leidenschaftlicher Lehrer, Materialentwickler, Autor und Medienpädagoge.
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eduki Qualität
43 Seiten






Fünf Vertretungsstunden zu je 45 Minuten, die man ohne Vorbereitung halten kann — auch fachfremd. Jede beginnt mit einem Rätsel und endet mit einem Blatt, das eingesammelt wird. Jeder Impuls steht wörtlich zum Vorlesen da, jede Aufgabe hat eine ausformulierte Lösung.
Es ist die zweite Stunde, jemand fehlt, und Sie stehen in zwanzig Minuten vor einer Klasse, die Sie nicht kennen — in einem Fach, das Sie vielleicht gar nicht unterrichten. Für genau diesen Fall sind diese fünf Stunden gebaut.
Sie brauchen Kopien und Stifte. Keinen Beamer, kein Buch, kein Material aus der Sammlung, keine Vorbereitung. Jeder Impuls steht wörtlich da und kann vorgelesen werden; zu jeder Aufgabe gibt es eine ausformulierte Lösung.
Biologie: Traust du deinen Augen?— Sinnesorgan Auge · Wahrnehmung als Leistung des Gehirns. Einstiegsfrage: Sehen wir, was da ist — oder was das Gehirn daraus macht?
Chemie: Aus Dreckwasser Trinkwasser— Stoffgemische trennen · Trinkwassergewinnung. Einstiegsfrage: Wasser ist klar. Ist es deshalb sauber?
Physik: Warum schwimmt ein Schiff aus Stahl?— Dichte · Schwimmen und Sinken. Einstiegsfrage: Was entscheidet, ob etwas schwimmt: das Gewicht oder etwas anderes?
Astronomie: Warum der Mond die Form wechselt— Mondphasen · Sonne, Erde und Mond. Einstiegsfrage: Der Mond ist immer eine Kugel. Warum sehen wir dann eine Sichel?
Naturwissenschaftliches Arbeiten: Der Versuch, der nichts beweist— Erkenntnisgewinnung · Variablen kontrollieren, vergleichen, wiederholen. Einstiegsfrage: Wann zeigt ein Versuch wirklich etwas — und wann nur, was man sehen wollte?
10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.
Seite 2:Der Ablauf, Wort für Wort. Sechs Impulse, die Sie vorlesen können, dazu jeweils der graue Text, der sagt, was Sie dabei tun.
Seite 3 und 4:Alle Lösungen — was mindestens kommen muss, was gute Antworten zusätzlich leisten, wo es erfahrungsgemäß schiefgeht. Dazu die drei häufigsten Denkfehler dieser Stunde.
Seite 5:Fachlicher Hintergrund, Sicherheitshinweise, fünf Lehrplanbezüge mit ehrlicher Passungsangabe, Quellen und ein Kasten „Was hier nicht sicher ist“.
Seite 6:Der Einstieg — das Rätsel, mit dem die Stunde anfängt.
Seite 7:Das Basisblatt.
Seite 8:Das Forderblatt.
Seite 9:Die Knobelseite für alle, die früh fertig sind.
Seite 10:Das Ergebnisblatt, das eingesammelt wird — mit Selbsteinschätzung.
Dazu zwei Seiten „Zur ganzen Reihe“: der Aufbau, der Kopierplan und sechs Notfälle mit fertiger Antwort — von „Ich unterrichte das Fach gar nicht“ bis „Die Klasse ist nach zwanzig Minuten fertig“.
0 bis 5 Minuten: Ankommen
5 bis 15 Minuten: Das Rätsel
15 bis 27 Minuten: Verstehen
27 bis 37 Minuten: Anwenden
37 bis 43 Minuten: Sichern
43 bis 45 Minuten: Schluss
In jeder Stunde wird zuerst vermutet und erst danach nachgelesen. Eine aufgeschriebene Vermutung ist die einzige Form, in der eine ganze Klasse gleichzeitig antwortet — und wer sich geirrt hat, merkt es selbst, statt es gesagt zu bekommen. Falsche Vermutungen werden deshalb nirgends angestrichen.
