem eigenen Versuch. Skalpelle haben einen festen Metallgriff, den Klingenwechsel nimmt ausschließlich die Lehrkraft vor. Und für das Sammeln draußen steht der Wortlaut des Bundesnaturschutzgesetzes da, nicht eine Faustregel: abschneiden statt ausreißen, nichts ausgraben, wenig mitnehmen, in Naturschutzgebieten nichts.

Für wen und wann

Für Biologie am Gymnasium, Jahrgangsstufe 5 und 6. Die Reihe ist in Hessen entstanden und nennt Hessen auf jedem Deckblatt; sie ist deshalb nicht auf Hessen beschränkt, denn Blütenpflanzen sind kein landesspezifischer Gegenstand.

Ein Hinweis, der zur Einordnung gehört und den man besser vor dem Kauf liest als danach: Das hessische Kerncurriculum der Sekundarstufe I für das Gymnasium nennt Blütenpflanzen ausdrücklich. Es verlangt, dass Wirbeltiere und Blütenpflanzen unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien zeigen und dass bei Blütenpflanzen zwischen geschlechtlicher Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung unterschieden wird, und es ordnet das den Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 6 zu. „Klasse 5/6“ ist hier also keine Setzung, sondern gedeckt.

Und die Gegenprobe gehört genauso dazu. Die Wörter „Bestäubung“, „Samen“, „Keimung“, „Frucht“ und „Blütendiagramm“ kommen im Kerncurriculum nicht vor. Sie sind die fachliche Konkretisierung des curricularen Satzes, nicht selbst gefordert — und genau diese Konkretisierung sind diese Hefte. Umgekehrt verlangt derselbe Satz die ungeschlechtliche Vermehrung, also Ausläufer, Knolle, Zwiebel und Steckling: Die Reihe behandelt sie in einem Kasten in Einheit 5 und sonst nicht, sie deckt dieses Stück des Curriculums also nicht ab. Beides steht wörtlich auf Seite 2 jedes Hefts. Die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe trifft die Einzelschule; prüfen Sie es am Schulcurriculum Ihrer Schule gegen.

Eine Einheit trägt eine Doppelstunde: Einstieg am Merkplakat, Erarbeitung mit allen drei ausliegenden Niveaus, Sicherung mit dem Kartenblatt. Diese Zeitangabe ist eine Erfahrungsangabe und steht deshalb ohne Quelle da. Das Material eignet sich ebenso für Vertretungsstunden, für Freiarbeit und für eine Lerntheke — alles, was zum Lösen nötig ist, steht im Heft: die Gegenstände auf den Seiten 4 und 5, die Fachwörter auf Seite 15. Alle Hefte sind in Schwarzweiß lesbar; Merkplakat und große Abbildung vertragen die Vergrößerung auf A3.

Für den praktischen Teil braucht es wenig: eine Tulpen-, Kirsch- oder Apfelblüte zum Zerlegen, fünf Früchte aus dem Laden zum Aufschneiden, Kressesamen und Watte für den Keimversuch, Löwenzahnfrüchte und Papier für den Flugversuch. Für den Keimversuch mit lebensmittelgeeigneten Zusätzen ist nach der zugrunde liegenden amtlichen Vorlage keine schriftliche Gefährdungsbeurteilung erforderlich; das gilt für genau diese Stoffe, und das Heft sagt auch, wo dieser Geltungsbereich endet.

Einordnung in die Reihe

Die Reihe umfasst fünf Einheiten und ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile. Der Weg ist ein Kreis: Same, Keimung, Pflanze, Blüte, Bestäubung, Befruchtung, Frucht, Ausbreitung — und der Same liegt wieder am Anfang, nur woanders. Die Hefte laufen in der Reihenfolge Blüte, Bestäubung, Frucht, Same und Keimung, Ausbreitung; der achte Schritt des Kreises ist Einheit 5, und er führt zurück zum ersten. Auf Seite 7 von Einheit 5 ordnet die Klasse diesen Kreis selbst.

Jede Einheit ist trotzdem für sich einsetzbar. Die Fachwörter bauen aufeinander auf — eine Aufgabe verwendet nur Wörter der eigenen und der früheren Einheiten —, und jedes Wort, das eine Aufgabe braucht, steht in der Wortliste des eigenen Hefts auf Seite 15, auch dann, wenn es zum ersten Mal in einer früheren Einheit vorkam. Wo ein Heft ein Wort vorzieht, ist das im Heft mit der Marke „vorgezogen“ gekennzeichnet und nicht stillschweigend getan. Wer nur eine Doppelstunde zur Keimung hat, nimmt Einheit 4 allein; wer die ganze Sequenz unterrichtet, hat mit den fünf Heften Material für mehrere Wochen.

Die fünf Leitfarben sind Fuchsie, Pollengelb, Hagebutte, Enzian und Malve. Grün kommt in dieser Palette nicht vor, und das ist Absicht: Grün steht in einer Pflanzenreihe auf jeder Seite und könnte deshalb nicht sagen, welches Heft man in der Hand hält. Es bleibt dort, wo es hingehört — in den Zeichnungen, wo Blatt, Stängel, Kelchblatt und Keimblatt in allen fünf Heften dieselbe Farbe haben. Auf der letzten Seite jedes Hefts steht eine Leiste mit allen fünf Einheiten, damit sichtbar ist, wo die Klasse gerade steht.



Blütenpflanzen Biologie Klasse 5/6 – Paket

18,99 €
Gesamtwert des Pakets: 24,95 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    5-6. Klasse
  • Umfang:
    5 Materialien
  • Materialtyp:
    Arbeitsblätter

Materialien in diesem Paket (5)

