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In diesem umfangreichen Kunstprojekt gestalten die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt einen eigenen Charakterkopf aus Knetmasse. Dabei geht es nicht nur um das Modellieren von Augen, Nase, Mund oder Haaren: Die Kinder und Jugendlichen setzen sich bewusst mit Mimik, Ausdruck, Form, Wirkung und Persönlichkeit auseinander und entwickeln aus ihrer Figur einen ganz eigenen Charakter.
Anschließend wird der Charakter inszeniert und fotografiert. Durch Hintergrund, Perspektive, Requisiten und kleine Geschichten erleben die Schülerinnen und Schüler, wie sich die Wirkung einer Figur verändern lässt und wie aus einem plastischen Werk eine spannende fotografische Inszenierung entstehen kann.
Das Material begleitet das Projekt vom ersten Knetkopf bis zur Präsentation und bietet dafür Arbeitsblätter, Bildimpulse, praktische Hilfen, Reflexionsmöglichkeiten und Materialien für die Unterrichtsorganisation.
Enthalten sind unter anderem:
eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Modellieren
praktische Tipps für stabile und ausdrucksstarke Charakterköpfe
Bildbeispiele und kreative Impulse zu Frisuren, Formen, Details, Accessoires und Ausdruck
eine Vertiefungsseite zu Charaktertypen und Temperamenten
Foto-Challenges und Ideen zur Inszenierung der eigenen Figur
Impulse zu Hintergrund, Requisiten, Perspektive und Bildwirkung
ein persönlicher Steckbrief und Reflexionsbogen
ein übersichtliches Bewertungsraster
ein Beobachtungs- und Dokumentationsbogen für die Lehrkraft
eine weiterführende Zeichenaufgabe „Vom Knetkopf zur Zeichnung“
Hinweise zu Material, Unterrichtspraxis und Differenzierung
eine kompakte Lehrerübersicht mit Lernzielen, Vorbereitung und möglichem Unterrichtsablauf
Foto-Impulskarten für die praktische Arbeit
eine Idee zur Präsentation bzw. Ausstellung der entstandenen Arbeiten
Bonusmaterial zur Herstellung von handgemachter Knete
Das Besondere an diesem Unterrichtsvorhaben ist, dass es keine einzige richtige Lösung gibt.
Ob fröhlich, wütend, nachdenklich, mutig, geheimnisvoll oder völlig verrückt – jede Figur darf anders aussehen. Dadurch können Schülerinnen und Schüler auf ihrem eigenen Niveau arbeiten und individuelle gestalterische Entscheidungen treffen.
Gerade Kinder und Jugendliche, die beim freien Gestalten zunächst wenig Ideen haben, erhalten durch die vielen visuellen Beispiele und Impulse Orientierung. Gleichzeitig bietet das Projekt genügend Offenheit für Lernende, die besonders selbstständig, fantasievoll oder detailliert arbeiten möchten.
Das Projekt verbindet mehrere Bereiche des Kunstunterrichts miteinander:
plastisches Gestalten · Charakterentwicklung · Mimik und Ausdruck · Fotografie · Inszenierung · Bildgestaltung · Zeichnung · Präsentation · Reflexion
Dadurch kann aus einer Modellieraufgabe ein zusammenhängendes Unterrichtsprojekt entstehen, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Figur nicht nur herstellen, sondern weiterentwickeln, inszenieren, fotografieren, betrachten und präsentieren.
Das Material ist für den Kunstunterricht ab Klasse 3 bis in die Sekundarstufe II konzipiert.
Aufgaben, Anspruch und Umfang können dabei an die jeweilige Lerngruppe angepasst werden. Jüngere Schülerinnen und Schüler können sich stärker auf Grundform, Gesichtsausdruck und einfache Fotos konzentrieren, während ältere Lernende Charakterwirkung, Inszenierung, Fotografie und Reflexion vertiefen können.
Das Material ist so aufgebaut, dass einzelne Seiten gezielt eingesetzt oder zu einer vollständigen Unterrichtsreihe kombiniert werden können.
So kannst du selbst entscheiden, ob du lediglich einen kompakten Modellierauftrag durchführen möchtest oder daraus ein größeres Projekt mit Fotografie, Reflexion, Bewertung und Ausstellung entwickelst.
Du erhältst das Material sowohl in einer farbigen Version als auch in einer Schwarz-Weiß-Version. So kannst du je nach Einsatz selbst entscheiden, welche Variante für Ausdruck, Kopien oder digitale Präsentation am besten geeignet ist.
Ein kreatives und handlungsorientiertes Kunstprojekt, bei dem nicht Perfektion im Vordergrund steht, sondern eigene Ideen, Ausdruck, Persönlichkeit und Freude am Gestalten.
Vom ersten Stück Knetmasse bis zur eigenen Charakterfigur mit Geschichte.
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