Und das Material sagt, was es nicht weiß. Warum die Müller-Lyer-Täuschung wirkt, ist bis heute ungeklärt — das steht so auf dem Schülerblatt. Die mittlere Dichte eines Schiffs ist eine Abschätzung, nicht eine Messung — das steht im Hintergrundteil. Die Merkregel zum zunehmenden Mond gilt nicht auf der Südhalbkugel — das steht daneben. Wer solche Sätze im Material findet, kann dem Rest glauben.
Jede Stunde nennt fünf Lehrplanbezüge — Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen beziehungsweise die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz — und sagt bei jedem dazu, ob die Passung stark, mittel oder schwach ist. Wo ein Thema in einem Bundesland erst später vorgesehen ist, steht das ausdrücklich da, statt es zu verschweigen.
Eine Vertretungsstunde baut kein Wissen auf — dafür ist sie zu kurz, und das ist keine Frage der Qualität des Materials, sondern der Zeit. Sie kann dafür sorgen, dass 45 Minuten lang gearbeitet und nicht verwaltet wird, dass ein Phänomen hängen bleibt und dass die Fachlehrkraft hinterher ein Blatt in der Hand hat. Genau darauf ist dieses Material gebaut, und auf nichts anderes.
00 Zur ganzen Reihe, 2 Seiten
Je Stunde ein Ordner mit drei Fassungen: komplett farbig, nur die Kopiervorlagen, komplett schwarzweiß für den Kopierer
LIESMICH mit Kopierplan, Ablauf und den sechs Notfällen
Stand aller Quellenangaben: 30. August 2026.
Eine komplette Vertretungsstunde (45 Minuten) zum Thema Mondphasen. Sie brauchen Kopien und Stifte — sonst nichts. Mit wörtlichen Impulsen, allen Lösungen, Basis- und Forderblatt, Knobelseite und Ergebnisblatt. 10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Eine komplette Vertretungsstunde für 45 Minuten, die Sie ohne Vorbereitung halten können — auch wenn Sie Astronomie nicht unterrichten. Sie brauchen Kopien und Stifte. Sonst nichts.Worum es gehtVier Monde.Unten siehst du den Mond an vier Abenden im selben Monat. Er ist jedes Mal dieselbe Kugel, gleich groß und gleich weit weg.Die Frage der Stunde:Der Mond ist immer eine Kugel. Warum sehen wir dann eine Sichel?Der Satz zum Mitnehmen:Die Sonne beleuchtet immer eine halbe Mondkugel. Was sich ändert, ist nur, von welcher Seite wir diese Hälfte sehen.Der Ablauf0 bis 5 Minuten: Ankommen5 bis 15 Minuten: Das Rätsel15 bis 27 Minuten: Verstehen27 bis 37 Minuten: Anwenden37 bis 43 Minuten: Sichern43 bis 45 Minuten: SchlussDie Seiten10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Seite 2:Der Ablauf, Wort für Wort. Sechs Impulse, die Sie vorlesen können, dazu jeweils der graue Text, der sagt, was Sie dabei tun.Seite 3 und 4:Alle Lösungen — was mindestens kommen muss, was gute Antworten zusätzlich leisten, wo es erfahrungsgemäß schiefgeht. Dazu die drei häufigsten Denkfehler dieser Stunde.Seite 5:Fachlicher Hintergrund, Sicherheitshinweise, fünf Lehrplanbezüge mit ehrlicher Passungsangabe, Quellen und ein Kasten „Was hier nicht sicher ist“.Seite 6:Der Einstieg — das Rätsel, mit dem die Stunde anfängt.Seite 7:Das Basisblatt.Seite 8:Das Forderblatt.Seite 9:Die Knobelseite für alle, die früh fertig sind.Seite 10:Das Ergebnisblatt, das eingesammelt wird — mit Selbsteinschätzung.Dazu zwei Seiten „Zur ganzen Reihe“ mit dem Kopierplan und sechs Notfällen, zu jedem eine fertige Antwort.Die drei Denkfehler, die diese Stunde aufräumt„Der Erdschatten fällt auf den Mond, deshalb die Phasen.