eduki Qualität
33 Seiten

Aufbau der Blüte – Biologie Klasse 5/6

„Die Blüte ist zur Verschönerung da.“ Der Satz ist erhoben, nicht vermutet: In Klassen 5, 6 und 8 wurde ein Denkmodell gefunden, in dem Blüte und Frucht nichts miteinander zu tun haben. Wer so denkt, hat für alles, was danach kommt — Bestäubung, Befruchtung, Frucht, Same —, keinen Anschluss mehr. Und die zweite Hürde steht im Material selbst: Dass ein Blütendiagramm ein Querschnitt sei, steht nachweislich in frei zugänglichem Unterrichtsmaterial. Es ist keiner.Diese Einheit behandelt die Blüte als das, was sie ist: ein gestauchter Spross mit umgewandelten Blättern, vier Kreise von außen nach innen — Kelchblätter, Kronblätter, Staubblätter, Fruchtblatt. Zu jedem Kreis steht nicht nur der Name, sondern die Aufgabe. Am Ende steht das Blütendiagramm als Plan von oben, mit einem echten Querschnitt als Gegenbild daneben, damit der Unterschied nicht behauptet, sondern gesehen wird.Was enthalten istSechzehn Seiten, die als Ganzes gedacht sind. Zwei Seiten für die Lehrkraft eröffnen: die Einordnung ins hessische Kerncurriculum mit dem, was dort steht und was dort fehlt, die Tafel der drei Niveaus, die Ehrlichkeitstabelle zur Befundlage der eingesetzten Formate, drei erhobene Vorstellungen mit ihrer Fundstelle und die Sicherheitsregeln für die Blütensektion.Dann zwei Seiten zum Aushängen. Das Merkplakat „Der Bauplan der Blüte“ zeigt den Längsschnitt neben der ganzen Blüte und dazu eine Tafel, die zu jedem der vier Kreise die Aufgabe nennt. Die große Abbildung „Der Plan von oben“ stellt Seitenansicht und Blütendiagramm nebeneinander und daneben einen echten Querschnitt, in Fruchtknotenhöhe geschnitten. Beide vertragen die Vergrößerung auf A3.Sechs Arbeitsseiten tragen 12 Aufgaben in drei Niveaus. Die letzte davon ist zugleich Versuchs- und Datenseite: eine Anleitung zum Zerlegen einer Blüte mit Legebild und die Frage, wie viele Blütenpflanzen es gibt — mit drei richtigen Antworten, weil drei Quellen Verschiedenes zählen. Dann ein Kartenblatt mit zwölf Karten zum Ausschneiden: elf Fachwörter und eine Fehlvorstellung. Die Rückseiten bleiben frei, damit jedes Kind selbst notiert, woran die Karte hängen bleibt.Zwei Lösungsseiten geben zu jeder der 12 Aufgaben eine kommentierte Lösung. Eine Fachwortliste mit Selbstkontrolle zum Ankreuzen schließt die Arbeit ab; sie erklärt zusätzlich die sieben Operatoren des Hefts und nennt die Wörter, die erst später kommen. Die letzte Seite trägt die Quellen, eine Ampel für die Belegstufe und die Leiste mit allen fünf Einheiten. Alle 14 Abbildungen sind eigene Zeichnungen und tragen ihre Bildunterschrift und ihre Herkunft.Wie die Seiten aussehen, gehört bei diesem Thema zur Sache. Die Hefte sind handgezeichnet gesetzt: gezeichnete Rahmen statt gerader Kästen, Aquarellflächen hinter den Konturen, Beschriftungen und Bildunterschriften in Handschrift, warmes Papier. Der Nutzen ist handfest — ein gezeichneter Blütenlängsschnitt mit seinen Zeigelinien erklärt sich schneller als ein Absatz über dieselbe Blüte, und eine Klasse in Jahrgangsstufe 6, die zwei Seiten lang Kästen und Fließtext gesehen hat, sieht beim dritten nicht mehr hin.Wie differenziert wirdDie drei Niveaus heißen I, II und III. Sie sind Grade der Unterstützung, nicht Grade der Schwierigkeit, und sie arbeiten am selben Gegenstand. Niveau I gibt die Aufgabe mit Vorentlastung: Namen stehen schon da, die Tabelle ist vorstrukturiert, die Anzahl der gesuchten Eintragungen ist genannt, dazu ein Hilfekasten in zwei Stufen. Niveau II gibt dieselbe Sache ohne Stütze — dieselbe Zeichnung, nur ohne Namen und anders sortiert, kein Hilfekasten, keine Randwörter; stattdessen sagt die Aufgabe, auf welcher Seite die Angabe steht. Niveau III denkt dieselbe Sache weiter: übertragen, begründen, eine verbreitete Regel prüfen, einen Versuch erweitern. Kein neuer Stoff, keine Zusatzaufgabe für Schnelle.Konkret in dieser Einheit: Der Gegenstand ist ein Blütenlängsschnitt, und es ist auf allen Seiten derselbe. Auf Seite 4 steht er mit allen acht Namen auf dem Merkplakat. Auf Seite 6 stehen vier Organe benannt und vier Linien leer — die Nummern 3, 4, 6 und 8 —, dazu ein Wortspeicher am Rand und die Frage nach der Aufgabe der vier Kreise. Auf Seite 8 steht dieselbe Zeichnung ohne jeden Namen, acht Zeiger, acht Linien, kein Hilfekasten. Auf Seite 10 wird derselbe Längsschnitt in ein Blütendiagramm übertragen, und die Klasse begründet, warum der Plan kein Schnittbild ist. Vier Stationen, eine Zeichnung.Die Niveaus werden ausgelegt, nicht zugeteilt. Auf Seite 15 steht, wie man mit dem Heft arbeitet: Such dir die Stufe aus, die zu dir passt, oder arbeite dich hoch. Kein Blatt sagt, für wen Niveau I gedacht sei. Dazu erklärt dieselbe Seite die sieben Operatoren des Hefts in Kindersprache — beschrifte, trage ein, ordne zu, prüfe, erkläre, begründe, übertrage —, damit ein Aufgabenwort nicht selbst zur Hürde wird. Was zu dieser Form an Befunden vorliegt und wo Belege fehlen, steht in der Ehrlichkeitstabelle auf Seite 2: Am besten untersucht sind gestufte Lernhilfen beim Experimentieren, und untersucht wurden die Klassen 7 und 8. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir keine Wirksamkeitsstudie gefunden. Wo Belege fehlen, sagen wir es.Was dieses Material von anderem unterscheidetDie Verkürzung dieser Einheit heißt, ein Blütendiagramm sei ein Querschnitt, und sie wird nicht umgangen, sondern bearbeitet. Ein Querschnitt zeigt, was in einer Ebene liegt; das Diagramm projiziert alle Organe auf eine Ebene, obwohl sie in Wirklichkeit übereinander sitzen. Deshalb steht auf Seite 5 ein gezeichneter echter Querschnitt daneben, in Fruchtknotenhöhe geschnitten, mit dem Hinweis, dass die Staubbeutel höher sitzen. Der falsche Satz ist in frei zugänglichem Material belegt; einen Verlag nennen wir dafür nicht.Zwei Wörter fehlen in diesem Heft mit Absicht: „Vollblüte“ und „Teilblüte“. Zwei Nachschlagewerke wurden gezielt abgefragt, beide Male Fehlanzeige — es sind keine Fachbegriffe. Das Heft schreibt „vollständige Blüte“ und „unvollständige Blüte“ und sagt in einer Randnotiz, dass manche Schulbücher es anders nennen. Und der Bau selbst wird oberstufenfest formuliert: Ein Staubblatt besteht aus Staubfaden und Staubbeutel, ein Fruchtblatt aus Narbe, Griffel und Fruchtknoten, in dem die Samenanlagen liegen.Jede Zahl trägt ihre Bezugsgröße. 295 383 Blütenpflanzenarten weltweit sind gezählt und nicht hochgerechnet — akzeptierte publizierte Arten aus Monografien. Zwei weitere Quellen nennen andere Zahlen, weil sie anderes zählen: eine Datenbank kommt auf 342 953 akzeptierte Gefäßpflanzenarten und meint damit nicht nur Blütenpflanzen. Die Datenseite stellt das nebeneinander, statt eine der drei Zahlen zur richtigen zu erklären.Zu jeder der 12 Aufgaben gehört eine kommentierte Lösung mit vier Feldern: Nummer und Niveau, Antwort, woran man es erkennt, und die typische Verwechslung. Für die Blütensektion stehen die Sicherheitsregeln mit ihrer Fundstelle da: Kein Pflanzenteil kommt in den Mund; eine Tulpe lässt sich mit den Fingern zerlegen, nur der Fruchtknoten braucht einen Schnitt, und den macht die Lehrkraft. Dass bei der Tulpe Kelch und Krone nicht zu unterscheiden sind, steht als fachlicher Hinweis daneben — wer den Unterschied sehen will, nimmt Kirsch- oder Apfelblüten.Und dann die Bebilderung, die diese Fassung am deutlichsten von üblichem Arbeitsmaterial trennt. In diesem Heft stehen vierzehn Abbildungen auf sechzehn Seiten — jede Seite, die etwas zeigen kann, zeigt es auch, und keine Arbeitsseite besteht aus Fließtext mit Schreiblinien. Manche davon tragen mehrere Zeichnungen nebeneinander: Der Bauplan auf Seite 4 zeigt Längsschnitt und ganze Blüte nebeneinander, der Plan von oben auf Seite 5 die Seitenansicht neben dem Diagramm und dem echten Querschnitt. Alle 14 sind eigene Zeichnungen aus einer eigenen Zeichenmaschine — kein Foto, keine fremde Abbildung, keine fremde Tabellenstruktur. Jede trägt eine Bildunterschrift, und die Unterschrift arbeitet: Sie sagt, woher die Darstellung stammt, und sie sagt, was das Bild nicht zeigt — dass es schematisch ist, dass es keinen Maßstab zwischen den Teilen behauptet, dass eine gezeichnete Blüte deutlicher aussieht als eine echte. Verneinung ist durchweg das Andreaskreuz, Ankreuzfelder sind leere Quadrate.Für wen und wannFür Biologie am Gymnasium, Jahrgangsstufe 5 und 6. Diese Einheit beginnt die Reihe und setzt kein Wissen aus den anderen vier Heften voraus. Alles, was zum Lösen nötig ist, steht im Heft: der Bauplan auf den Seiten 4 und 5, die Fachwörter auf Seite 15.Ein Hinweis, der zur Einordnung gehört und den man besser vor dem Kauf liest als danach: Das hessische Kerncurriculum der Sekundarstufe I für das Gymnasium nennt Blütenpflanzen ausdrücklich. Es verlangt, dass Wirbeltiere und Blütenpflanzen unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien zeigen und dass bei Blütenpflanzen zwischen geschlechtlicher Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung unterschieden wird, und es ordnet das den Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 6 zu. „Klasse 5/6“ ist hier also keine Setzung, sondern gedeckt.Und die Gegenprobe gehört genauso dazu. Die Wörter „Bestäubung“, „Samen“, „Keimung“, „Frucht“ und „Blütendiagramm“ kommen im Kerncurriculum nicht vor. Sie sind die fachliche Konkretisierung des curricularen Satzes, nicht selbst gefordert — und genau diese Konkretisierung sind diese Hefte. Umgekehrt verlangt derselbe Satz die ungeschlechtliche Vermehrung, also Ausläufer, Knolle, Zwiebel und Steckling: Die Reihe behandelt sie in einem Kasten in Einheit 5 und sonst nicht, sie deckt dieses Stück des Curriculums also nicht ab. Beides steht wörtlich auf Seite 2 jedes Hefts. Die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe trifft die Einzelschule; prüfen Sie es am Schulcurriculum Ihrer Schule gegen.Der Zeitbedarf ist eine Doppelstunde: Einstieg am Merkplakat, Erarbeitung mit allen drei ausliegenden Niveaus, Sicherung mit dem Kartenblatt. Diese Angabe beruht auf Erfahrung und steht deshalb ohne Quelle da. Das Heft trägt ebenso eine Vertretungsstunde, eine Lerntheke oder eine Freiarbeitsphase. Für die Blütensektion genügen Tulpen; wer Kelch und Krone unterscheiden lassen will, nimmt Kirsch- oder Apfelblüten.Einordnung in die ReiheEinheit 1 von fünf. Sie beginnt die Reihe und ist zugleich einzeln einsetzbar.Danach geht es weiter mit Einheit 2, der Bestäubung: wer den Pollen von einer Blüte zur nächsten trägt und wie der Bau der Blüte damit zusammenhängt. Drei Wörter zieht dieses Heft dafür vor — Pollen, Frucht und Same —, weil sich sonst die Aufgabe von Staubbeutel, Narbe und Fruchtknoten nicht sagen lässt. Sie stehen auf den Karten 5, 8 und 9 und in der Wortliste auf Seite 15 mit der Marke „vorgezogen“. Nicht erklärt wird hier, wie der Pollen zur Narbe kommt und was danach geschieht.Die Leitfarbe dieser Einheit ist Fuchsie — die Farbe, für die eine Blüte da ist. Auf der letzten Seite steht die Leiste mit allen fünf Einheiten und dem Kreis, den sie zusammen ergeben.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

