Ein Kind wechselt zwischen Anklammern und schroffem Rückzug. Es erlebt jede Regel als Ablehnung seiner Person. Nach einem guten Tag reißt es alles wieder ein. Dahinter steckt oft eine unsichere oder desorganisierte Bindungserfahrung – und die braucht eine andere Reaktion als ein Verhaltensproblem.
Dieses Heft ist für Klassenlehrkräfte, die ein einzelnes betroffenes Kind in ihrer Regelklasse haben, genauso wie für sonderpädagogische Fachkräfte in der Beratung.
DAS IST ENTHALTEN (35 Seiten)
Grundlagen
• Kurzinfo zu den vier Bindungsmustern und ihren Erscheinungsformen im Unterricht
• Fünf Fachbegriffe mit Herkunft und geprüfte Literaturliste
• Merkmals-Checkliste zum Ankreuzen
Handlungsleitfaden
• Ein Plan für die ersten vier Wochen – ein Schritt pro Woche
• Drei ausführliche Situationen aus dem Schulalltag mit Auflösung
Zehn Vorlagen zum Ausfüllen
• Beobachtungsbogen Beziehungsverhalten
• Beziehungs-Landkarte · Nähe-Distanz- und Kontroll-Profil
• Elternleitfaden, auch für Pflege- und Adoptivfamilien
• Verlaufsdokumentation & Beziehungs-Barometer
Praxismaterial zum Legen und Ausschneiden
• Beziehungs-Landkarte: 12 illustrierte Karten
• Anspannungs-Leiter: 6 Stufenkarten und 9 Hilfekarten
• Wiedergutmachung: 8 Karten für den Weg zurück nach einem Konflikt
Für das Kind
• Drei Seiten in drei Stufen (★ / ★★ / ★★★)
Förderplanung
• Fördermaßnahmen-Katalog zum Ankreuzen
• 12 ausformulierte SMARTe Förderziele, direkt in den Förderplan übernehmbar
ROTER FADEN: Konsequenz ohne Beziehungsentzug. Die Grenze bleibt – die Beziehung auch.
Ob im MSD (Bayern), im Mobilen Dienst (Niedersachsen), im Sonderpädagogischen Dienst (Baden-Württemberg), im BFZ (Hessen), im ReBBZ (Hamburg), im SIBUZ (Berlin), im Sonderpädagogischen Zentrum (Österreich) oder in der Integrativen Förderung (Schweiz) – die Vorlagen sind unabhängig vom Bundesland einsetzbar und funktionieren genauso in der Regelklasse.
Alle Vorlagen sind als Word-Datei editierbar und als PDF direkt am Rechner ausfüllbar.
Hinweis: Das Heft unterstützt die schulische Begleitung. Es ersetzt keine Diagnostik und keine Therapie – diese liegen bei Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. -psychotherapie. Wo es passt, verweist das Heft auf Jugendhilfe, Erziehungsberatung und Schulpsychologie.
Ich bin Sonderpädagoge und arbeite seit vielen Jahren im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst. Durch die tägliche Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster Lernvoraussetzungen habe ich einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut. Auf dieser Grundlage entwickle ich praxiserprobte Unterrichtsmaterialien für die Grundschule, Förderschule und Mittelschule – verständlich, motivierend und sofort im Unterricht einsetzbar.
Bewertungen und Kommentare