“ — Das ist die verbreitetste Fehlvorstellung zum Thema. Der Gegenbeweis folgt aus dem Diagramm — eingezeichnet ist der Schatten dort nicht: Bei Vollmond steht der Mond der Sonne gegen…„Der Mond ist nur nachts da.“ — Der zunehmende Halbmond geht mittags auf und steht den ganzen Nachmittag am Himmel. Man sieht ihn nur schlechter, weil der Himmel hell ist.…„Die Rückseite des Mondes ist immer dunkel.“ — Rückseite und Nachtseite sind zweierlei. Auch die Rückseite hat Tag und Nacht — bei Neumond ist sie sogar voll besonnt. Dass wir sie nie sehen, liegt daran, dass sich der Mond gena…LehrplanBerlin und Brandenburg(Naturwissenschaften 5/6): Themenfeld „Welt des Großen – Welt des Kleinen“: Bewegung der Erde um die Sonne und des Mondes um die Erde, Mond- und Sonnenfinsternis. Mondphasen schließen dort unmittelbar an.Passung: starkNordrhein-Westfalen(Physik Gymnasium G9): Inhaltsfeld „Sterne und Weltall“ (bis zum Ende der Sekundarstufe I, schulintern meist Jahrgangsstufe 7 bis 9): den Ablauf und die Entstehung von Mondphasen sowie von Sonnen- und Mondfinsternissen modellhaft erklären. Genau passend, aber Jahre später.Passung: mittelBaden-Württemberg(Geographie 5/6): 3.1.1.1 „Grundlagen der Orientierung“: die Bewegungen von Erde und Mond charakterisieren. Die Mondphasen selbst werden nicht genannt; in BNT kommt Astronomie nicht vor.Passung: mittelBayern(Natur und Technik 5 / Geographie 5): Der Mond taucht in Natur und Technik nur als Beispiel zur Auswahl auf; Geographie behandelt die Grundstruktur des Sonnensystems ohne Mondphasen. Die Stunde ist dort eine Vertiefung.Passung: schwachSachsen(Astronomie Gymnasium): Astronomie ist ein Kurs der Jahrgangsstufen 11 und 12; „Bewegungen und Phasen des Mondes“ stehen im Lernbereich „Beobachtungs- und Aufgabenpraktikum“ der Jahrgangsstufe 11. Für Klasse 5/6 gibt es keinen astronomischen Fachlehrplan.Passung: schwachWas diese Stunde nicht versprichtEine Vertretungsstunde baut kein Wissen auf — dafür ist sie zu kurz, und das ist keine Frage der Qualität des Materials, sondern der Zeit. Sie kann dafür sorgen, dass 45 Minuten lang gearbeitet und nicht verwaltet wird, dass ein Phänomen hängen bleibt und dass die Fachlehrkraft hinterher ein Blatt in der Hand hat. Genau darauf ist dieses Material gebaut, und auf nichts anderes.Im Paket00 Zur ganzen Reihe, 2 Seiten01 Komplett farbig, 10 Seiten02 Nur die Kopiervorlagen (S. 6 bis 10)03 Komplett schwarzweiß für den KopiererLIESMICH mit Kopierplan und AblaufStand aller Quellenangaben: 30. August 2026.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Eine komplette Vertretungsstunde (45 Minuten) zum Thema Erkenntnisgewinnung. Sie brauchen Kopien und Stifte — sonst nichts. Mit wörtlichen Impulsen, allen Lösungen, Basis- und Forderblatt, Knobelseite und Ergebnisblatt. 