Biologie
4,99 €
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1 Seite

Von der Blüte zur Frucht – Biologie Klasse 5/6

„Der Kern ist der Same, das Fleisch drumherum ist die Frucht.“ Die Regel stimmt bei Kirsche und Pflaume — und versagt bei vier der fünf Fälle, die in jeder Küche liegen. Ein Sonnenblumenkern ist eine Frucht. Ein Getreidekorn ist eine Frucht. Das Rote der Erdbeere ist ein fleischig gewordener Blütenboden, und die „Kerne“ außen sind Nüsschen, jedes eine eigene Frucht. Beim Apfel kommt das Fruchtfleisch von der Blütenachse; nur das Kerngehäuse stammt aus den Fruchtblättern. Und dieselbe Unschärfe trifft zwei Vorgänge: Bestäubung und Befruchtung werden regelmäßig eins, obwohl zwischen ihnen ein Weg liegt.Diese Einheit macht aus beidem ein Prinzip statt einer Merkregel. Eine Frucht entsteht aus dem Fruchtknoten, ein Same aus einer Samenanlage. Der Fruchtknoten liegt außen um die Samenanlagen herum — deshalb liegt die Frucht außen um die Samen herum. Das ist eine Definition, keine Regel: Man kann sie prüfen, statt sie zu glauben. Und genau das tut die Klasse, an fünf Früchten im Schnitt und an einem Apfel, den sie selbst aufschneidet.Was enthalten istSechzehn Seiten, die als Ganzes gedacht sind. Zwei Seiten für die Lehrkraft eröffnen: die Einordnung ins hessische Kerncurriculum mit dem, was dort steht und was dort fehlt, die Tafel der drei Niveaus, fünf Zahlen mit ihren Bezugsgrößen, die Tabelle „Was aus welchem Blütenteil wird“ und der Kasten zur doppelten Befruchtung: was wir in Jahrgangsstufe 6 weglassen und welche Sätze deshalb nicht mehr fallen dürfen.Dann zwei Seiten zum Aushängen. Das Merkplakat „Frucht ist nicht Same“ zeigt fünf Früchte im Schnitt — Erdbeere, Apfel, Sonnenblumenkern, Getreidekorn, Haselnuss — mit einer Formensprache, die auch in der Schwarz-Weiß-Kopie trägt: volle Fläche für die Fruchtwand aus dem Fruchtknoten, Schraffur für Gewebe der Blütenachse, doppelte Kontur für den Samen. Daneben die Umbautafel. Die große Abbildung „Der Weg bis zur Frucht“ zeigt fünf Stationen und dieselbe Blüte einmal vorher und einmal nachher. Beide vertragen die Vergrößerung auf A3.Sechs Arbeitsseiten tragen 12 Aufgaben in drei Niveaus. Die letzte davon ist zugleich Versuchs- und Datenseite: Ein Apfel wird quer aufgeschnitten, die Klasse zählt die Kammern nach und trägt ein, was von außen nach innen aus welchem Blütenteil stammt. Dann ein Kartenblatt mit zwölf Karten zum Ausschneiden: elf Fachwörter und eine Fehlvorstellung.Zwei Lösungsseiten geben zu jeder der 12 Aufgaben eine kommentierte Lösung. Eine Fachwortliste mit Selbstkontrolle zum Ankreuzen schließt die Arbeit ab. Die letzte Seite trägt die Quellen, eine Ampel für die Belegstufe und die Leiste mit allen fünf Einheiten. Alle 13 Abbildungen sind eigene Zeichnungen und tragen ihre Bildunterschrift und ihre Herkunft.Wie die Seiten aussehen, gehört bei diesem Thema zur Sache. Die Hefte sind handgezeichnet gesetzt: gezeichnete Rahmen statt gerader Kästen, Aquarellflächen hinter den Konturen, Beschriftungen und Bildunterschriften in Handschrift, warmes Papier. Der Nutzen ist handfest — ein gezeichneter Blütenlängsschnitt mit seinen Zeigelinien erklärt sich schneller als ein Absatz über dieselbe Blüte, und eine Klasse in Jahrgangsstufe 6, die zwei Seiten lang Kästen und Fließtext gesehen hat, sieht beim dritten nicht mehr hin.Wie differenziert wirdDie drei Niveaus heißen I, II und III. Sie sind Grade der Unterstützung, nicht Grade der Schwierigkeit, und sie arbeiten am selben Gegenstand. Niveau I gibt die Aufgabe mit Vorentlastung: Namen stehen schon da, die Tabelle ist vorstrukturiert, die Anzahl der gesuchten Eintragungen ist genannt, dazu ein Hilfekasten in zwei Stufen. Niveau II gibt dieselbe Sache ohne Stütze — dieselbe Zeichnung, nur ohne Namen und anders sortiert, kein Hilfekasten, keine Randwörter; stattdessen sagt die Aufgabe, auf welcher Seite die Angabe steht. Niveau III denkt dieselbe Sache weiter: übertragen, begründen, eine verbreitete Regel prüfen, einen Versuch erweitern. Kein neuer Stoff, keine Zusatzaufgabe für Schnelle.Konkret in dieser Einheit: Der Gegenstand sind fünf Früchte im Schnitt, und es sind auf allen Seiten dieselben fünf Zeichnungen. Auf Seite 4 stehen sie mit Namen und Fruchttyp auf dem Merkplakat. Auf Seite 6 stehen dieselben fünf mit Namen, und die Klasse trägt ein, was daran Frucht und was Same ist, und unterscheidet dazu Pollenkorn und Same. Auf Seite 8 stehen dieselben fünf ohne Namen als A bis E und in anderer Reihenfolge, ohne Hilfekasten; dazu die Frage, wo beim Apfel die Frucht aufhört. Auf Seite 10 wird mit denselben fünf die Alltagsregel geprüft und die Umbautafel übertragen. Vier Stationen, fünf Zeichnungen.Die Niveaus werden ausgelegt, nicht zugeteilt. Auf Seite 15 steht, wie man mit dem Heft arbeitet: Such dir die Stufe aus, die zu dir passt, oder arbeite dich hoch. Kein Blatt sagt, für wen Niveau I gedacht sei. Dazu erklärt dieselbe Seite die sieben Operatoren des Hefts in Kindersprache — beschrifte, trage ein, ordne zu, prüfe, erkläre, begründe, übertrage —, damit ein Aufgabenwort nicht selbst zur Hürde wird. Was zu dieser Form an Befunden vorliegt und wo Belege fehlen, steht in der Ehrlichkeitstabelle auf Seite 2: Am besten untersucht sind gestufte Lernhilfen beim Experimentieren, und untersucht wurden die Klassen 7 und 8. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir keine Wirksamkeitsstudie gefunden. Wo Belege fehlen, sagen wir es.Was dieses Material von anderem unterscheidetErstens der Satz, an dem die Einheit hängt, und er wird als Definition geführt und nicht als Regel: Eine Frucht entsteht aus dem Fruchtknoten, ein Same aus einer Samenanlage. Alles, was außerhalb des Fruchtknotens war, gehört nicht zur Frucht im engeren Sinn — deshalb heißt der Apfel Scheinfrucht und die Erdbeere Sammelnussfrucht. Fünf Alltagsfälle machen das prüfbar statt merkbar, und die Umbautafel auf Seite 4 sagt zu jedem Blütenteil, was aus ihm wird und woran man es erkennt.Zweitens die Unterscheidung, die im Unterricht am häufigsten verloren geht: Bestäubung ist nicht Befruchtung. Bestäubung ist ein Transportvorgang, Pollen kommt auf die Narbe. Befruchtung ist ein Verschmelzungsvorgang, zwei Zellen werden eine. Dazwischen wächst der Pollenschlauch durch den Griffel — das braucht Zeit und einen Weg. Wie lange, steht in diesem Heft nicht: Dazu haben wir keine geprüfte Angabe gefunden, und die Seite sagt das, statt eine Zahl zu erfinden.Drittens die doppelte Befruchtung. In Jahrgangsstufe 6 wird sie nicht ausgeführt, und das ist vertretbar: Embryosack und Ploidie sind hier nicht verfügbar, und der Satz „Aus der Samenanlage wird der Same“ bleibt richtig. Aber die Auslassung hat eine Folge, und die steht im Heft: Zwei Ersatzsätze sind dann nicht mehr vertretbar — „Aus der befruchteten Eizelle wird der Same“ und „Der Keimling nimmt seinen Vorrat mit“. Das Nährgewebe entsteht bei der Befruchtung eigens dazu und gehört nicht zum Keimling. Der Kasten auf Seite 3 nennt die Auslassung beim Namen und sagt, was sie verbietet.Viertens der Ton. Wir verkaufen dieses Heft nicht damit, dass „die Schulbücher es falsch machen“. Der geprüfte Lehrerband eines großen Verlags trennt Frucht und Same sauber, einschließlich Steinfrucht, Sammelnussfrucht und Apfelfrucht. Der Unterschied dieser Fassung ist, dass sie den Unterschied zum Prinzip macht, statt ihn nebenbei zu erwähnen — und dass sie die fünf Fälle durchgeht, bei denen er hängt. Die Fruchttypen von Walnuss, Erdnuss, Mandel, Kokosnuss und Paranuss kommen übrigens nicht vor: Dazu hatten wir nur Allgemeingut und keine geprüfte Einzelquelle.Und fünftens: Jede Zahl trägt ihre Bezugsgröße und ihre Belegstufe. Dass ein Apfel im Querschnitt fünf Kammern hat, kann die Klasse selbst nachzählen — die Quelle dafür ist ein enzyklopädischer Artikel, und das steht so im Heft. Dass die doppelte Befruchtung 1898 beschrieben wurde, steht mit derselben Belegstufe da. 87,5 % der Blütenpflanzenarten werden von Tieren bestäubt: eine Artenzahl, kein Anteil an der Erntemenge. Zu jeder der 12 Aufgaben gehört eine kommentierte Lösung mit vier Feldern.Und dann die Bebilderung, die diese Fassung am deutlichsten von üblichem Arbeitsmaterial trennt. In diesem Heft stehen dreizehn Abbildungen auf sechzehn Seiten — jede Seite, die etwas zeigen kann, zeigt es auch, und keine Arbeitsseite besteht aus Fließtext mit Schreiblinien. Manche davon tragen mehrere Zeichnungen nebeneinander: Die Tafel auf Seite 4 ist eine Abbildung mit fünf Fruchtschnitten, und der Weg auf Seite 5 eine mit fünf Stationen. Alle 13 sind eigene Zeichnungen aus einer eigenen Zeichenmaschine — kein Foto, keine fremde Abbildung, keine fremde Tabellenstruktur. Jede trägt eine Bildunterschrift, und die Unterschrift arbeitet: Sie sagt, woher die Darstellung stammt, und sie sagt, was das Bild nicht zeigt — dass es schematisch ist, dass es keinen Maßstab zwischen den Teilen behauptet, dass eine gezeichnete Blüte deutlicher aussieht als eine echte. Verneinung ist durchweg das Andreaskreuz, Ankreuzfelder sind leere Quadrate.Für wen und wannFür Biologie am Gymnasium, Jahrgangsstufe 5 und 6. Diese Einheit ist für sich einsetzbar: Was aus den Einheiten 1 und 2 gebraucht wird — Fruchtknoten, Samenanlage, Griffel, Narbe, Bestäubung, Pollen —, steht in der Wortliste auf Seite 15. Alles andere zum Lösen steht auf den Seiten 4 und 5.Ein Hinweis, der zur Einordnung gehört und den man besser vor dem Kauf liest als danach: Das hessische Kerncurriculum der Sekundarstufe I für das Gymnasium nennt Blütenpflanzen ausdrücklich. Es verlangt, dass Wirbeltiere und Blütenpflanzen unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien zeigen und dass bei Blütenpflanzen zwischen geschlechtlicher Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung unterschieden wird, und es ordnet das den Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 6 zu. „Klasse 5/6“ ist hier also keine Setzung, sondern gedeckt.Und die Gegenprobe gehört genauso dazu. Die Wörter „Bestäubung“, „Samen“, „Keimung“, „Frucht“ und „Blütendiagramm“ kommen im Kerncurriculum nicht vor. Sie sind die fachliche Konkretisierung des curricularen Satzes, nicht selbst gefordert — und genau diese Konkretisierung sind diese Hefte. Umgekehrt verlangt derselbe Satz die ungeschlechtliche Vermehrung, also Ausläufer, Knolle, Zwiebel und Steckling: Die Reihe behandelt sie in einem Kasten in Einheit 5 und sonst nicht, sie deckt dieses Stück des Curriculums also nicht ab. Beides steht wörtlich auf Seite 2 jedes Hefts. Die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe trifft die Einzelschule; prüfen Sie es am Schulcurriculum Ihrer Schule gegen.Der Zeitbedarf ist eine Doppelstunde: Einstieg am Merkplakat, Erarbeitung mit allen drei ausliegenden Niveaus, Sicherung mit dem Kartenblatt. Diese Angabe beruht auf Erfahrung und steht deshalb ohne Quelle da. Für die Versuchsseite braucht es fünf Früchte aus dem Laden und ein Messer, das die Lehrkraft führt; kein Pflanzenteil kommt in den Mund.Einordnung in die ReiheEinheit 3 von fünf. Sie steht in der Mitte der Reihe: Die Blüte ist gebaut, der Pollen ist angekommen — jetzt wird umgebaut.Danach geht es weiter mit Einheit 4, in der der Same aufgeschnitten und die Keimung im Versuch geprüft wird. Zwei Wörter zieht dieses Heft vor, Keimling und Ausbreitung; sie stehen auf Karte 12 und in der Wortliste. Ein Wort führt es neu ein, obwohl es im Progressionsplan gar nicht vorkommt: Blütenachse — ohne dieses Wort ist die Scheinfrucht nicht erklärbar. Auch das steht im Heft und nicht nur in der Planung.Die Leitfarbe dieser Einheit ist Hagebutte, die Farbe der reifenden Frucht. Auf der letzten Seite steht die Leiste mit allen fünf Einheiten und dem Kreis, den sie zusammen ergeben.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