10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Eine komplette Vertretungsstunde für 45 Minuten, die Sie ohne Vorbereitung halten können — auch wenn Sie Naturwissenschaftliches Arbeiten nicht unterrichten. Sie brauchen Kopien und Stifte. Sonst nichts.Worum es gehtLenas Bohnen.Lena will wissen, ob Musik Pflanzen beim Wachsen hilft. Sie stellt eine Bohne in ihr Zimmer und spielt ihr jeden Tag zwei Stunden Musik vor. Die zweite Bohne stellt sie in den Keller, wo es still ist.Die Frage der Stunde:Wann zeigt ein Versuch wirklich etwas — und wann nur, was man sehen wollte?Der Satz zum Mitnehmen:Ändere immer nur eine Sache und vergleiche mit etwas. Sonst zeigt dein Versuch alles — und damit nichts.Der Ablauf0 bis 5 Minuten: Ankommen5 bis 15 Minuten: Das Rätsel15 bis 27 Minuten: Verstehen27 bis 37 Minuten: Anwenden37 bis 43 Minuten: Sichern43 bis 45 Minuten: SchlussDie Seiten10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Seite 2:Der Ablauf, Wort für Wort. Sechs Impulse, die Sie vorlesen können, dazu jeweils der graue Text, der sagt, was Sie dabei tun.Seite 3 und 4:Alle Lösungen — was mindestens kommen muss, was gute Antworten zusätzlich leisten, wo es erfahrungsgemäß schiefgeht. Dazu die drei häufigsten Denkfehler dieser Stunde.Seite 5:Fachlicher Hintergrund, Sicherheitshinweise, fünf Lehrplanbezüge mit ehrlicher Passungsangabe, Quellen und ein Kasten „Was hier nicht sicher ist“.Seite 6:Der Einstieg — das Rätsel, mit dem die Stunde anfängt.Seite 7:Das Basisblatt.Seite 8:Das Forderblatt.Seite 9:Die Knobelseite für alle, die früh fertig sind.Seite 10:Das Ergebnisblatt, das eingesammelt wird — mit Selbsteinschätzung.Dazu zwei Seiten „Zur ganzen Reihe“ mit dem Kopierplan und sechs Notfällen, zu jedem eine fertige Antwort.Die drei Denkfehler, die diese Stunde aufräumt„Ein Versuch beweist etwas endgültig.“ — Beweisen kann man in der Mathematik. Ein Versuch liefert Gründe: Er spricht dafür oder dagegen. Viele gute Versuche machen eine Erklärung sehr sicher, aber nie endgültig — deshalb …„Je mehr man gleichzeitig ändert, desto mehr sieht man.“ — Genau umgekehrt. Wer zwei Dinge gleichzeitig ändert, kann hinterher nicht mehr sagen, welches gewirkt hat. Das gehört zu den am häufigsten beobachteten Fehlern in dieser Altersgrup…„Der Versuch ist gelungen, wenn das herauskommt, was ich gedacht habe.“ — Kinder wollen den Effekt oft herstellen statt ihn zu prüfen — die Fachliteratur nennt das den Ingenieur-Modus. Ein Versuch, der die eigene Vermutung widerlegt, ist genauso gelungen…LehrplanAlle Länder(Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz): Die weiterentwickelten Standards für den Mittleren Schulabschluss (Beschluss vom 13. Juni 2024) verlangen ausdrücklich, Experimente unter Beachtung der unabhängigen und der abhängigen Variablen sowie von Kontrollen durchzuführen und Hypothesen zu widerlegen oder zu stützen.Passung: starkBaden-Württemberg(BNT 5/6, prozessbezogene Kompetenz Erkenntnisgewinnung): Subjektive Wahrnehmungen von objektiven Messungen unterscheiden; Beobachtungen von Erklärungen unterscheiden; Vermutungen aufstellen und experimentell überprüfen.Passung: starkBerlin und Brandenburg(Naturwissenschaften 5/6): Kompetenzbereich „Erkenntnisse gewinnen“: Hypothesen bilden, Wenn-dann-Beziehungen herstellen, vergleichen, ordnen, experimentieren.Passung: starkNordrhein-Westfalen(Naturwissenschaften, Gesamt- und Sekundarschule): Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung, Ende Jahrgangsstufe 6: Vermutungen begründen, vorgegebene Versuche begründen und einfache Versuche selbst entwickeln, Ergebnisse