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Samen und Keimung – Biologie Klasse 5/6

„Zum Keimen braucht ein Same Erde.“ Der Satz ist falsch, und er ist trotzdem vernünftig gedacht: Für das Wachstum danach braucht die Pflanze Erde und Licht sehr wohl. Die Verkürzung liegt im Zeitpunkt, nicht in der Sache — und genau deshalb hilft es wenig, sie durch einen anderen Satz zu ersetzen. Eine amtliche Handreichung sagt es so: Unerlässliche Keimungsbedingungen sind Wasser, Wärme und der Sauerstoff aus der Luft; Licht und Erde sind zunächst nicht nötig.Dieses Heft behauptet das nicht, sondern lässt es prüfen. Der Gegenstand ist ein Versuch mit vier Ansätzen, die am ersten Tag gleich aussehen und sich in genau einer Sache unterscheiden: Ansatz 1 hat alles, den drei anderen fehlt je eine Bedingung. Kein Bild im Heft zeigt ein Ergebnis. Daneben steht der Bau des Samens, einmal an der Bohne und einmal am Getreidekorn — und ein Getreidekorn ist, das kommt aus Einheit 3 zurück, gar kein Same, sondern eine Frucht.Was enthalten istSechzehn Seiten, die als Ganzes gedacht sind. Zwei Seiten für die Lehrkraft eröffnen: die Einordnung ins hessische Kerncurriculum mit dem, was dort steht und was dort fehlt, die Tafel der drei Niveaus, die Zahlentafel mit Bezugsgröße und Quelle, drei Fehlvorstellungen mit ihrer Belegstufe und die beiden amtlichen Versuchsanleitungen, aus denen dieses Heft arbeitet.Dann zwei Seiten zum Aushängen. Das Merkplakat „Vier Ansätze, eine Frage“ zeigt den Versuchsaufbau am ersten Tag und die Tafel, welche Frage welcher Ansatz beantwortet — mit dem Kontrollansatz als eigener Zeile. Die große Abbildung „Was in einem Samen steckt“ zeigt Bohne und Getreidekorn im Schnitt und macht sichtbar, warum bei der Bohne der Vorrat in den dicken Keimblättern liegt und beim Getreidekorn daneben. Beide vertragen die Vergrößerung auf A3.Sechs Arbeitsseiten tragen 12 Aufgaben in drei Niveaus. Die letzte davon ist zugleich Versuchs- und Datenseite: Kresse auf Watte nach einer amtlichen Anleitung, mit Materialliste, Zeitplan und einer Messtabelle zum Ausfüllen. Dann ein Kartenblatt mit zwölf Karten zum Ausschneiden: zehn Fachwörter, eine Fehlvorstellung und eine Karte, die zurück auf die Einheiten 2 und 3 zeigt.Zwei Lösungsseiten geben zu jeder der 12 Aufgaben eine kommentierte Lösung; bei den Vermutungsaufgaben sagt die Lösung, was eine gute Begründung ausmacht, und nicht nur, was herauskommt. Eine Fachwortliste mit Selbstkontrolle zum Ankreuzen schließt die Arbeit ab. Die letzte Seite trägt die Quellen, eine Ampel für die Belegstufe und die Leiste mit allen fünf Einheiten. Alle 15 Abbildungen sind eigene Zeichnungen und tragen ihre Bildunterschrift und ihre Herkunft.Wie die Seiten aussehen, gehört bei diesem Thema zur Sache. Die Hefte sind handgezeichnet gesetzt: gezeichnete Rahmen statt gerader Kästen, Aquarellflächen hinter den Konturen, Beschriftungen und Bildunterschriften in Handschrift, warmes Papier. Der Nutzen ist handfest — ein gezeichneter Blütenlängsschnitt mit seinen Zeigelinien erklärt sich schneller als ein Absatz über dieselbe Blüte, und eine Klasse in Jahrgangsstufe 6, die zwei Seiten lang Kästen und Fließtext gesehen hat, sieht beim dritten nicht mehr hin.Wie differenziert wirdDie drei Niveaus heißen I, II und III. Sie sind Grade der Unterstützung, nicht Grade der Schwierigkeit, und sie arbeiten am selben Gegenstand. Niveau I gibt die Aufgabe mit Vorentlastung: Namen stehen schon da, die Tabelle ist vorstrukturiert, die Anzahl der gesuchten Eintragungen ist genannt, dazu ein Hilfekasten in zwei Stufen. Niveau II gibt dieselbe Sache ohne Stütze — dieselbe Zeichnung, nur ohne Namen und anders sortiert, kein Hilfekasten, keine Randwörter; stattdessen sagt die Aufgabe, auf welcher Seite die Angabe steht. Niveau III denkt dieselbe Sache weiter: übertragen, begründen, eine verbreitete Regel prüfen, einen Versuch erweitern. Kein neuer Stoff, keine Zusatzaufgabe für Schnelle.Konkret in dieser Einheit: Der Gegenstand ist ein Versuchsaufbau mit vier Ansätzen, und es ist auf allen Seiten derselbe. Auf Seite 4 steht er auf dem Merkplakat, mit der Tafel, welche Frage welcher Ansatz beantwortet. Auf Seite 6 steht derselbe Aufbau, unter jeder Schale steht, was diesem Ansatz fehlt, und die Klasse trägt die Frage ein — mit Hilfekasten. Auf Seite 8 steht derselbe Aufbau ohne Hilfen, und die Klasse vermutet für jeden Ansatz und begründet. Auf Seite 10 wird derselbe Versuch um zwei Ansätze erweitert, die Licht und Erde prüfen, und die Klasse überträgt die Tafel selbst auf sie. Vier Stationen, ein Aufbau — und das Ergebnis steht in keinem der vier Bilder.Die Niveaus werden ausgelegt, nicht zugeteilt. Auf Seite 15 steht, wie man mit dem Heft arbeitet: Such dir die Stufe aus, die zu dir passt, oder arbeite dich hoch. Kein Blatt sagt, für wen Niveau I gedacht sei. Dazu erklärt dieselbe Seite die sieben Operatoren des Hefts in Kindersprache — beschrifte, trage ein, ordne zu, prüfe, erkläre, begründe, übertrage —, damit ein Aufgabenwort nicht selbst zur Hürde wird. Was zu dieser Form an Befunden vorliegt und wo Belege fehlen, steht in der Ehrlichkeitstabelle auf Seite 2: Am besten untersucht sind gestufte Lernhilfen beim Experimentieren, und untersucht wurden die Klassen 7 und 8. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir keine Wirksamkeitsstudie gefunden. Wo Belege fehlen, sagen wir es.Was dieses Material von anderem unterscheidetErstens: Das Heft behauptet die Keimungsbedingungen nicht, es lässt sie prüfen. Der Unterschied ist konkret und sichtbar — kein einziges Bild in diesem Heft zeigt ein Versuchsergebnis. Auf allen vier Fassungen stehen die Schalen am ersten Tag, gleich aussehend. Was danach kommt, findet die Klasse heraus, und die Merksätze stehen erst danach auf der Tafel. Der Kontrollansatz bekommt dabei eine eigene Aufgabe: Wozu ist Ansatz 1 gut, obwohl ihm nichts fehlt?Zweitens: Die Versuchsanleitungen sind nicht selbst erfunden. Sie folgen zwei amtlichen Handreichungen — dem Sechs-Ansatz-Versuch mit Senf, der nach fünf Tagen ausgewertet wird, und dem Kresseversuch auf Watte mit dreißig Samen je Ansatz. Beide sind mit Quelle und Jahr im Heft genannt. Für den Keimversuch mit lebensmittelgeeigneten Zusätzen sagt dieselbe Vorlage, dass eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung nicht erforderlich ist; das Heft zitiert das wörtlich und sagt dazu, dass es für genau diese Stoffe gilt — wer mit Essigessenz oder Reiniger erweitert, verlässt den Geltungsbereich dieser Aussage.Drittens: Was nicht belegt ist, steht nicht drin, und die Lücke wird genannt. Dieses Heft hat keine Tabelle mit Keimtemperaturen und Keimzeiten je Art — dazu fehlt uns eine geprüfte Quelle, und die Datenseite sagt das als Erstes. Was belegt ist, steht mit Bezugsgröße da: Die Saatgutverordnung verlangt für Mais eine Mindestkeimfähigkeit von 90 % der reinen Körner, für Sonnenblume 85 %, für Buschbohne 75 % — und Gartenkresse ist in der Anlage gar nicht aufgeführt, was das Heft als Negativbefund nennt. Daraus wird eine Rechenaufgabe mit der eigenen Zählung aus dem eigenen Versuch.Viertens: Ein Same ist kein totes Ding, sondern lebendig und in Ruhe. Dazu steht eine Zahl im Heft, die das greifbar macht: In einem seit 1879 laufenden Vergrabungsversuch keimten bei der Ausgrabung 2021 noch 20 von 50 Samen einer Art. Angaben zu deutlich älteren gekeimten Samen, die durch die Presse gehen, kommen nicht vor: Die Originalarbeiten waren uns nicht zugänglich.Und fünftens: Zu jeder der 12 Aufgaben gehört eine kommentierte Lösung mit vier Feldern — Nummer und Niveau, Antwort, woran man es erkennt, und die typische Verwechslung. Bei den Vermutungsaufgaben nennt die Lösung ausdrücklich, dass eine Vermutung nicht falsch ist, wenn das Ergebnis anders ausfällt, sondern nur dann, wenn die Begründung nicht zum Aufbau passt.Und dann die Bebilderung, die diese Fassung am deutlichsten von üblichem Arbeitsmaterial trennt. In diesem Heft stehen fünfzehn Abbildungen auf sechzehn Seiten — jede Seite, die etwas zeigen kann, zeigt es auch, und keine Arbeitsseite besteht aus Fließtext mit Schreiblinien. Manche davon tragen mehrere Zeichnungen nebeneinander: Der Versuchsaufbau auf Seite 4 ist eine Abbildung mit vier Schalen, die Keimungsreihe auf Seite 5 eine mit vier Schritten, und auf Seite 9 stehen vier Samen im Schnitt nebeneinander. Alle 15 sind eigene Zeichnungen aus einer eigenen Zeichenmaschine — kein Foto, keine fremde Abbildung, keine fremde Tabellenstruktur. Jede trägt eine Bildunterschrift, und die Unterschrift arbeitet: Sie sagt, woher die Darstellung stammt, und sie sagt, was das Bild nicht zeigt — dass es schematisch ist, dass es keinen Maßstab zwischen den Teilen behauptet, dass eine gezeichnete Blüte deutlicher aussieht als eine echte. Verneinung ist durchweg das Andreaskreuz, Ankreuzfelder sind leere Quadrate.Für wen und wannFür Biologie am Gymnasium, Jahrgangsstufe 5 und 6. Diese Einheit ist für sich einsetzbar: Was aus Einheit 3 gebraucht wird — Same, Samenschale, Nährgewebe, Fruchtwand —, steht in der Wortliste auf Seite 15. Alles andere zum Lösen steht auf den Seiten 4 und 5.Ein Hinweis, der zur Einordnung gehört und den man besser vor dem Kauf liest als danach: Das hessische Kerncurriculum der Sekundarstufe I für das Gymnasium nennt Blütenpflanzen ausdrücklich. Es verlangt, dass Wirbeltiere und Blütenpflanzen unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien zeigen und dass bei Blütenpflanzen zwischen geschlechtlicher Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung unterschieden wird, und es ordnet das den Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 6 zu. „Klasse 5/6“ ist hier also keine Setzung, sondern gedeckt.Und die Gegenprobe gehört genauso dazu. Die Wörter „Bestäubung“, „Samen“, „Keimung“, „Frucht“ und „Blütendiagramm“ kommen im Kerncurriculum nicht vor. Sie sind die fachliche Konkretisierung des curricularen Satzes, nicht selbst gefordert — und genau diese Konkretisierung sind diese Hefte. Umgekehrt verlangt derselbe Satz die ungeschlechtliche Vermehrung, also Ausläufer, Knolle, Zwiebel und Steckling: Die Reihe behandelt sie in einem Kasten in Einheit 5 und sonst nicht, sie deckt dieses Stück des Curriculums also nicht ab. Beides steht wörtlich auf Seite 2 jedes Hefts. Die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe trifft die Einzelschule; prüfen Sie es am Schulcurriculum Ihrer Schule gegen.Der Zeitbedarf ist eine Doppelstunde für die Arbeitsseiten; der Versuch selbst läuft nebenher und wird nach fünf Tagen ausgewertet, die Kressemessung nach einer Woche. Diese Zeitangaben stehen in den amtlichen Anleitungen, die Doppelstunde beruht auf Erfahrung. Gebraucht werden Kressesamen, Watte, vier flache Schalen, ein Kühlschrankplatz und eine dicht verschließbare Dose. Kein Pflanzenteil kommt in den Mund, auch nicht die Kresse aus dem eigenen Versuch.Einordnung in die ReiheEinheit 4 von fünf. Sie folgt auf Einheit 3, in der aus der Blüte eine Frucht mit Samen wurde, und ist zugleich einzeln einsetzbar.Danach geht es weiter mit Einheit 5, der Ausbreitung — also mit der Frage, wie der Same überhaupt an den Ort kommt, an dem er keimt. Dieses Heft zieht kein Wort vor; vier kommen aus Einheit 3 und sind in der Wortliste mit der Marke „aus Einheit 3“ gekennzeichnet. Eine Karte des Kartenblatts zeigt ausdrücklich zurück: Woher kommt der Same? Aus einer Samenanlage im Fruchtknoten, nach Bestäubung und Befruchtung.Die Leitfarbe dieser Einheit ist Enzian, die Farbe des Wassers im Keimversuch. Auf der letzten Seite steht die Leiste mit allen fünf Einheiten und dem Kreis, den sie zusammen ergeben.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