verallgemeinern.Passung: starkBayern(Natur und Technik 5): Lernbereich „Erkenntnisse gewinnen – kommunizieren – bewerten“: nach Anleitung einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen durchführen. Die Variablenkontrolle ist dort nicht wörtlich genannt.Passung: mittelWas diese Stunde nicht versprichtEine Vertretungsstunde baut kein Wissen auf — dafür ist sie zu kurz, und das ist keine Frage der Qualität des Materials, sondern der Zeit. Sie kann dafür sorgen, dass 45 Minuten lang gearbeitet und nicht verwaltet wird, dass ein Phänomen hängen bleibt und dass die Fachlehrkraft hinterher ein Blatt in der Hand hat. Genau darauf ist dieses Material gebaut, und auf nichts anderes.Im Paket00 Zur ganzen Reihe, 2 Seiten01 Komplett farbig, 10 Seiten02 Nur die Kopiervorlagen (S. 6 bis 10)03 Komplett schwarzweiß für den KopiererLIESMICH mit Kopierplan und AblaufStand aller Quellenangaben: 30. August 2026.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Eine komplette Vertretungsstunde (45 Minuten) zum Thema Stoffgemische trennen. Sie brauchen Kopien und Stifte — sonst nichts. Mit wörtlichen Impulsen, allen Lösungen, Basis- und Forderblatt, Knobelseite und Ergebnisblatt. 10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Eine komplette Vertretungsstunde für 45 Minuten, die Sie ohne Vorbereitung halten können — auch wenn Sie Chemie nicht unterrichten. Sie brauchen Kopien und Stifte. Sonst nichts.Worum es gehtDas Glas mit allem drin.In dem Glas unten schwimmt, sinkt und löst sich einiges: Sand, ein Korken, Eisenspäne, Speiseöl — und ein Löffel Salz, den man nicht mehr sieht.Die Frage der Stunde:Wasser ist klar. Ist es deshalb sauber?Der Satz zum Mitnehmen:Ein Filter trennt nach Größe. Was gelöst ist, geht mit durch — deshalb reicht Filtern nie.Der Ablauf0 bis 5 Minuten: Ankommen5 bis 15 Minuten: Das Rätsel15 bis 27 Minuten: Verstehen27 bis 37 Minuten: Anwenden37 bis 43 Minuten: Sichern43 bis 45 Minuten: SchlussDie Seiten10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Seite 2:Der Ablauf, Wort für Wort. Sechs Impulse, die Sie vorlesen können, dazu jeweils der graue Text, der sagt, was Sie dabei tun.Seite 3 und 4:Alle Lösungen — was mindestens kommen muss, was gute Antworten zusätzlich leisten, wo es erfahrungsgemäß schiefgeht. Dazu die drei häufigsten Denkfehler dieser Stunde.Seite 5:Fachlicher Hintergrund, Sicherheitshinweise, fünf Lehrplanbezüge mit ehrlicher Passungsangabe, Quellen und ein Kasten „Was hier nicht sicher ist“.Seite 6:Der Einstieg — das Rätsel, mit dem die Stunde anfängt.Seite 7:Das Basisblatt.Seite 8:Das Forderblatt.Seite 9:Die Knobelseite für alle, die früh fertig sind.Seite 10:Das Ergebnisblatt, das eingesammelt wird — mit Selbsteinschätzung.Dazu zwei Seiten „Zur ganzen Reihe“ mit dem Kopierplan und sechs Notfällen, zu jedem eine fertige Antwort.Die drei Denkfehler, die diese Stunde aufräumt„Wenn man Wasser filtert, kann man es trinken.“ — Ein Filter trennt nur nach Teilchengröße. Gelöste Stoffe wie Nitrat, Blei oder Salz gehen mit durch, Bakterien und Viren ebenfalls. Genau deshalb hat ein Wasserwerk nach dem Filter…„Salz verschwindet im Wasser — oder es schmilzt.