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Ausbreitung von Samen und Früchten – Klasse 5/6

Bei der Ausbreitung liegt die Schwierigkeit nicht im Stoff, sondern in einer Frage, die jede Klasse stellt: Wer kommt am weitesten? Die ehrliche Antwort ist, dass es dazu keine belastbaren Meterwerte je Ausbreitungsweg gibt. Eine große Datenbankanalyse liefert eine Rangfolge, aber ausdrücklich keine Zahlen je Typ, und zur Wasserausbreitung haben wir überhaupt keinen Wert gefunden. Ein Heft kann das verschweigen und eine Tabelle drucken, die gut aussieht. Dieses tut es nicht.Stattdessen wird die Fehlstelle zur Aufgabe. Der Gegenstand sind vier Wege — Wind, Tier, Wasser, Selbst — mit ihren Bauformen und ihren Fachnamen. Was belegt ist, steht mit seiner Methode daneben: 400 km weit trug ein Wanderschaf Samen in seinem Fell, in 28 Tagen, gemessen an fünf Widdern mit farbmarkierten Samen. Und auf Niveau III stellt die Klasse eine Rangfolge auf, begründet sie und entwirft eine Messung für das, was wir nicht wissen. Am Ende schließt sich der Kreis der ganzen Reihe: Der Same liegt wieder am Anfang, nur woanders.Was enthalten istSechzehn Seiten, die als Ganzes gedacht sind. Zwei Seiten für die Lehrkraft eröffnen: die Einordnung ins hessische Kerncurriculum mit dem, was dort steht und was dort fehlt, die Tafel der drei Niveaus, die Zahlentafel mit Bezugsgröße, Methode und Quelle, drei Fehlvorstellungen mit ihrer Belegstufe und der Kasten, der sagt, welche Zahlen es zu diesem Thema nicht gibt.Dann zwei Seiten zum Aushängen. Das Merkplakat „Vier Wege, ein Kreis“ stellt die vier Ausbreitungswege nebeneinander, dazu die Tafel „Bau und Funktion gehören zusammen“ und die Reihe der acht Schritte, mit der sich der Kreis der ganzen Reihe schließt. Die große Abbildung „Warum überhaupt fort?“ nimmt jeden der vier Wege einzeln und zeigt außerdem den Kasten zur ungeschlechtlichen Vermehrung — Ausläufer, Knolle, Zwiebel, Steckling. Beide vertragen die Vergrößerung auf A3.Sechs Arbeitsseiten tragen 12 Aufgaben in drei Niveaus. Die letzte davon ist zugleich Versuchs- und Datenseite: ein Flugversuch mit selbst gebautem Papierflieger, der die Fallzeit misst und nicht die Weite — weil die Fallzeit das ist, was sich in einem Klassenraum ehrlich messen lässt. Dann ein Kartenblatt mit zwölf Karten zum Ausschneiden: neun Fachwörter, eine Fehlvorstellung, eine Karte für den Kreis der ganzen Reihe und eine, die zurück auf Einheit 2 zeigt.Zwei Lösungsseiten geben zu jeder der 12 Aufgaben eine kommentierte Lösung; bei der Rangfolgeaufgabe nennt die Lösung mehrere zulässige Begründungen, weil die Sache mehrere hergibt. Eine Fachwortliste mit Selbstkontrolle zum Ankreuzen schließt die Arbeit ab. Die letzte Seite trägt die Quellen, eine Ampel für die Belegstufe und die Leiste mit allen fünf Einheiten. Alle 13 Abbildungen sind eigene Zeichnungen und tragen ihre Bildunterschrift und ihre Herkunft.Wie die Seiten aussehen, gehört bei diesem Thema zur Sache. Die Hefte sind handgezeichnet gesetzt: gezeichnete Rahmen statt gerader Kästen, Aquarellflächen hinter den Konturen, Beschriftungen und Bildunterschriften in Handschrift, warmes Papier. Der Nutzen ist handfest — ein gezeichneter Blütenlängsschnitt mit seinen Zeigelinien erklärt sich schneller als ein Absatz über dieselbe Blüte, und eine Klasse in Jahrgangsstufe 6, die zwei Seiten lang Kästen und Fließtext gesehen hat, sieht beim dritten nicht mehr hin.Wie differenziert wirdDie drei Niveaus heißen I, II und III. Sie sind Grade der Unterstützung, nicht Grade der Schwierigkeit, und sie arbeiten am selben Gegenstand. Niveau I gibt die Aufgabe mit Vorentlastung: Namen stehen schon da, die Tabelle ist vorstrukturiert, die Anzahl der gesuchten Eintragungen ist genannt, dazu ein Hilfekasten in zwei Stufen. Niveau II gibt dieselbe Sache ohne Stütze — dieselbe Zeichnung, nur ohne Namen und anders sortiert, kein Hilfekasten, keine Randwörter; stattdessen sagt die Aufgabe, auf welcher Seite die Angabe steht. Niveau III denkt dieselbe Sache weiter: übertragen, begründen, eine verbreitete Regel prüfen, einen Versuch erweitern. Kein neuer Stoff, keine Zusatzaufgabe für Schnelle.Konkret in dieser Einheit: Der Gegenstand sind vier Diasporen, und es sind auf allen Seiten dieselben vier Zeichnungen. Auf Seite 4 stehen sie mit Namen, Fachnamen und Beispiel auf dem Merkplakat. Auf Seite 6 stehen dieselben vier mit Namen, und die Klasse liest ab, wer die Diaspore trägt und woran man den Bau erkennt; dazu ordnet sie den Kreis der Reihe. Auf Seite 8 stehen dieselben vier ohne Namen als A bis D und anders sortiert, ohne Hilfekasten — die Klasse ordnet zu und begründet, und erklärt, warum aus dem Typ nicht die Weite folgt. Auf Seite 10 stellt sie eine Rangfolge auf und entwirft eine Messung für das, was wir nicht wissen.Die Niveaus werden ausgelegt, nicht zugeteilt. Auf Seite 15 steht, wie man mit dem Heft arbeitet: Such dir die Stufe aus, die zu dir passt, oder arbeite dich hoch. Kein Blatt sagt, für wen Niveau I gedacht sei. Dazu erklärt dieselbe Seite die sieben Operatoren des Hefts in Kindersprache — beschrifte, trage ein, ordne zu, prüfe, erkläre, begründe, übertrage —, damit ein Aufgabenwort nicht selbst zur Hürde wird. Was zu dieser Form an Befunden vorliegt und wo Belege fehlen, steht in der Ehrlichkeitstabelle auf Seite 2: Am besten untersucht sind gestufte Lernhilfen beim Experimentieren, und untersucht wurden die Klassen 7 und 8. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir keine Wirksamkeitsstudie gefunden. Wo Belege fehlen, sagen wir es.Was dieses Material von anderem unterscheidetErstens der ehrliche Umgang mit einer Lücke, und bei diesem Thema ist er die Hauptsache. Zu den Ausbreitungsweiten je Weg gibt es keine belastbaren Meterwerte: Eine Datenbankanalyse über 576 Arten aus 102 Familien liefert eine Rangfolge der größten Weiten und ausdrücklich keine Zahlen je Typ. Zur Wasserausbreitung fanden wir gar keinen Wert. Beides steht so im Heft, und auf dem Deckblatt steht als eine von drei Kennzahlen eine Null. Aus der Lücke wird die Aufgabe auf Niveau III: Woran könnte man messen, wer am weitesten kommt?Zweitens: Was belegt ist, steht mit seiner Methode daneben, nicht als nackte Zahl. 400 km in 28 Tagen — das waren fünf Widder in Spanien, farbmarkierte Samen, während der Wanderung ausgezählt; nach 400 km hafteten je nach Art noch 4,9 bis 46,9 % an. Dass mehr als 0,05 % der Löwenzahnsamen weiter als 100 m kommen, stammt aus einer Modellrechnung und nicht aus einer Feldmessung, und das Heft sagt es. Dass ein Flugsamen vom Aufwind weit getragen wird und nicht vom Wind von der Seite, steht dort ebenfalls — es ist der Grund, warum der Flugversuch die Fallzeit misst.Drittens: Der Kreis wird nicht behauptet, sondern gearbeitet. Auf Seite 4 stehen die acht Schritte — Same, Keimung, Pflanze, Blüte, Bestäubung, Befruchtung, Frucht, Ausbreitung —, und der achte führt zurück zum ersten. Auf Seite 7 ordnet die Klasse denselben Kreis selbst und beschreibt vier der Schritte in je einem Satz. Dabei bleibt die Unterscheidung von Bestäubung und Befruchtung sichtbar: zwei Schritte, nicht einer.Viertens der Kasten, der in dieser Einheit steht und in keiner anderen: die ungeschlechtliche Vermehrung. Der Satz des Kerncurriculums verlangt sie ausdrücklich, und die Reihe deckt sie nur hier ab, auf einer Seite. Das wird nicht verschwiegen, sondern gesagt — auf Seite 2 jedes der fünf Hefte und noch einmal hier. Dazu die Fehlvorstellung, der Mensch müsse neu aussäen: Muss er nicht, er sät zusätzlich.Und fünftens: Zu jeder der 12 Aufgaben gehört eine kommentierte Lösung mit vier Feldern — Nummer und Niveau, Antwort, woran man es erkennt, und die typische Verwechslung. Für das Sammeln draußen steht der Wortlaut des Bundesnaturschutzgesetzes im Heft: Wild wachsende Blumen, Gräser, Früchte und Zweige dürfen in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnommen werden, und zwar nur dort, wo kein Betretungsverbot gilt; geschützte Arten sind tabu, auch ihre Samen und Früchte. In der Praxis heißt das: abschneiden statt ausreißen, nichts ausgraben, wenig mitnehmen, in Naturschutzgebieten nichts.Und dann die Bebilderung, die diese Fassung am deutlichsten von üblichem Arbeitsmaterial trennt. In diesem Heft stehen dreizehn Abbildungen auf sechzehn Seiten — jede Seite, die etwas zeigen kann, zeigt es auch, und keine Arbeitsseite besteht aus Fließtext mit Schreiblinien. Manche davon tragen mehrere Zeichnungen nebeneinander: Die Tafel auf Seite 4 ist eine Abbildung mit vier Diasporen nebeneinander, und der Kreis auf Seite 7 eine mit acht Schritten. Alle 13 sind eigene Zeichnungen aus einer eigenen Zeichenmaschine — kein Foto, keine fremde Abbildung, keine fremde Tabellenstruktur. Jede trägt eine Bildunterschrift, und die Unterschrift arbeitet: Sie sagt, woher die Darstellung stammt, und sie sagt, was das Bild nicht zeigt — dass es schematisch ist, dass es keinen Maßstab zwischen den Teilen behauptet, dass eine gezeichnete Blüte deutlicher aussieht als eine echte. Verneinung ist durchweg das Andreaskreuz, Ankreuzfelder sind leere Quadrate.Für wen und wannFür Biologie am Gymnasium, Jahrgangsstufe 5 und 6. Diese Einheit ist für sich einsetzbar: Was aus den Einheiten 3 und 4 gebraucht wird — Same, Frucht, Befruchtung, Keimung, Keimling —, steht in der Wortliste auf Seite 15. Alles andere zum Lösen steht auf den Seiten 4 und 5.Ein Hinweis, der zur Einordnung gehört und den man besser vor dem Kauf liest als danach: Das hessische Kerncurriculum der Sekundarstufe I für das Gymnasium nennt Blütenpflanzen ausdrücklich. Es verlangt, dass Wirbeltiere und Blütenpflanzen unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien zeigen und dass bei Blütenpflanzen zwischen geschlechtlicher Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung unterschieden wird, und es ordnet das den Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufe 6 zu. „Klasse 5/6“ ist hier also keine Setzung, sondern gedeckt.Und die Gegenprobe gehört genauso dazu. Die Wörter „Bestäubung“, „Samen“, „Keimung“, „Frucht“ und „Blütendiagramm“ kommen im Kerncurriculum nicht vor. Sie sind die fachliche Konkretisierung des curricularen Satzes, nicht selbst gefordert — und genau diese Konkretisierung sind diese Hefte. Umgekehrt verlangt derselbe Satz die ungeschlechtliche Vermehrung, also Ausläufer, Knolle, Zwiebel und Steckling: Die Reihe behandelt sie in einem Kasten in Einheit 5 und sonst nicht, sie deckt dieses Stück des Curriculums also nicht ab. Beides steht wörtlich auf Seite 2 jedes Hefts. Die Zuordnung zu einer Jahrgangsstufe trifft die Einzelschule; prüfen Sie es am Schulcurriculum Ihrer Schule gegen.Der Zeitbedarf ist eine Doppelstunde: Einstieg am Merkplakat, Erarbeitung mit allen drei ausliegenden Niveaus, Sicherung mit dem Kartenblatt. Diese Angabe beruht auf Erfahrung und steht deshalb ohne Quelle da. Für den Flugversuch genügen Papier und eine Stoppuhr. Wer draußen sammeln lässt, findet die Rechtslage und die Praxisregeln im Heft.Einordnung in die ReiheEinheit 5 von fünf. Sie schließt die Reihe und ist zugleich einzeln einsetzbar. Die Reihe ist abgeschlossen; es kommen keine weiteren Teile.Sie ist der achte Schritt des Kreises und führt zurück zum ersten: Der Same, mit dem Einheit 4 gearbeitet hat, liegt am Ende wieder am Anfang, nur an einem anderen Ort. Dieses Heft zieht kein Wort vor; fünf kommen aus den Einheiten 3 und 4 und stehen in der Wortliste auf Seite 15. Eine Karte des Kartenblatts stellt außerdem zwei Wortbildungen nebeneinander, die leicht verwechselt werden: In Einheit 2 hieß der Pollentransport -gamie, hier heißt der Transport der Diasporen -chorie.Die Leitfarbe dieser Einheit ist Malve — der Same unterwegs. Auf der letzten Seite steht die Leiste mit allen fünf Einheiten und dem Kreis, den sie zusammen ergeben.

Klassenstufen: 5-6. Klasse

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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