“ — Beides nicht. Es löst sich: Die Teilchen verteilen sich zwischen den Wasserteilchen und sind weiter da, wie das Wiegen zeigt. Schmelzen ist etwas anderes — dabei bleibt ein Stoff, …„Klares Wasser ist sauberes Wasser.“ — Klar heißt nur: keine sichtbaren Schwebeteilchen. Nitrat, Blei und Keime sieht man nicht. Deshalb sind alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung an unsichtbaren Stoffen festgemacht…LehrplanBaden-Württemberg(BNT 5/6): 3.1.3 „Wasser – ein lebenswichtiger Stoff“: Experimente zur Trennung von Gemischen planen und technische Anwendungen erklären (Wasserreinigung) — genannt werden Lösen, Filtrieren, Dekantieren, Eindampfen.Passung: starkBayern(Natur und Technik 5): Wasser als Lösemittel, Trinkwasser und Kläranlage; Stoffe und Materialien: Stoffeigenschaften zum Trennen von Gemischen nutzen.Passung: starkBerlin und Brandenburg(Naturwissenschaften 5/6): Themenfeld „Stoffe im Alltag“: Sedimentation, Filtration, Eindampfen und Kristallisation, Papierchromatografie.Passung: starkNordrhein-Westfalen(Chemie Gymnasium G9): Chemie beginnt erst in Klasse 7; dort steht das Inhaltsfeld „Stoffe und Stoffeigenschaften“ mit dem Schwerpunkt Stofftrennverfahren. In 5/6 ist die Stunde Vorentlastung.Passung: schwachSachsen(Chemie Gymnasium): Ebenfalls ab Klasse 7, Lernbereich „Untersuchen von Stoffen“ mit Dekantieren, Filtrieren, Eindampfen und Destillieren. Für 5/6 gibt es keinen Fachlehrplan Chemie.Passung: schwachWas diese Stunde nicht versprichtEine Vertretungsstunde baut kein Wissen auf — dafür ist sie zu kurz, und das ist keine Frage der Qualität des Materials, sondern der Zeit. Sie kann dafür sorgen, dass 45 Minuten lang gearbeitet und nicht verwaltet wird, dass ein Phänomen hängen bleibt und dass die Fachlehrkraft hinterher ein Blatt in der Hand hat. Genau darauf ist dieses Material gebaut, und auf nichts anderes.Im Paket00 Zur ganzen Reihe, 2 Seiten01 Komplett farbig, 10 Seiten02 Nur die Kopiervorlagen (S. 6 bis 10)03 Komplett schwarzweiß für den KopiererLIESMICH mit Kopierplan und AblaufStand aller Quellenangaben: 30. August 2026.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
Eine komplette Vertretungsstunde (45 Minuten) zum Thema Dichte. Sie brauchen Kopien und Stifte — sonst nichts. Mit wörtlichen Impulsen, allen Lösungen, Basis- und Forderblatt, Knobelseite und Ergebnisblatt. 10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Eine komplette Vertretungsstunde für 45 Minuten, die Sie ohne Vorbereitung halten können — auch wenn Sie Physik nicht unterrichten. Sie brauchen Kopien und Stifte. Sonst nichts.Worum es gehtDerselbe Stahl, zweimal.Links ein Stahlwürfel, so groß wie ein Zuckerwürfel. Er geht sofort unter. Rechts ein Schiff aus genau demselben Stahl, viele Millionen Mal schwerer. Es schwimmt.Die Frage der Stunde:Was entscheidet, ob etwas schwimmt: das Gewicht oder etwas anderes?Der Satz zum Mitnehmen:Nicht das Gewicht entscheidet, sondern das Gewicht pro Raum. Und die Luft im Inneren zählt mit.Der Ablauf0 bis 5 Minuten: Ankommen5 bis 15 Minuten: Das Rätsel15 bis 27 Minuten: Verstehen27 bis 37 Minuten: Anwenden37 bis 43 Minuten: Sichern43 bis 45 Minuten: SchlussDie Seiten10 Seiten, davon 5 Kopiervorlagen.Seite 2:Der Ablauf, Wort für Wort. Sechs Impulse, die Sie vorlesen können, dazu jeweils der graue Text, der sagt, was Sie dabei tun.Seite 3 und 4:Alle Lösungen — was mindestens kommen muss, was gute Antworten zusätzlich leisten, wo es erfahrungsgemäß schiefgeht. Dazu die drei häufigsten Denkfehler dieser Stunde.Seite 5:Fachlicher Hintergrund, Sicherheitshinweise, fünf Lehrplanbezüge mit ehrlicher Passungsangabe, Quellen und ein Kasten „Was hier nicht sicher ist“.Seite 6:Der Einstieg — das Rätsel, mit dem die Stunde anfängt.Seite 7:Das Basisblatt.Seite 8:Das Forderblatt.Seite 9:Die Knobelseite für alle, die früh fertig sind.Seite 10:Das Ergebnisblatt, das eingesammelt wird — mit Selbsteinschätzung.Dazu zwei Seiten „Zur ganzen Reihe“ mit dem Kopierplan und sechs Notfällen, zu jedem eine fertige Antwort.Die drei Denkfehler, die diese Stunde aufräumt„Schweres sinkt, Leichtes schwimmt.“ — Ein Baumstamm wiegt 200 Kilogramm und schwimmt, eine Schraube 5 Gramm und sinkt. Diese Vorstellung ist in Klasse 5/6 die häufigste und verschwindet nicht durch Zuhören, nur durch G…„Holz schwimmt immer, Metall sinkt immer.“ — Ebenholz hat bis zu 1,3 Gramm pro Kubikzentimeter und sinkt. Ein Schiff aus Stahl schwimmt. Beide Regeln stimmen so oft, dass sie wie Naturgesetze wirken — deshalb stehen die Gegen…„Das Schiff schwimmt, weil es Wasser verdrängt.“ — Verdrängen tut jeder Körper, auch der sinkende Nagel. Es kommt darauf an, ob das verdrängte Wasser so viel wiegt wie der Körper selbst. Der Satz verwechselt Folge und Ursache — der…LehrplanBaden-Württemberg(BNT 5/6): 3.1.3 „Wasser – ein lebenswichtiger Stoff“: die Schwimmfähigkeit von Körpern in Wasser mithilfe eines qualitativen Dichtebegriffs erklären. Gerechnet wird dort noch nicht — das Forderblatt geht also bewusst darüber hinaus.Passung: starkBerlin und Brandenburg(Naturwissenschaften 5/6): Themenfeld „Bewegung zu Wasser, zu Lande und in der Luft“, darin Schwimmen und Sinken. Dichte ist dort kein eigenes Themenfeld.Passung: starkSachsen(Physik Gymnasium, Klasse 6): Lernbereich „Eigenschaften und Bewegungen von Körpern“: Anwenden der Kenntnisse auf die physikalische Größe Dichte. Schwimmen, Sinken und Schweben stehen dort allerdings erst in Klasse 8.Passung: mittelBayern(Natur und Technik): Dichte und einfache Berechnungen stehen im Lehrplan der Jahrgangsstufe 7. In Klasse 5 taucht Schwimmen und Schweben nur als Anwendungsbeispiel beim Thema Wasser auf.Passung: schwachNordrhein-Westfalen(Physik Gymnasium G9): Dichte und Auftrieb gehören zum Inhaltsfeld „Druck und Auftrieb“ in den Jahrgangsstufen 7 bis 10. In 5/6 ist die Stunde eine Vorwegnahme.Passung: schwachWas diese Stunde nicht versprichtEine Vertretungsstunde baut kein Wissen auf — dafür ist sie zu kurz, und das ist keine Frage der Qualität des Materials, sondern der Zeit. Sie kann dafür sorgen, dass 45 Minuten lang gearbeitet und nicht verwaltet wird, dass ein Phänomen hängen bleibt und dass die Fachlehrkraft hinterher ein Blatt in der Hand hat. Genau darauf ist dieses Material gebaut, und auf nichts anderes.Im Paket00 Zur ganzen Reihe, 2 Seiten01 Komplett farbig, 10 Seiten02 Nur die Kopiervorlagen (S. 6 bis 10)03 Komplett schwarzweiß für den KopiererLIESMICH mit Kopierplan und AblaufStand aller Quellenangaben: 30. August 2026.
Klassenstufen: 5-6. Klasse
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